Chemie zum Staunen: P-Seminar „Chemische Zaubervorlesung“ begeistert beim Sommerfest

Ein geheimes Labor, ein geheimnisvolles Zauberbuch und ein in einen Hund verwandelter Mitschüler – mit dieser ungewöhnlichen Geschichte entführte das P-Seminar Chemie „Chemische Zaubervorlesung“ die Besucherinnen und Besucher des Sommerfestes des Adam-Kraft-Gymnasiums in eine Welt voller überraschender chemischer Phänomene. Die beiden Vorstellungen waren restlos ausverkauft und zogen zahlreiche Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in ihren Bann. Ausgangspunkt der Handlung war eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern, die während des Nachsitzens ein verborgenes Labor entdeckte. Aus Neugier begannen sie zu experimentieren – mit unerwarteten Folgen: Einer ihrer Mitschüler wurde in einen Hund verwandelt. Um den Zauber rückgängig zu machen, mussten die jungen „Forscherinnen und Forscher“ eine Reihe spektakulärer Experimente durchführen und schließlich in einem geheimnisvollen Buch das richtige Rezept für die Rückverwandlung finden. Die Vorführung verband eine humorvolle Geschichte mit eindrucksvollen chemischen Showexperimenten. So sorgte das geheimnisvolle hellblaue Leuchten einer Luminol-Reaktion im Dunkeln für staunende Gesichter, während der laute Knall eines zerplatzenden Wasserstoffballons das Publikum gleichermaßen erschreckte und faszinierte. Besonders eindrucksvoll war die sogenannte „Methanmamba“, bei der brennender Schaum scheinbar gefahrlos auf einer bloßen Hand brannte. Ebenso verblüffend waren Flüssigkeiten, die wie von Zauberhand ihre Farbe wechselten – tatsächlich ausgelöst durch Indikatorlösungen, die je nach saurer oder basischer Umgebung unterschiedliche Farben annehmen. Die gelungene Mischung aus Spannung, Witz und spektakulären Experimenten führte zu zahlreichen Aha-Momenten und überraschenden Wendungen, die das Publikum immer wieder zum Lachen und Staunen brachten. Hinter der unterhaltsamen Inszenierung steckte jedoch eine intensive Vorbereitung: Die Mitglieder des P-Seminars entwickelten die Geschichte selbst, planten die Experimente, organisierten deren sichere Durchführung und setzten die Aufführung erfolgreich um. Die „Chemische Zaubervorlesung“ war ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie naturwissenschaftliche Inhalte kreativ, anschaulich und publikumswirksam vermittelt werden können. Das P-Seminar zeigte eindrucksvoll, dass Chemie weit mehr ist als Formeln und Reaktionsgleichungen – nämlich spannend, überraschend und ausgesprochen unterhaltsam. Text und Fotos: Dr. Ute Halbig
Mathematische Spitzentalente am AKG: Lilli Scheler und Lukas Büttner überzeugen beim Bundeswettbewerb Mathematik 2026

Lilli Scheler und Lukas Büttner erzielten in der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2026 zwei beeindruckende Erfolge: Lukas (ehem. P13) gewann einen zweiten Preis in der 13. Jahrgangsstufe, während Lilli (Klasse 11a) in der 11. Jahrgangsstufe einen dritten Preis erzielte. Der Bundeswettbewerb Mathematik zählt zu den renommiertesten und anspruchsvollsten Mathematikwettbewerben Deutschlands. Er besteht aus drei Runden, darunter zwei Hausaufgabenrunden und einem mathematischen Fachgespräch in der dritten Runde. Die gestellten Aufgaben erfordern neben logischem Denken vor allem Ausdauer, Kreativität sowie eine lückenlose Beweisführung. Beide traten als Einzelteilnehmer an, obwohl der Wettbewerb in der ersten Runde auch eine Bearbeitung im Team zulässt. Dies verleiht ihren Erfolgen eine besondere Bedeutung. Die Mathematik begeistert Lilli und Lukas schon seit vielen Jahren. Sie beschäftigen sich mittlerweile mit großem Engagement mit Inhalten, die weit über die Schulmathematik hinausgehen. Auch das Knobeln an Wettbewerbsaufgaben bereitet ihnen große Freude. Schulleiter H. Pinzner zeigte sich beeindruckt und gratulierte den beiden Preisträgern zu ihren Erfolgen. Als Anerkennung für ihre großartigen Leistungen erhielten sie zudem von der Fachschaft Mathematik einen Buchgutschein. Lilli und Lukas – wir sind sehr stolz auf euch! Text: Cathrin Wizinger Foto: AKG
Werte sichtbar gemacht – Abschluss des Werteprojekts mit den Fünftklässlern

Zum Ende des Schuljahres trafen sich die Fünftklässler des Adam-Kraft-Gymnasiums noch einmal mit dem Wertebotschafter Semih Durak und seinem engagierten Team. Nachdem die Schülerinnen und Schüler bereits zu Beginn des Schuljahres im Rahmen eines Werteprojekts die Grundlagen für ein respektvolles und verantwortungsbewusstes Miteinander kennengelernt hatten, bildete diese zweite Veranstaltung einen gelungenen Abschluss der gemeinsamen Arbeit. Zunächst kamen alle Klassen im Blauen Theater zusammen. Dort erinnerten die Mitglieder des Wertebotschafter-Teams in kleinen Gruppen an die Inhalte der ersten Veranstaltung und wiederholten gemeinsam mit den Kindern, welche Bedeutung Werte wie Respekt, Verantwortung und Gemeinschaft für das tägliche Zusammenleben an der Schule haben. Dabei wurde deutlich, wie viel die Fünftklässler aus dem ersten Projekttag mitgenommen hatten und wie selbstverständlich viele der besprochenen Werte inzwischen zu ihrem Schulalltag gehören. Anschließend verlagerte sich die Aktion auf den Pausenhof. Mit bunter Straßenmalkreide gestalteten die Schülerinnen und Schüler den Schulhof und hielten die Werte fest, die ihnen persönlich besonders wichtig sind. So entstanden überall farbenfrohe Begriffe und Botschaften wie Mut, Freundschaft, Frieden, Liebe, Verantwortung, Zusammenhalt und viele weitere. Innerhalb kurzer Zeit verwandelte sich der gesamte Schulhof in ein eindrucksvolles und buntes Zeichen dafür, welche Werte die Schulgemeinschaft verbinden. Die kreative Abschlussaktion zeigte eindrucksvoll, dass Werte nicht nur Thema eines Projekttages sind, sondern das tägliche Miteinander am Adam-Kraft-Gymnasium prägen. Gleichzeitig bot sie den Kindern die Gelegenheit, das Gelernte noch einmal bewusst zu reflektieren und ihre eigenen Vorstellungen sichtbar zu machen. Das Wertebotschafter-Team bewies erneut großes Engagement und trug dazu bei, dass die Schülerinnen und Schüler das Schuljahr mit einer positiven und nachhaltigen Erinnerung an das gemeinsame Werteprojekt abschließen konnten. Text: I. Bentivoglio Fotos: Semih Durak, I. Bentivoglio
Spendenlauf am AKG

Am Montag, den 20. Juli 2026, veranstaltete das Adam-Kraft-Gymnasium einen Sponsorenlauf zugunsten wohltätiger Zwecke sowie zur Finanzierung von Neuanschaffungen für den Sportunterricht. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen hatten im Vorfeld Zeit, bis zu vier Sponsoren zu gewinnen, die für jede gelaufene Stadionrunde einen bestimmten Betrag spendeten. Um 8.15 Uhr starteten bei idealen äußeren Bedingungen rund 160 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in den Lauf. Ziel war es, innerhalb von 60 Minuten möglichst viele der 400 Meter langen Stadionrunden zu absolvieren. Die SMV versorgte alle Teilnehmenden mit Obst und frischem Wasser, sodass die stärksten Läuferinnen und Läufer bis zu 30 Runden erreichten. Die Tutorinnen und Tutoren der 10. Klassen unterstützten die Lehrkräfte bei der Betreuung der insgesamt elf Klassen beider Jahrgangsstufen sowie bei der Erfassung der gelaufenen Runden. Um 10 Uhr gingen schließlich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf die Strecke und knüpften an die beeindruckenden Leistungen der 5. Klassen an. Zahlreiche Lehrkräfte des AKG halfen bei der Organisation und Auswertung oder liefen selbst mit. Die großzügigen Spenden aller Sponsoren summieren sich auf über 11.000 Euro. Damit können sowohl die Katastrophenhilfe und weitere soziale Projekte unterstützt als auch Neuanschaffungen für den Sportunterricht finanziert werden. Text: Martin Engert Fotos: Semih Durak und sein Team
Demokratie am AKG: Wahlkurs Politik organisiert Verbindungslehrerwahl

Der Wahlkurs Politik des AKG organisierte am Ende des Schuljahrs die Neuwahl der Verbindungslehrer. Alle Schülerinnen und Schüler waren an zwei Tagen aufgerufen, aus den Kandidatinnen und Kandidaten die Lehrkräfte zu wählen, die als Ansprechpartner bei Problemen dienen und außerdem die Arbeit der SMV betreuen. Schnell war an der Schule die Idee geboren, diese Abstimmung als Urwahl durch alle AKG-Schüler durchzuführen. Der Wahlkurs Politik unter Leitung von Tobias Dollenmaier organisierte daraufhin Wahlkabinen und -urnen aus den Beständen des städtischen Wahlamts, stellte Stimmzettel her und informierte die Klassen über ihre Wahlmöglichkeiten. Intensiv diskutierte der Wahlkurs auch die verschiedenen Optionen der Ausgestaltung eines Wahlmodus. Besonders wichtig war den Organisatoren die Transparenz der Wahlhandlung, weshalb das Atrium als zentraler Ort der Schule ausgewählt wurde. So konnte nicht nur die Wahl selbst beobachtet werden, sondern auch die öffentliche Auszählung. Als dann Frau Mathes und Herr Grad die Wahl eindeutig gewonnen hatten, wurde über die Info-System des AKG das Ergebnis umgehend veröffentlicht. Die Wahlkurs-Schüler freuten sich sichtlich über die viele Anerkennung für ihre Arbeit und freuen sich auf weitere Schülerinnen und Schüler, die im kommenden Schuljahr an der Weiterentwicklung der Demokratie in der Schule arbeiten wollen. Text: T. Dollenmaier Fotos: T. Dollenmaier, I. Bentivoglio
Ein Koffer voller Frankreich …

Französisch lernen kann weit mehr sein als nur Vokabeln und Grammatik. Dass dies auch mit Spaß verbunden werden kann, bewiesen Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Französisch am Adam-Kraft-Gymnasium unter der Leitung von Französischlehrerin Ingrid Lang mit einem besonderen Projekt. Ziel war, den Grundschülern ein kleines Stückchen französisches Lebensgefühl zu vermitteln. Monatelang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich daran, ein abwechslungsreiches und kreatives Programm für Kinder einiger Schwabacher Grundschulen zu entwickeln. Die Köpfe rauchten beim Tüfteln, Überlegen und Werkeln. Im Mittelpunkt stand ein Koffer, der zahlreiche selbstentwickelte Spiele, Rätsel, Lieder, Tänze und viele kreative Materialien rund um Frankreich enthielt. So sollte den Grundschülern ein erster Zugang zur französischen Sprache ermöglicht und gleichzeitig Interesse an Kultur und Land geweckt werden. Mit großem Einfallsreichtum entstanden viele unterschiedliche Lernideen, bei denen die Kinder aktiv mitmachen konnten. Ob beim Knobeln, Spielen oder Entdecken neuer Wörter – der Spaß stand stets im Vordergrund. Sogar T-Shirts mit einem selbst designten Logo wurden entworfen und bedruckt. Unterstützt wurde dieses Projekt durch das Institut français in München, das wertvolle Inspirationen und Ideen für die Gestaltung der Materialien lieferte. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, besuchten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mehrere Klassen der Luitpoldschule und der Christian-Maar-Schule. Dort durften sie selbst einmal in die Rolle von Lehrkräften schlüpfen und die Kinder durch verschiedene Aktivitäten führen. Neugierig und motiviert beteiligten sich die Grundschüler an den Angeboten und zeigten großes Interesse an der französischen Sprache. Für alle Seminarteilnehmer war das Projekt eine neue und wertvolle Erfahrung. Neben organisatorischem Geschick waren Kreativität, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit gefragt. Vor allem aber lernten die Schülerinnen und Schüler, wie viel Freude es bereiten kann, Wissen weiterzugeben und andere für neue Themen zu begeistern. Vielleicht wurde auch bei dem einen oder anderen ein bisschen Begeisterung für die Arbeit als Lehrkraft geweckt. So wurde aus einer Projektidee weit mehr als eine Unterrichtseinheit: eine Begegnung mit Frankreich, die bei vielen Kindern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Amelie Müller, 11c
Sonne – Sommer – Songs: AKG-Konzert ließ den Markgrafensaal beben

Mit dem Titel des Lieds „Cover Me in Sunshine“, vorgetragen vom Unterstufenchor, lässt sich das diesjährige AKG-Sommerkonzert bestens betiteln: draußen die Hitzewelle, im Saal zunehmend steigende tropische Temperatur, ein sichtlich und hörbar angeheiztes, begeistertes Publikum, das von den vielfältigen Darbietungen mitgerissen wurde und den Sommer als Augen- und Ohrenschmaus erleben durfte. Mit bestechenden Bläser- und Schlagzeugsoli konnte Martin Tonns Bigband mit „Good Man“ (Owl City) und „What Makes You Beautiful (One Direction) beschwingt den Auftakt setzen und zu ersten Beifallsstürmen hinreißen. Die Gestaltung des Programms folgte einem wellenhaften Auf und Ab der Gefühle, so dass Julie Golds „From a Distance“, vorgetragen von Andreea Ghent und Odette Modi, die Grooves der Bigband erdete; im Duett leuchteten die beiden Schülerinnen die Weite des Markgrafensaals wie die sich drehenden Scheinwerfer mit ihren Stimmen berührend aus. Mara Meier trug anschließend enorm schnörkellos und doch einfühlsam und mit höchster Fingerfertigkeit Vickeblankas „Black Catcher“ am Flügel vor, gefolgt von Viktoria Wanner mit Adeles „Easy on Me“, begleitet von Theresa Klöcker, die mit ihrer voluminösen, reifen Stimme einen ersten Gänsehautmoment erzeugte. Soli der klassischen Art stellte das kongenial harmonierende Duo Alexander Kaufmann und Lukas Büttner dar: Die jungen Musiker schwelgten im konzertanten Miteinander in einem Vivaldi-Stück und boten einen innigen, auf die melodiösen Barock-Wellen ausgerichteten Moment dar. Ganz im Gegensatz zum immer umjubelten Auftreten des sehr agilen, lebendigen Unterstufenchors („Schiefgehtag“, „Cover Me in Sunshine“, „Super Trouper“) und dem erneut auf höchstem Niveau singenden Lehrerchor („Steppin‘ Out with My Baby“, „Mambo Italiano“), der seine Tanzeinlage unter großem spontanem Applaus inszenierte. Erstmals hatte die Chor- und Musikfachschaftsleiterin und Hauptverantwortliche für das Konzert, Ingrid Bentivoglio, diese beiden Chöre mit „Wellerman“ zusammengeführt, so dass dieses Shanty als kleines Theaterstück stilecht mit Matrosen und Schiffsrequisiten für alle Beteiligten auf der Bühne wie auch für das Auditorium eine große Freude war – und die „hydration break“ für alle einläutete. Durch die Pause erfrischt versetzte das Orchester unter dem Dirigat von Karin Beer engagiert und abwechslungsreich mit „Pirates of the Caribbean“ das Publikum weniger in die ferne Karibik, sondern holte es bei den Saaltemperaturen direkt dort ab. Vor diesem Klassiker der Filmmusik genossen die Besucherinnen und Besucher bekannte, mit viel Akribie und feinem Taktgefühl gespielte Melodien aus dem Musical-Klassiker „West Side Story“ (L. Bernstein) und zudem den „Ragtime Dance“ (Scott Joplin). Leider ohne die erkrankte Leiterin Gudrun Schöttner, aber nichtsdestoweniger präzise, aufeinander abgestimmt und hörend bot die Trommelgruppe mit ihren Cajons und „Bossa-Rondo“ (William Schinstine) eine Klangwelt, die intuitiv erzeugte überraschende Effekte hervorbrachte und die Gäste in ihren Bann zog. Ähnlich bravouröse Konzentration zeigten danach die Geschwister Theresa und Christoph Klöcker mit dem „Pokémon Theme“ (Loeffler/Siegler) am Flügel – sie inszenierten eine kraftvolle Aufbruchstimmung, die wie eine frische Brise durch den Saal strich. Diese optimistischen Töne gingen über in ein weiteres Solistenstück, „Total Eclipse of the Heart“ von Jim Steinman, gesungen von Andreea Ghent im Duett mit Thomas Qi am Klavier und unterstützt von Colin Drescher am Schlagzeug. Alexander Kaufmann beschenkte als letzter Solist den Saal mit dem Präludium in g-Moll (op. 23, Nr. 5) von Sergei Rachmaninov, in dem er die dicht gedrängte Dynamik wie auch die Wehmut des anspruchsvollen Stücks mit den Tasten schier verschmelzend weitergeben konnte. Nach diesem grandiosen musikalischen Innehalten entführte die Darbietung von „The Lion Sleeps Tonight“ durch den Tiere nachahmenden Mittel- und Oberstufenchor das Publikum in einen Dschungel, in dem sogar die Tierstimmen zu hören waren und die ansteigende Luftfeuchtigkeit sogar zur Kulisse wurde. Mit zwei weiteren Songs („From Now On“ und „Stay“) präsentierten sich die mit inniger Freude singenden Schülerinnen und Schüler in stimmlich sehr berührender Bestform. Vor allem die Männerstimmen boten den Frauenstimmen bei „Stay“ hervorragend Paroli, so dass sich erneut die Regie für diesen Konzertabend erfüllte und ein mit Instrumenten und Stimmen erzeugtes wellenartiges Auf und Ab wohltuend von der Bühne ausging – mit der eindeutigen Intention „I want you to stay!“ Da viele scheidende Abiturientinnen und Abiturienten mitsangen, bekam dieses Lied eine zweite emotionale Ebene, denn am nächsten Tag erfolgte die feierliche Entlassung dieser Mitwirkenden. Nach dem herzlichen Dank von Schulleiter Harald Pinzner und der Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Muriel Letzkus begann nicht eine Party mit dem gemeinsam vorgetragenen „Celebration“, sondern das Konzert mündete, unterstützt von der Bigband, in ein grandioses Finale, das die Anwesenden mit „Have a good time!“ und bewegenden musikalischen Erlebnissen im Herzen in den Sommer- und Fußballabend entließ. Text: E. Werrer Fotos: M. Wawrzynek
Endlich wieder Abitur am Adam-Kraft-Gymnasium

60 Absolventinnen und Absolventen des ersten G9-Jahrgangs feierlich verabschiedet Nach einem Jahr ohne Abitur aufgrund der Umstellung vom G8 auf das G9 war die Freude am Adam-Kraft-Gymnasium in diesem Sommer besonders groß: Endlich konnten wieder Abiturzeugnisse überreicht werden. Im festlich geschmückten Markgrafensaal erhielten 60 Schülerinnen und Schüler des ersten G9-Jahrgangs ihre Reifezeugnisse und wurden gemeinsam mit ihren Familien, Lehrkräften und zahlreichen Gästen in einen neuen Lebensabschnitt verabschiedet. Die feierliche Veranstaltung stand unter dem Motto „ABier – Bildung nach Maß“ und bot ein abwechslungsreiches Programm voller bewegender, humorvoller und musikalischer Höhepunkte. Dabei war den Abiturientinnen und Abiturienten die Mischung aus Stolz über das Erreichte und Wehmut über das Ende der Schulzeit deutlich anzumerken. Herausragende Leistungen des ersten G9-Jahrgangs Auch die schulischen Leistungen des Jahrgangs konnten sich sehen lassen. Gleich zwei Absolventen erreichten den Traumnotendurchschnitt von 1,0: Marc Eichberger und Emre Kurt. Mit der Note 1,1 folgte Tim Schindler, Emma Hässler erzielte einen Durchschnitt von 1,2. Über die Note 1,3 durfte sich Paulina Weidmann ebenso freuen wie Finn Yabroudi. Einen Notendurchschnitt von 1,4 erreichten Mirja Willenberg, Kerem Kurt, Alexandra Wieser, Milissa Müller, Sebastian Fernández-Zeidler, Tobias Reuter, Mattis Merkel und Lena Burkhart. Mit der Note 1,5 schlossen Lukas Büttner, Meryem Kadhum und Thea Sachs ihre Schulzeit ab. Das Publikum würdigte diese hervorragenden Leistungen mit lang anhaltendem Applaus. Mit Humor und vielen Erinnerungen auf die gemeinsame Zeit zurückgeblickt Oberstufenkoordinator Frank Schmidt, der den Jahrgang in den vergangenen Jahren begleitet hatte, ließ in seiner Ansprache die gemeinsame Zeit noch einmal Revue passieren. Er lobte die Schülerinnen und Schüler dafür, dass sie auch in anspruchsvollen Situationen stets einen kühlen Kopf bewahrt, Improvisationstalent bewiesen und sich gegenseitig unterstützt hätten. Mit einem Augenzwinkern erinnerte er außerdem daran, dass in den Prüfungszeiten der Süßigkeitenkorb in seinem Büro oft schon nach der ersten Pause restlos geplündert war. Passend dazu sorgten humorvolle Fotos – darunter die inzwischen legendäre „Süßigkeitenschale vor und nach der ersten Pause“ – für viele Lacher im Publikum. Vom ersten Schultag bis zum Aufbruch in die Zukunft Für die Abiturientinnen und Abiturienten blickten Marlene Kemper, Finn Yabroudi und Sebastian Fernández-Zeidler auf neun gemeinsame Jahre zurück. Sie erinnerten an den 12. September 2017, als nervöse Fünftklässler im Atrium ihre neuen Lehrkräfte und Mitschüler kennenlernten. Aus zunächst fremden Gesichtern sei im Laufe der Jahre eine Gemeinschaft entstanden, die viele unvergessliche Momente miteinander erlebt habe. Mit zahlreichen kleinen Episoden zum Schmunzeln ließen sie die Schulzeit noch einmal lebendig werden. Gleichzeitig ging der Blick auch nach vorn: Die frischgebackenen Abiturientinnen und Abiturienten freuen sich auf die neu gewonnene Freiheit, eigene Entscheidungen zu treffen – auch wenn diese Freiheit zunächst mit Unsicherheit verbunden ist, weil nun viele Wege offenstehen und niemand genau weiß, was die Zukunft bereithält. An diese Gedanken knüpfte Oberbürgermeister Peter Reiß in seiner Ansprache an. Er ermutigte die Absolventinnen und Absolventen, neue Wege zu gehen und auch das Scheitern als Chance zu begreifen. Gleichzeitig gab er ihnen mit auf den Weg, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen: Die Welt werde nicht von allein besser – jeder Einzelne könne dazu beitragen, sie gemeinsam ein Stück lebenswerter zu machen. Schulleiter Harald Pinzner gratulierte dem ersten G9-Abiturjahrgang herzlich zu seinem Erfolg. Er würdigte die Leistungen der Schülerinnen und Schüler und bestärkte sie, ihren weiteren Lebensweg mit Zuversicht und Entschlossenheit zu gehen. Dabei sprach er auch die Wehmut an, die beim Abschied von einem vertrauten Lebensabschnitt ganz selbstverständlich mitschwinge. Zugleich beginne nun ein neues Kapitel voller Möglichkeiten. Auch die Elternbeiratsvorsitzende Dr. Letzkus richtete persönliche Worte an die Absolventinnen und Absolventen. Mit dem Sprichwort „Geduld und Humor sind zwei Kamele, mit denen ihr durch jede Wüste kommt“ machte sie den jungen Erwachsenen Mut für kommende Herausforderungen und versicherte, dass die Familien weiterhin unterstützend an ihrer Seite stehen. Virtuose Musik und emotionale Momente Für den musikalischen Auftakt sorgten Lukas Büttner an der Violine und Alexander Kaufmann am Klavier. Mit einem virtuosen Konzert von Antonio Vivaldi begeisterten sie das Publikum und verliehen der Feier von Beginn an einen festlichen und zugleich beeindruckenden Rahmen. Der herausragende musikalische Beitrag wurde mit großem Applaus belohnt. Der emotionale Höhepunkt der Feier war anschließend die Übergabe der Reifezeugnisse. Mit einer Rose und den besten Wünschen überreichte Schulleiter Harald Pinzner den Absolventinnen und Absolventen ihre Zeugnisse – ein Augenblick voller Freude und sichtbarer Rührung. Direkt im Anschluss sorgten Schülerinnen und Schüler der P13 des Oberstufenchors mit dem Song „Stay“ für einen echten Gänsehautmoment. Der gefühlvolle Vortrag, dessen Titel sinnbildlich den Wunsch ausdrückt, bei seinen Freunden und dem Vertrauten zu bleiben, wurde vom Publikum mit langem Applaus bedacht. Ehrungen für besondere Leistungen Im Rahmen der Feier wurden außerdem zahlreiche Schülerinnen und Schüler für ihre besonderen Leistungen ausgezeichnet. Die Goldene Ehrennadel des Bayerischen Altphilologenverbandes erhielten Emre Kurt und Mattis Merkel. Mit dem Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker wurden Emma Hässler, Emre Kurt und Kerem Kurt ausgezeichnet. Den Abiturpreis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft erhielten David Barabas, Lukas Büttner, Marc Eichberger, Sebastian Fernández Zeidler, Hanna Gärtner, Tobias Reuter, Tim Schindler und Alexandra Wieser. Der Abiturpreis der Deutschen Mathematiker-Vereinigung ging an Lukas Büttner. Finn Yabroudi wurde mit dem Schulförderpreis der Sparkasse Mittelfranken-Süd ausgezeichnet und Melissa Müller erhielt den Förderpreis der Freunde des Adam-Kraft-Gymnasiums e. V. . Ein würdiger Abschied Nach der offiziellen Feier bot der gemeinsame Sektempfang Gelegenheit, noch einmal Erinnerungen auszutauschen und gemeinsam auf das bestandene Abitur sowie den Beginn eines neuen Lebensabschnitts anzustoßen. Beim anschließenden Abiball wurde dieser besondere Tag ausgelassen gefeiert. Dabei sorgte Leya Zollner mit ihrer gefühlvollen Interpretation von Adeles „When We Were Young“, souverän am Klavier begleitet von Hanna Gärtner, für einen bewegenden musikalischen Ausklang. Der lang anhaltende Applaus zeigte, wie sehr dieser Moment das Publikum berührte. Mit dem Abitur endet für die 60 jungen Menschen ein wichtiger Lebensabschnitt. Gleichzeitig beginnt ein neues Kapitel voller Möglichkeiten und Chancen. Die gesamte Schulfamilie des Adam-Kraft-Gymnasiums gratuliert herzlich und wünscht allen Absolventinnen und Absolventen Mut, Zuversicht und viele gute Erfahrungen auf ihrem weiteren Weg. Text: I. Bentivoglio Fotos: M. Wawrzynek
Erfolg beim Planspiel Börse: AKG-Team erreicht dritten Platz im Nachhaltigkeitsranking

Auch in diesem Schuljahr stieß der Wahlkurs „Planspiel Börse“ am Adam-Kraft-Gymnasium wieder auf großes Interesse. Mit beeindruckenden 33 Depotanmeldungen war das AKG bei der diesjährigen Spielrunde vertreten und zeigte damit einmal mehr die große Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Wirtschaft und Börsengeschehen. Besonders erfolgreich war das Team „die Mäuse“ mit Lisa Hohendanner, Nina Mertens, Antonia Brugger und Isabel Schineller. Die vier Schülerinnen erreichten beim Börsenspiel der Sparkassen einen hervorragenden dritten Platz im Nachhaltigkeitsranking und konnten sich damit gegen zahlreiche andere Teams behaupten. Die Ehrung der erfolgreichen Gruppe erfolgte durch Herrn Günther, Vermögensberater der Hauptgeschäftsstelle Schwabach der Sparkasse Mittelfranken-Süd, der den Schülerinnen persönlich zu ihrer starken Leistung gratulierte. Die 43. Spielrunde des Planspiels verzeichnete bundesweit einen neuen Rekord: Knapp 130.000 Teilnehmende tätigten rund 1,59 Millionen virtuelle Orders und erzielten damit einen Gesamtumsatz von etwa 5,5 Milliarden Euro – ein Handelsaufkommen, das dem einer ganzen Sparkasse entspricht. Die Spielrunde war geprägt von turbulenten Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten. Einfluss nahmen unter anderem die US-Zoll- und Handelspolitik, während gleichzeitig die Inflation in der Eurozone eingedämmt werden konnte und die Zinsen leicht sanken. Trotz eher verhaltener Wachstumserwartungen in Deutschland sorgten weltweit steigende Verteidigungsausgaben sowie die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz für deutliche Impulse an den Börsen. Dies führte zum Jahresende sogar zu einem Rekordzuwachs beim DAX. Zu den beliebtesten und erfolgreichsten Aktien im Spiel gehörten, wie schon in den vergangenen Jahren, Unternehmen wie Rheinmetall, NVIDIA, Amazon, AMD und Tesla. Das AKG bedankt sich für die Unterstützung durch die Sparkasse Schwabach und gratuliert dem Team „die Mäuse“ herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Text: M. Vavvas Foto: AKG
Frühling in der OGTS

Frühlingsblumen aus PfeifenputzernAls erste Kreativarbeit mit Frau Krupka, Meisterfloristin, durften sich alle in die Welt der Blumen biegen und knoten. Als Vorlage hatten wir eine rot-rosa Tulpe mit grünem Stiel und Blatt. In der Gruppe machten wir jeden Schritt gemeinsam und haben aus zwei Pfeifenputzern eines der Blütenblätter erschaffen. Die Technik besteht aus mehreren Schritten, die wir mehrmals wiederholt haben, um sie uns gut einprägen zu können, denn einmal muss man oben durch und das andere Mal von unten, bevor man mit den Fingern die beiden Putzerdrähte miteinander verdreht, um so einen Knotenpunkt zu schaffen. Mindestens fünf solcher Blätter werden für die Blüte benötigt, deren Farbe frei wählbar war, sowie ein Blatt in Grün für den Stiel. Die Blütenblätter werden zum Schluss zusammengefasst und unten mit einem Draht zusammengebunden. Der Draht wird auf die Länge des Stiels gekürzt und mit einem grünen Draht umwickelt. Als Letztes wird das Blatt angebracht und eine pflegeleichte Frühlingsblume ist bereit, in eine schöne Vase gesteckt zu werden. Oster-Kreativ-WerkstättenWenn Ostern naht, kommt die Lust, Eier zu bemalen, und da die Osterferien in Sicht waren, hatten wir auch die Muse dazu. Wir wollten verschiedene Techniken ausprobieren und haben uns für Styropor-Eier entschieden, da diese vielfältig verwendet werden können. Die Eier wurden zuerst auf einen Holzstab gesteckt und zur Halterung in ein leeres Einwegglas gestellt, so kann man rund um das Ei arbeiten, ohne dass es beschädigt wird. Wir hatten Acrylfarben, Glitzer, Pompons, Sticker, Kristalle und die Serviettentechnik zur Verfügung, natürlich durften Kulleraugen auch nicht fehlen, um individuelle Kreationen zu schaffen. Auch Ideen wie ein aufgebrochenes Ei zu gestalten und etwas Material abzutragen, um dies besser darstellen zu können, machten die Oster-Aktion einmalig. Durch das Aufbringen der verschiedenen dünnschichtigen Servietten mit Bastelleim entstanden blumige, bunte und Katzen-Eier. Nachdem einige Schichten aufgetragen worden waren, wurden diese anschließend mit Glitzer bestreut oder mit Schriftzügen bemalt. Nach dem Trocknungsprozess wurden noch Schleifen oder lockere Bänder angebracht. So sind ganz unterschiedliche Ostermitbringsel entstanden, die zum Ferienbeginn mit nach Hause genommen werden konnten.Nachdem Frau Krupka mit ihren österlichen Blumensteckern den Anfang gemacht hatte, ergänzte Frau Stegmeier die Woche mit einer weiteren Osterbastelei. Die Kinder fertigten aus Klopapierrollen, Tonpapier, Kulleraugen, Schere, Kleber und Filzstiften verschiedene Tiere, z.B. Hasen, Küken oder Elefanten, an, indem sie die Rollen mit Tonpapier beklebten. Danach wurden die typischen Merkmale der Tiere, z.B. Kükenflügel oder Hasen- und Elefantenohren, auf Tonpapier gezeichnet, ausgeschnitten und auf die Rollen geklebt. Die Augen wurden mit Kulleraugen dargestellt und die Gesichter mit Filzstiften aufgemalt. Die Kinder und Frau Stegmeier hatten jede Menge Spaß bei der Osterbastelei und freuten sich über ihre gelungenen Kunstwerke.Zu guter Letzt suchten die OGTS-Kinder kurz vor den Osterferien im Billardraum und im Raum der Stille bunte Plastikeier. Jedes Kind, das ein Ei fand, durfte es anschließend bei Frau Schuckardt im Schulcafé wahlweise gegen ein Schokoladenei oder ein Kaubonbon eintauschen. So haben wir ihnen den Ferienbeginn ein wenig versüßt. Süße KüchenschlachtKuchen mitbringen oder selber machen? Diese Frage stellte sich Frau Krupka Mitte April ebenfalls. Die Idee war, Cakepops zu kreieren. Und was das eigentlich ist, wollten natürlich auch die Schüler wissen. Cakepops sind kleine Kuchenkugeln, die aufgespießt gegessen werden können. Das haben wir auch getan, nachdem wir zuvor in verschiedenen Gruppen die einzelnen Arbeitsschritte erledigt hatten: Die erste Gruppe waren die „Schokis“. Das Temperieren im Wasserbad ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn es darf kein Wasser in die Kuvertüre gelangen. Wir hatten alle drei Sorten: Vollmilch-, Zartbitter- und weiße Schokolade. Die Herausforderung bestand darin, dass alle drei Sorten die ganze Zeit überwacht werden mussten, um die gleiche Konsistenz zu behalten. Die zweite Gruppe waren die „Teigis“. Zuerst musste der Teig portioniert und zu gleichmäßigen Kugeln geformt werden. Diese wurden anschließend auf Holzspieße gesteckt, nachdem ein Ende zuvor in die Kuvertüre getaucht worden war. Die „Dekos“, unsere dritte Gruppe, bereiteten die verschiedenen Toppings vor und sortierten sie auf Tellern. Natürlich gab es Zuckerperlen, Streusel und Zuckeraugen zum Verzieren. Wichtig war uns aber auch, nicht auf Nüsse wie Pistazien und gefriergetrocknete Früchte wie Erdbeeren und Himbeeren verzichten zu müssen. So hatten wir eine bunte Auswahl an Leckereien, die wir über die Cakepops streuten, nachdem wir sie mit einer der Schokoladensorten glasiert hatten. Am Ende sangen alle Schüler ein Geburtstagslied für Frau Krupka und wir hatten viele leckere und bunte Kuchenkugeln „to go“ zur Auswahl, die wir anschließend gemeinsam im Café gegessen haben. Kressebeete Mitte April gestalteten viele OGTS-Kinder unter der Anleitung von Frau Schuckardt kleine Kressebeete. Dazu verzierten sie aufgeschnittene Tetrapaks mit farbigen Steinchen sowie Buntpapier und bemalten sie teilweise auch. Danach befeuchteten die Kinder Zellstoff mit Wasser aus einer Sprühflasche und säten Kresse aus. Gefrierbeutel vervollständigten die kleinen Beete und machten aus ihnen Mini-Gewächshäuser. Schon nach einem Tag auf dem Fensterbrett im Schulcafé konnten erste Keimlinge gesichtet werden und die Freude war groß. Text: Jusra Krupka, Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt Fotos: Kim Schuckardt