Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium

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Adam-Kraft-Gymnasium zum fünften Mal als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet

Ehrung in München – MINT-Tage des AKG gewürdigt München/Schwabach – Großer Erfolg für das Adam-Kraft-Gymnasium: Zum bereits fünften Mal ist die Schule als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden. In den Münchner Räumen von Google Germany nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft – darunter Bayerns Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, sowie Dr. Wolfgang Mutter vom Bayerischen Kultusministerium – die Ehrungen vor. Die wiederholte Auszeichnung gilt als besonderes Qualitätssiegel für Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in außergewöhnlichem Maße fördern. Die Zertifikate sind jeweils drei Jahre gültig und werden von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Sie gelten bundesweit als Orientierungspunkt für gelungene Schulentwicklung in naturwissenschaftlicher Bildung. Herausragende MINT-Tage am AKG Besonders hervorzuheben sind die MINT-Tage des Adam-Kraft-Gymnasiums, die seit Jahren als Aushängeschild der Schule gelten. Zwei ganze Projekttage stehen vollständig im Zeichen der Naturwissenschaften und Technik – mit einem Programm, das seinesgleichen sucht. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen haben die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Vorträgen renommierter Forscherinnen und Forscher teilzunehmen. Exkursionen zu verschiedenen Hochschulen wie der TH Nürnberg und der Hochschule Ansbach mit Laborführungen und Workshops sowie Praktika und Wissenschaftsvorträge direkt an der Schule bieten authentische Einblicke in moderne Forschung und technische Berufsfelder. Langjährige Partner sind dabei die Friedrich-Alexander-Universität, die Maschinenfabrik Niehoff, die Datev sowie die Stadtwerke Schwabach. Diese enge Verzahnung von schulischem Lernen und wissenschaftlicher Praxis überzeugte auch die Jury: Das AKG zeige, „wie Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das kritische Denken, Forschen und Entwickeln herangeführt werden“. Hohe Anerkennung aus Politik und Wirtschaft Digitalminister Dr. Fabian Mehring betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der ausgezeichneten Schulen für die Zukunft Bayerns: Moderne Bildung sei Voraussetzung dafür, dass junge Menschen zukünftige Technologien selbstbewusst und kreativ nutzen könnten. Auch Vertreter der bayerischen Wirtschaft würdigten das Engagement der Schulen – insbesondere ihre Rolle bei der Fachkräftegewinnung im technischen Bereich. Dr. Christof Prechtl von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hob hervor, wie wichtig frühe Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften sei: „MINT-freundliche Schulen tragen erheblich dazu bei, junge Talente auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.“ Impulsgeber für Bayerns digitale Zukunft Mit der fünften Auszeichnung bestätigt das Adam-Kraft-Gymnasium erneut sein langfristiges Engagement für eine zeitgemäße, wissenschaftsnahe Bildung. Die Schule erfüllt nicht nur die hohen Kriterien der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, sondern zeigt durch Projekte wie die MINT-Tage eindrucksvoll, wie lebendig und inspirierend MINT-Unterricht sein kann. Für die Schulgemeinschaft ist die erneute Ehrung zugleich Anerkennung und Ansporn, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen – und weiterhin junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Text: Dr. Ute Halbig Quelle des Fotos (c) Fabian Vogl 

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Einblicke in die Welt der Rohstoffe – Das Geozentrum Nordbayern zu Gast am AKG

Am 25. November 2025 hatten die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Geographie die besondere Gelegenheit, zwei Doktoranden der Friedrich-Alexander-Universität zu begrüßen. Patrick Hehn, ein ehemaliger Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums, und seine Kollegin Esther Hars stellten ihre aktuellen Forschungsbereiche vor und erklärten anschaulich die Grundlagen rund um Rohstoffe: von der Definition zu Ressourcen, Reserven und weiteren fachlichen Voraussetzungen bis hin zu möglichen Zukunftsszenarien. Besonders betont wurde dabei die wachsende Bedeutung von Rohstoffen im Zuge der Energiewende und des Ausbaus erneuerbarer Energien. Materialien wie Lithium, Cobalt oder Seltene Erden sind entscheidend für Batterien, Windkraftanlagen und andere Technologien, die unsere Energieversorgung nachhaltig gestalten sollen. Nach der kurzen Einführung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen intensiv an den Inhalten zu den Rohstoffen Kupfer, Seltene Erden, Cobalt und Lithium. Sie untersuchten, woher diese Rohstoffe kommen, wofür sie gebraucht werden und wie sich ihre Nachfrage in den kommenden Jahren entwickeln könnte, vor allem auch mit besonderem Blick auf den steigenden Bedarf durch erneuerbare Energien. Außerdem setzten sich die Gruppen mit der Frage auseinander, wie Deutschland seinen Bedarf decken kann. Sie beleuchteten zudem auch die ökologischen und sozialen Folgen des Abbaus, die beispielsweise in der demokratischen Republik Kongo durch den Abbau von Cobalt, das in elektronischen Geräten wie Handys oder Laptops verbaut ist, verheerend sind. Kinderarbeit, unzureichende Schutzkleidung oder zu niedrige Bezahlung sind hier exemplarisch zu nennen. Im Anschluss wurden deshalb mögliche Wege zu einer nachhaltigeren Förderung diskutiert. Die Ergebnisse ihrer Recherchen präsentierten die Gruppen anschließend den Mitschülerinnen und Mitschülern, bevor alle gemeinsam in einem kleinen Kahoot-Quiz ihr Wissen testen konnten. Die Veranstaltung bot dem Kurs nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern machte auch deutlich, wie eng Rohstoffversorgung, technologische Entwicklung und nachhaltige Energiezukunft miteinander verbunden sind. Ein spannender Blick auf ein Thema, das angesichts der globalen Energiewende immer wichtiger wird. Text und Fotos: Franziska Winter

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Geographiekurse auf Exkursion nach Windischeschenbach

Am 13.10.2025 besuchten die Geographiekurse der 12. Jahrgangsstufe Windischeschenbach, um die geologischen Besonderheiten der Region kennenzulernen. Auf einer Geländeführung mit Dr. Holzförster erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Landschaft und konnten die Entstehungsgeschichte anhand geologischer Karten nachvollziehen. Im Anschluss erhielten sie eine Führung im Bohrkernarchiv, das einen Einblick in die Unterschiede der Bohrkerne gab, die bei der Bohrung bis in eine Tiefe von 9101 m gefördert wurden. Im Lehr-Lern-Labor vertieften sie anschließend ihr Wissen zur Plattentektonik mithilfe von Modellen, die Bewegungen tektonischer Platten anschaulich darstellten. Der Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau übernachtete in der Jugendherberge Tannenlohe und nutzte die Umgebung für einen Spaziergang im Waldnaabtal, um die Wirkung von Erosion und Verwitterung direkt zu beobachten. Am zweiten Tag wurden im Labor Gesteine untersucht und die regionale Ausstellung besichtigt, die die Bedeutung der Gegend für die Geowissenschaften verdeutlichte. Mit vielen neuen Eindrücken und praxisnahen Erfahrungen kehrten die Schülerinnen und Schüler am Abend nach Schwabach zurück. Die Exkursion bot eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht und zeigte geographische Arbeitsweisen anschaulich auf. Franziska Winter

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Projekttag „Lernort Rathaus“

In der fiktiven bayerischen Gemeinde Langenhausen hat der Gemeinderat eine konfliktgeladene Tagesordnung vor der Brust. Jüngst veröffentliche Forschungen einer benachbarten Universität haben schwere Vorwürfe gegen den Namensgeber der Bennigsenstraße, den Kolonialbeamten Rudolf von Bennigsen hervorgebracht. Während seiner Dienstzeit in der deutschen Kolonialverwaltung in Afrika soll er an Kriegsverbrechen gegen die einheimische Bevölkerung beteiligt gewesen sein. Der Gemeinderat muss nun entscheiden: Kann die Bennigsenstraße in Langenhausen noch ihren Namen behalten oder muss sie umbenannt werden? Vor diesem Problem standen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11b des Adam-Kraft-Gymnasiums während ihres Projekttags „Lernort Rathaus“, den sie im Gemeindezentrum von Rednitzhembach durchführten. „Wir als Schule freuen uns, dass die Gemeindeverwaltung – bis hin zum Bürgermeister – sofort von unserer Projektidee begeistert war“, sagt Politiklehrer Tobias Dollenmaier, der als Referent an der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit an der Ausarbeitung dieses Lernorts beteiligt war. Der Projekttag begann für die Schülerinnen und Schüler mit einer Begrüßung durch den Geschäftsleitenden Beamten Klaus Helmrich und dem Mitglied des Gemeinderats Jörg Deffner. Beide stellten den interessierten Elftklässlern die Arbeit einer Gemeindeverwaltung vor und gaben spannende Einblicke in die Welt der ehrenamtlichen Gemeinderatsmitglieder. Auch durch die geschickten Nachfragen kamen auf diese Weise erhellende Erkenntnisse über die Politik vor Ort zutage. So teilte der Erste Bürgermeister Jürgen Spahl mit, dass er erst im Süden des Landkreises Gasthäuser habe, in denen er mit seiner Frau privat essen gehen könne. „Man ist sonst immer ansprechbar“. Anders als bei Podiumsdiskussionen von Politikern schlüpften die Schüler selbst dann in die vorbereiteten Rollen von Gemeinderatsmitgliedern und begannen ihr Planspiel mit dem Titel „Wie umgehen mit der Vergangenheit?“ Über zwei Stunden hinweg diskutierten sie im Sitzungssaal des Gemeinderats und berieten über die Anträge der Fraktionen. Die „echten“ Gemeindevertreter lauschten über weite Strecken interessiert der Debatte ihrer Amtskollegen. Nach zwei Rats- und Fraktionssitzungen kam es zu den Schlussabstimmungen im Gemeinderat. Ergebnis: Die Bennigsenstraße in Langenhausen darf ihren Namen behalten, eine Erinnerungstafel soll durch eine AG der ortsansässigen Schule erarbeitet werden. Im abschließenden Debriefing glich Gemeinderatsmitglied Jörg Deffner die Beratungen der Jugendlichen mit denen in einem echten Gemeinderat ab. „Wir bedanken uns bei der Gemeinde Rednitzhembach, dass sie unseren handlungsorientierten Ansatz in der politischen Bildung so fabelhaft unterstützt hat und freuen uns schon auf die Wiederholung im kommenden Jahr“, schloss Politiklehrer Dollenmaier im Namen seiner Klasse die Veranstaltung. Text und Fotos: Tobias Dollenmaier

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AKG-Austauschbesuch in Montpellier

21 Schülerinnen und Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums im Alter von 14 Jahren verbrachten in den letzten Septembertagen eine Woche in Montpellier an der französischen Mittelmeerküste. Die beiden Lehrerinnen Susanne Donath-Uhl und Stefanie Schreyer begleiteten die Jugendlichen bei ihrem attraktiven Programm. Nach der Ankunft mit dem TGV am Bahnhof Montpellier – St Roch und dem ersten Abend in den jeweiligen Gastfamilien begann der Austausch gleich mit einer deutsch-französischen Exkursion. Zusammen mit ihren französischen Austauschpartnern besuchte die Schwabacher Schülergruppe St.-Guilhem-le-Désert mit seiner berühmten Kirche aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, die zum Weltkulturerbe zählt und am Jakobsweg liegt. Nach einer Wanderung durch das Felsenlabyrinth des Cirque de Mourèze stärkten sich alle mit typisch französischen Crêpes und einem Picknick am Hérault unter dem Pont du Diable.Am nächsten Tag nahmen die Schwabacher Jugendlichen am Unterricht der Partnerschulen Collège Clémence Royer und Collège Camille Claudel teil und wurden dort herzlich empfangen. Am Nachmittag erkundeten sie die Stadt Montpellier mit dem Petit Train und in Kleingruppen.Die Austauschgruppe besichtigte außerdem die Arena und das antike Amphitheater von Arles, die Camargue mit St.-Maries-de-la-Mer sowie die Hafenstadt Sète. Neben dem Knüpfen und Vertiefen persönlicher Kontakte stand das „Eintauchen“ in die andere Kultur und Sprache im Vordergrund – endlich bot sich die Gelegenheit, die im Schulalltag erworbenen Sprachkenntnisse in der Realität anzuwenden. Im Verlauf von nur einer Woche verbesserten sich die sprachlichen Fähigkeiten spürbar: vom ersten Abend in der Familie bis zum Abschied konnten sich viele schon recht flüssig auf Französisch verständigen. Die Jugendlichen lernten zudem, unbekannte und teils komplexe Situationen selbstständig zu meistern, was ihr Selbstvertrauen und ihre Sprachkompetenz stärkte.Für die Schüler war es eine wundervolle Begegnung mit französischen Familien und ein motivierender Start ins neue Schuljahr. Sie gewöhnten sich schnell in ihre Gastfamilien, übernahmen deren Lebensweise und erlebten Familienfeste und Ausflüge am Wochenende. Seit 2023 gibt es zusätzlich eine Austauschmaßnahme mit Englisch als Lingua Franca, insbesondere für Lateiner, die im Frühling stattfinden wird. So können künftig noch mehr Kinder von den auch von der Stadt Schwabach und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderten Austauschmaßnahmen profitieren. Alle Austauschpaare freuen sich schon auf das Wiedersehen beim Gegenbesuch im Frühling 2026 in Schwabach. Text: Stefanie Schreyer

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Ein festlicher Start für unsere neuen Fünftklässler

Am 16. September 2025 öffnete das Adam-Kraft-Gymnasium seine Türen für einen ganz besonderen Moment: den ersten Schultag unserer neuen Fünftklässler. Mit einer feierlichen Begrüßung im Atrium hieß Schulleiter Harald Pinzner gemeinsam mit Unterstufenbetreuerin Dr. Ute Halbig die sechs neuen Klassen herzlich willkommen – ein Augenblick voller Vorfreude, Aufregung und Neugier. Nachdem die Kinder ihre neuen Klassenleiterinnen und Klassenleiter kennengelernt hatten, ging es in die Klassenzimmer. Dort bot sich gleich die Gelegenheit, erste Kontakte zu knüpfen, Freundschaften zu schließen und ein kleines Stückchen AKG-Alltag zu erleben. Währenddessen konnten die Eltern im liebevoll gestalteten Elterncafé bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch kommen – organisiert vom Elternbeirat, der damit eine herzliche Atmosphäre des Ankommens schuf. Ein besonderes Highlight bei der anschließenden Feier war die mehrsprachige Begrüßung durch die Tutoren aus der 10. Jahrgangsstufe. In vielen Sprachen, wie z.B. Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch und auch Latein, erklangen Willkommensworte, die die kulturelle Vielfalt und Weltoffenheit unserer Schule lebendig machten. Als Begleiter und Unterstützer helfen die Tutoren den neuen Fünftklässlern, sich im Schulalltag zurechtzufinden – sei es durch Rat und Tat oder bei gemeinsamen Aktionen wie Schulhausrallye, Halloween- oder Weihnachtsfeier und Schulhausübernachtung. Für strahlende Gesichter sorgte das fröhliche AKG-Quiz, das mit witzigen Fragen – zum Beispiel nach der Farbe der Lehrerzimmertür – nicht nur Wissen abfragte, sondern auch für Lacher sorgte. Ebenso begeisterten die Tutoren mit faszinierenden Chemie-Experimenten: Flüssigkeiten wechselten geheimnisvoll die Farbe, Chipsdosen explodierten spektakulär und Luftballons platzten lautstark. Ein lebendiger Vorgeschmack auf die naturwissenschaftliche Neugier, die am AKG großgeschrieben wird! Zum Abschluss nahm sich Schulleiter Harald Pinzner Zeit, um offene Fragen der Kinder zu beantworten – ein Signal, dass hier jeder mit seinen Anliegen ernst genommen wird. Die gesamte Schulfamilie des Adam-Kraft-Gymnasiums freut sich darauf, die neuen Fünftklässler auf ihrem Weg zu begleiten. Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start, viele spannende Entdeckungen und vor allem eine unvergessliche Schulzeit am AKG! Dr. U. Halbig

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