Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium

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Ethik-Exkursion in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg

Was es heißt, für einige Monate oder Jahre hinter Gitter zu kommen und eine Freiheitsstrafe absitzen zu müssen, konnte der Ethikkurs 13 mit seiner Lehrkraft Elke Werrer bei einem Besuch der Justizvollzugsanstalt (JVA) Nürnberg erfahren und hautnah nachvollziehen. Zuvor waren Themen wie Straftheorien und Strafvollzug in Theorie im Unterricht besprochen worden. Eine Justizvollzugsbeamtin führte die Gruppe, nachdem sie ihre Ausweise hinterlegt und die Sicherheitsschleuse passiert hatte, über das weitläufige Gelände und erklärte zunächst die Anlage mit ihren verschiedenen Gebäuden und Abteilungen, die sich vor allem aus der Männer- und Frauenvollzugsanstalt, dem Untersuchungshaft- und Arrestgebäude für Jugendliche zusammensetzen. Die JVA Nürnberg ist das zweitgrößte Gefängnis Bayerns. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten das alte Zellengefängnis aus dem 19. Jahrhundert, in dem auch die Kriegsverbrecher nach dem Zweiten Weltkrieg untergebracht waren, das aber inzwischen größtenteils abgerissen worden ist. Außerdem gab die Beamtin beispielsweise Einblicke in die verschiedenen Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Inhaftierte. Ebenso erläuterte sie, wie sich die Freizeit eines Häftlings gestaltet, und führte die Gruppe in einen Haftraum bzw. auf eine Gefängnisstation und in die Besucherräume. Sehr interessant waren stets die anschaulichen Anmerkungen zu ihren Erlebnissen im Gefängnisalltag während ihrer Arbeit, z.B. mit welchen Tricks Besucher Drogen für die Insassen einschmuggeln wollen. Auch wenn im Gefängnis sehr viel getan wird, damit die Welt dort innen sich der Welt draußen annähert, um die Gefangenen auf ein deliktfreies Leben vorzubereiten, nahmen alle den Eindruck mit, dass es eine eigene Welt ist, die sich hinter dem schließenden Tor und den mit Stacheldraht versehenen, sechs Meter hohen Mauern befindet. Als eine von zwei Schulen im Umkreis durfte in diesem Jahr das AKG die Justizvollzugsanstalt in Nürnberg besuchen. Hoffentlich kann diese eindrückliche Exkursion auch im nächsten Jahr stattfinden! Text: Elke Werrer

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Weihnachtsstimmung in der OGTS

Anfang Dezember haben wir mit den OGTS-Kinder ein Johanniter-Weihnachtstrucker-Paket gefüllt und verziert. Dann ging es mit vielen anderen von den AKG-Schulklassen bestückten Kisten auf die Reise zu bedürftigen Familien. Vielen Dank darum nochmal für die mitgebrachten Lebensmittel und Hygieneartikel im Rahmen des Spenden-Projektes.Wir konnten am Mittwoch, den 17.12.2025, dank der großzügigen süßen Spenden seitens der OGTS-Familien bei einer guten Auswahl an Kuchen und Weihnachtsgebäck das Jahr gemeinsam gemütlich ausklingen lassen. Die OGTS-Kinder haben dazu schon am Dienstag die große Tafel vorbereitet und Tische sowie Stühle zusammengetragen. Am Mittwoch dann bekamen die Kinder unter Anleitung von Frau Stegmeier Praktisches in der Lernzeit nach den Hausaufgaben beigebracht: Gebäckplatten vorbereiten, alles eindecken sowie dekorieren und einen Kirsch-Kinderpunsch zubereiten. Die Zusammenarbeit funktionierte wunderbar und nach dem ausgedehnten süßen Vesper bei Weihnachtsmusik räumten wir wieder gemeinsam auf, bevor bei schönem Wetter eine Gruppe nach draußen ging, um sich wie gewohnt auf dem LUI-Pausenhof an den Tischtennisplatten und beim Fußballfeld auszutoben. Ein sehr gelungener Ausklang zur Wochenmitte kurz vor Weihnachten war das.Da noch viele Leckereien übrig geblieben waren, konnten sich auch am Donnerstag, dem allerletzten OGTS-Tag in diesem Jahr, die Kinder vor dem Rausgehen bzw. nach dem Nachmittagssport durch die süßen Spenden mal anders als sonst stärken. Wir freuen uns schon auf das kommende 2026 mit den Kindern. Viele Grüße aus der OGTS!

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Lesen für das AKG…

Wer denkt, unsere Finalisten aus der 6. Jahrgangsstufe hätten am Nikolaustag weihnachtliche Texte zum Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs mitgebracht, der irrt. Nur Frau Kirchhof hat als Fremdtext eine kurze Geschichte ausgesucht, in der das Sams als Nikolaus auftritt und statt Schokolade lieber Würstchen verputzt. Aber bevor Veit Sorge (6a), Paul Stadler (6b), Carla Keitel (6c) und Moritz Brödel (6d) den Fremdtext souverän meisterten, lasen sie der Jury, die von unserer Vorjahressiegerin Lara Gigante (7e) meisterhaft unterstützt wurde, aus den von ihnen selbst ausgewählten Texten vor. Wir durften mit den „Drei Fragezeichen“ mitfiebern, tauchten mit Rick Riordan in die Welt der antiken Götter und ihren Streitigkeiten ein,  begaben uns gedanklich auf die „Flucht vor dem Geisterjäger“ und drückten „Rumo“, dem kleinen Wolpertinger, bei seinen Abenteuern die Daumen. Und wie jedes Jahr bedauerte es die Jury, dass die Leser ihre Geschichten nach wenigen Minuten abbrechen mussten, denn wir hätten gerne noch gehört, ob alle Protagonisten sich retten konnten… Es war keine leichte Entscheidung einen Schulsieger festzulegen, denn alle Leser haben ihre Sache richtig gut gemacht. Moritz Brödel konnte dann aber durch seine sehr klare Artikulation, seine Fähigkeit natürlich und dennoch mitreißend zu betonen und sein angenehmes Lesetempo überzeugen und den Sieg davontragen. Er wird das Adam Kraft Gymnasium in der nächsten Runde vertreten. Wir drücken ihm beim Regionalentscheid alle ganz fest die Daumen! Text und Foto: Melanie Kirchhof, OStRin

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Schüler schenken Weihnachtsfreude

Das Weihnachtskonzert des Adam-Kraft-Gymnasiums glänzte mit vielfältigen Darbietungen Schon vor dem ersten Ton des Konzerts konnten die Gäste des AKG-Weihnachtskonzerts die kunstvolle Kulisse bestaunen, u.a. von Schülern angefertigte Nachbildungen des AKG-Altbaus und des Schwabacher Rathauses sowie viele glitzernde Sterne, die mit passendem Licht den Markgrafensaal in weihnachtliche Stimmung versetzten. Als sanften Einstieg berieselte die Big Band unter der Leitung von Martin Tonn mit „I’ll Be Home For Christmas“ von Bing Crosby den vollbesetzten Saal und rührte mit „Tears in Heaven“ buchstäblich zu Tränen, zumal Eric Clapton dieses Lied für seinen sehr jung verstorbenen Sohn geschrieben hatte. Vor allem die perfekt einsetzenden Bläserinnen und Bläser wie auch diverse weitere Soli ließen in diesen Stücken wie auch in Chris de Burghs „A Spaceman Came Travelling“ die Zuhörer gedankenvoll entschweben, die ausgezeichneten Sängerinnen unterstützten bestens diese ausgesendeten harmonischen Schwingungen. Als Kontrapunkt holte Paul Weber mit seiner Interpretation der anspruchsvollen Klavier-Ballade Opus 118, Nr. 3 von Johannes Brahms das Publikum wieder auf die Erde zurück und führte trotz des lebhaften Leitmotivs mal sanft, mal energisch durch dieses insgesamt schwermütig-intensive Tonstück. Den in diesen Zeiten bekümmerten Blick nach innen wieder nach außen zur Freude und zur Ausgelassenheit zu wenden, schrieb sich der Unterstufenchor unter dem Dirigat von Gudrun Schöttner mit kindlich-unschuldigem Charme auf seine Fahne: Mit „A Holly Jolly Christmas“ von Johnny Marks, „We Wish You a Happy Holiday“ von George Strid und mit „Take a Winter Walk With Me“ von Mary Donnelly inszenierten die jungen Sängerinnen und Sänger unbekümmert die Freude über die schönste Zeit des Jahres und unternahmen mit kreativer Choreographie einen lustig-unbeschwerten Spaziergang durch eine Winterlandschaft. Bedauerlich war der krankheitsbedingte Ausfall von Ingrid Bentivoglio, die das Konzert über Monate hinweg vorbereitet hatte. Dass sie am Konzerttag selbst nicht anwesend sein konnte, wurde durch den engagierten Einsatz ihrer Kolleginnen und Kollegen aufgefangen, die kurzfristig die organisatorische wie auch die musikalische Leitung der verschiedenen Chöre übernahmen und so einen reibungslosen Ablauf der Proben und des Konzerts sicherstellten. Nach dem tosenden Applaus für den Unterstufenchor stimmte Alexander Kaufmann den Schreittanz „Pavane pour une infante défunte“ des impressionistischen Komponisten Maurice Ravel am Flügel an und konnte von einer Sekunde auf die andere das Publikum durch sein Einssein mit dem Instrument, durch seine einfühlsame, fein austarierte Interpretation in seinen Bann ziehen und die Melancholie dieses anspruchsvollen Stücks sacht über den Saal legen. Als letzten Programmpunkt vor der Pause trat der von Karin Beer dirigierte Lehrerchor auf. Das karibische Weihnachtslied „Virgin Mary Had a Baby Boy“ im so genannten Calypso-Stil wurde witzig-frech mit perfekt aufeinander abgestimmten Echoelementen vorgetragen, so dass pure Lebensfreude spürbar wurde. Der auf einem ukrainischen Volkslied basierende „Carol of The Bells“ von Mykola Leontovich offenbarte den hohen künstlerischen Anspruch dieses Chors, der lediglich durch seine Stimmen das abwechselnde Schlagen der Glocken akustisch erzeugen und durch die eigenwillig-abwechslungsreiche Metrik des Lieds einen wunderbaren Ohrenschmaus bieten konnte. Den Auftakt nach der Pause übernahm das Orchester unter der Leitung von Karin Beer. Die Schülerinnen und Schüler führten mit „Sleigh Ride“ (Leroy Anderson) locker-flockig und mit passend gesetzten Trompetensoli durch den Schnee sowie zur Wiedererkennung der mystisch-zauberhaft dargebotenen „Highlights from Harry Potter“ (John Williams), die auch die dunkle Seite der menschlichen Seele beleuchten. Bei „Music from FROZEN“ (K. Anderson-Lopez) gewährte das Orchester einen Einblick in die emotionalen Verstrickungen der beiden Hauptfiguren des Musicals, da die Bläser und Streicher immer wieder den Weg durch diesen emotionalen Genre-Mix aus Pop, Musical und klassischer Filmmusik wiesen. Unglaublich reif und erwachsen für ihr Alter ertönte danach die Stimme von Victoria Wanner, die von Theresa Klöcker am Flügel bei „Snowman“ von Sia begleitet wurde. Sowohl die Musik wie der hingebungsvolle Gesang erzeugten einen echten Gänsehautmoment, der die unglückliche Liebesgeschichte des Liedes nur unterstreichen konnte und begeistert vom Publikum gefeiert wurde. Die Trommelgruppe unter der Führung von Gudrun Schöttner zeichnete sich anschließend mit dem selbst entwickelten „Conga Fever“ und mit „Samba Reggae“ durch ihre exakte rhythmische Darbietung aus. Sie vollzog in höchster Konzentration schnellsten Taktwechsel, näherte sich gefühlt vom Herzschlag einem Herzrasen an, steigerte sich zum Crescendo und ebbte wieder leise ab: personifizierte Trommelfreude – eine starke, professionelle, ungewöhnliche Vorstellung! Dass sich das Konzert so langsam dem Ende zuneigte, war dem Spiel von Mara Meier am Klavier anzumerken. Denn sie hatte mit „Requiem der Morgenröte“ von Linked Horizon ein Stück ausgewählt, das für die Manga-Serie „Attack on Titan“ komponiert wurde und zwischen der Zerstörung des Jetzt und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft pendelt: Am Ende waren die dunklen Töne wie Wolken von der Pianistin weggeschoben und – in Hoffnung auf das Erscheinen der Morgenröte – energisch in helle verwandelt. So wurde das Finale mit dem über 100 Sängerinnen und Sänger zählenden Mittel- und Oberstufenchor vorbereitet, der sich als Gegensatz zur eben bespielten Morgenröte mit „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John der Nacht zuwendet und einen Mantel von Gefühl und Liebe um die Zuhörer legt, der sich anschmiegt und Wohlgefühl auslöst. Den Pop-Klassiker „Angels“ von Robbie Williams konnte der Chor, unter der engagierten Leitung von Gudrun Schöttner, mit so voluminösem und zugleich eindringlich und fein miteinander harmonierendem Gesang darbieten, dass sich die Wände des Saals öffneten und die Welt diese „Engelsbotschaft“ hörte. Dem schloss sich das sehr trefflich gewählt „Imagine“ von John Lennon an, das in seiner visionär-spirituellen Haltung und seiner hingebungsvoll vorgetragenen verträumten Sanftheit den einen oder anderen Gast zum Mitsingen bewegte. Das gemeinsame Singen von „Oh du Fröhliche“ stand am Ende dieses bewegenden und äußerst niveauvollen Konzerts, nachdem der Schulleiter Harald Pinzner und der Elternbeirat den Mitwirkenden ihren Dank ausgesprochen hatten: mit dankbarem Herzen sangen alle mit. Text: Elke Werrer Fotos: Markus Wawrzynek

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Adam-Kraft-Gymnasium zum fünften Mal als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet

Ehrung in München – MINT-Tage des AKG gewürdigt München/Schwabach – Großer Erfolg für das Adam-Kraft-Gymnasium: Zum bereits fünften Mal ist die Schule als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet worden. In den Münchner Räumen von Google Germany nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft – darunter Bayerns Staatsminister für Digitales, Dr. Fabian Mehring, sowie Dr. Wolfgang Mutter vom Bayerischen Kultusministerium – die Ehrungen vor. Die wiederholte Auszeichnung gilt als besonderes Qualitätssiegel für Schulen, die ihre Schülerinnen und Schüler in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik in außergewöhnlichem Maße fördern. Die Zertifikate sind jeweils drei Jahre gültig und werden von der Kultusministerkonferenz empfohlen. Sie gelten bundesweit als Orientierungspunkt für gelungene Schulentwicklung in naturwissenschaftlicher Bildung. Herausragende MINT-Tage am AKG Besonders hervorzuheben sind die MINT-Tage des Adam-Kraft-Gymnasiums, die seit Jahren als Aushängeschild der Schule gelten. Zwei ganze Projekttage stehen vollständig im Zeichen der Naturwissenschaften und Technik – mit einem Programm, das seinesgleichen sucht. Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen haben die Möglichkeit, an wissenschaftlichen Vorträgen renommierter Forscherinnen und Forscher teilzunehmen. Exkursionen zu verschiedenen Hochschulen wie der TH Nürnberg und der Hochschule Ansbach mit Laborführungen und Workshops sowie Praktika und Wissenschaftsvorträge direkt an der Schule bieten authentische Einblicke in moderne Forschung und technische Berufsfelder. Langjährige Partner sind dabei die Friedrich-Alexander-Universität, die Maschinenfabrik Niehoff, die Datev sowie die Stadtwerke Schwabach. Diese enge Verzahnung von schulischem Lernen und wissenschaftlicher Praxis überzeugte auch die Jury: Das AKG zeige, „wie Schülerinnen und Schüler frühzeitig an das kritische Denken, Forschen und Entwickeln herangeführt werden“. Hohe Anerkennung aus Politik und Wirtschaft Digitalminister Dr. Fabian Mehring betonte in seiner Ansprache die Bedeutung der ausgezeichneten Schulen für die Zukunft Bayerns: Moderne Bildung sei Voraussetzung dafür, dass junge Menschen zukünftige Technologien selbstbewusst und kreativ nutzen könnten. Auch Vertreter der bayerischen Wirtschaft würdigten das Engagement der Schulen – insbesondere ihre Rolle bei der Fachkräftegewinnung im technischen Bereich. Dr. Christof Prechtl von der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) hob hervor, wie wichtig frühe Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften sei: „MINT-freundliche Schulen tragen erheblich dazu bei, junge Talente auf die Arbeitswelt von morgen vorzubereiten.“ Impulsgeber für Bayerns digitale Zukunft Mit der fünften Auszeichnung bestätigt das Adam-Kraft-Gymnasium erneut sein langfristiges Engagement für eine zeitgemäße, wissenschaftsnahe Bildung. Die Schule erfüllt nicht nur die hohen Kriterien der Initiative „MINT Zukunft schaffen!“, sondern zeigt durch Projekte wie die MINT-Tage eindrucksvoll, wie lebendig und inspirierend MINT-Unterricht sein kann. Für die Schulgemeinschaft ist die erneute Ehrung zugleich Anerkennung und Ansporn, die erfolgreiche Arbeit fortzusetzen – und weiterhin junge Menschen für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu begeistern. Text: Dr. Ute Halbig Quelle des Fotos (c) Fabian Vogl 

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Einblicke in die Welt der Rohstoffe – Das Geozentrum Nordbayern zu Gast am AKG

Am 25. November 2025 hatten die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Geographie die besondere Gelegenheit, zwei Doktoranden der Friedrich-Alexander-Universität zu begrüßen. Patrick Hehn, ein ehemaliger Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums, und seine Kollegin Esther Hars stellten ihre aktuellen Forschungsbereiche vor und erklärten anschaulich die Grundlagen rund um Rohstoffe: von der Definition zu Ressourcen, Reserven und weiteren fachlichen Voraussetzungen bis hin zu möglichen Zukunftsszenarien. Besonders betont wurde dabei die wachsende Bedeutung von Rohstoffen im Zuge der Energiewende und des Ausbaus erneuerbarer Energien. Materialien wie Lithium, Cobalt oder Seltene Erden sind entscheidend für Batterien, Windkraftanlagen und andere Technologien, die unsere Energieversorgung nachhaltig gestalten sollen. Nach der kurzen Einführung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen intensiv an den Inhalten zu den Rohstoffen Kupfer, Seltene Erden, Cobalt und Lithium. Sie untersuchten, woher diese Rohstoffe kommen, wofür sie gebraucht werden und wie sich ihre Nachfrage in den kommenden Jahren entwickeln könnte, vor allem auch mit besonderem Blick auf den steigenden Bedarf durch erneuerbare Energien. Außerdem setzten sich die Gruppen mit der Frage auseinander, wie Deutschland seinen Bedarf decken kann. Sie beleuchteten zudem auch die ökologischen und sozialen Folgen des Abbaus, die beispielsweise in der demokratischen Republik Kongo durch den Abbau von Cobalt, das in elektronischen Geräten wie Handys oder Laptops verbaut ist, verheerend sind. Kinderarbeit, unzureichende Schutzkleidung oder zu niedrige Bezahlung sind hier exemplarisch zu nennen. Im Anschluss wurden deshalb mögliche Wege zu einer nachhaltigeren Förderung diskutiert. Die Ergebnisse ihrer Recherchen präsentierten die Gruppen anschließend den Mitschülerinnen und Mitschülern, bevor alle gemeinsam in einem kleinen Kahoot-Quiz ihr Wissen testen konnten. Die Veranstaltung bot dem Kurs nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern machte auch deutlich, wie eng Rohstoffversorgung, technologische Entwicklung und nachhaltige Energiezukunft miteinander verbunden sind. Ein spannender Blick auf ein Thema, das angesichts der globalen Energiewende immer wichtiger wird. Text und Fotos: Franziska Winter

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