Carnevale ciao!

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe, die seit Schuljahresbeginn Italienisch-Unterricht haben, läuteten am „Unsinnigen Donnerstag“ (12.02.2026) im Atrium des AKG auch den „carnevale italiano“ ein. Ein italienisches Kinderlied zum Mitsingen und Bewegen, „A carnevale fai ciao ciao“, erklang in der ersten Pause und zog viele junge Zuschauer und Zuschauerinnen derart in den Bann, dass vor allem Schülerinnen und Schüler der Unterstufe begeistert mittanzten und feierten. Einige Schülerinnen äußerten sogar den Wunsch, nächstes Jahr zur Faschingszeit wieder singend und tanzend dabei sein zu dürfen. Wer weiß, vielleicht ist ja eine neue Tradition am AKG geboren! Text / Fotos: Mireille Markus
Skikurs der 8. Klassen in Wagrain

Wie jedes Jahr ging es pünktlich um 10:00 Uhr los am Sonntag, den 25.01.2026. Die Busse waren bereit für die Abfahrt und 121 Schülerinnen und Schüler freuten sich auf eine Woche Skifahren in Wagrain. Gleich nach den Weihnachtsferien waren alle durch einen 45-minütigen Vortrag eingestimmt und informiert worden über Ablauf, notwendige Ausrüstung und Regelungen vor Ort. Die Zimmereinteilung fand dann in der Mensa statt. Hier zeigte sich bereits die große Kompromissbereitschaft und die Kreativität bei der Aufteilung, und jeder fand schließlich seinen Platz in einem Vier-Bett oder Sechs-Bett Zimmer. Nach 5 Stunden Fahrt konnte endlich ausgepackt und die Zimmer bezogen werden. Am selben Abend noch wurden die Leihski ausgegeben und anprobiert. Es hat sich bewährt, die Ski in Österreich zu leihen, da wir uns somit den aufwändigen Transport der Ausrüstung von Schwabach nach Wagrain sparen und bei Problemen mit dem Material direkt vor Ort einen zuverlässigen und kompetenten Ansprechpartner haben. Nach dem Abendessen, das sich alle schmecken ließen, wurden die Liftpässe verteilt und die FIS Pistenregeln besprochen. Wer dann noch Kraft und Lust hatte, durfte sich in der Turnhalle auspowern oder den Abend bei Gesellschaftsspielen ausklingen lassen. Die anfängliche Enttäuschung am Montag, nicht das Schneechaos in Schwabach erlebt und damit den Tag schulfrei für die Daheimgebliebenen mitgenommen zu haben, war schnell verflogen, als wir das erste Mal in der Gondel saßen und Richtung Gipfel fuhren. Am ersten Skitag wurde die Feinjustierung der Gruppen vorgenommen. Die Kinder teilen sich selbständig in die Kategorien Anfänger, Fortgeschrittener und Profi ein. In Wagrain auf der Piste können wir dann je nach Können noch nachdifferenzieren, um so jedem nach seinen Fähigkeiten bestmöglich zu fördern. Die Anfängergruppen sind dabei kleiner als die Fortgeschrittenen- und Profigruppen und machen mittags eine deutlich längere Pause. Je nach Wetter und Können wird das Essen spätestens am 4. Tag auf die Piste in Form eines Lunchpakets mitgenommen, um möglichst viel Zeit beim Skifahren zu verbringen. So machten die Anfänger schnell Fortschritte und auch die Fortgeschrittenen wurden immer sicherer und besser, während die Profis viele Pistenkilometer sammelten. Nach dem Skifahren hieß es Ausruhen auf den Zimmern, Duschen und Vorbereiten auf den Zimmerwettbewerb. Bewertet wurden neben den kreativen Türschildern vor allem die Sauberkeit und Ordnung auf den Zimmern, was durchaus sinnvoll war bei 6 Schülern und begrenztem Stauraum in den Schränken. Die Sieger des Zimmerwettbewerbs durften als Belohnung auf der Heimfahrt als erstes in den Bus einsteigen und bekamen einen Pokal überreicht. Nach dem Abendessen folgte das pädagogische Abendprogramm, das das Sportseminar federführend gestaltete und in dem Themen wie Alpine Gefahren, Orientierung im Gelände und ein ökologisches Rollenspiel durchgeführt wurden. Die letzten Stunden bis zum Abendappell konnte jeder in der Turnhalle, beim Tischtennis oder bei Gesellschaftsspielen verbringen und sogar das Handballspiel der Vorrunde Deutschland gegen Dänemark stand auf dem Programm. Am letzten Abend gab es eine Nachwanderung, eine Disco, ein Lagerfeuer mit Kinderpunsch vorm Haus und einen gemeinsamen Abschluss bei einem selbstgedichteten Lied von Frau Schneider. Auch das Alternativprogramm war sportlich aktiv beim Langlaufen, Schlittschuhfahren, Minigolfen und sogar das Rätsel der 3 Türme musste in Radstadt gelöst werden. Fazit: Uns hat es wieder sehr gefallen, was vor allem an der großartigen Gruppe der Jungs und Mädchen lag, die ganz hervorragend und diszipliniert waren und viel gelernt haben. Sogar dunkelrote Pisten konnten von einigen Anfängern nach nur 4 Tagen sicher bewältigt werden. An dieser Stelle ein großes Kompliment an alle Teilnehmer! Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen an eine ereignisreiche Woche und ein Paar Skistiefel, das anscheinend niemandem gehört… Tobias Ruska für die Fachschaft Sport
Winterzeit in der OGTS

Ende Januar hatten die Kinder der 5b die Hausaufgabe, einen Schneemann zu bauen. Diese kreative Arbeit durften unsere acht OGTS-Kinder aus dieser Klasse unter Aufsicht von Frau Stegmeier in der Lernzeit draußen auf dem Pausenhof vor dem Z-Bau erledigen. Dabei kamen eine Schneemann-Familie von fünf kleineren Schneemännern und ein sehr großer Schneemann von ca. 1,60 m zu Stande. Dies war für uns aber nicht nur eine Hausaufgabe, die erledigt werden sollte, sondern ganz nebenbei steigerte die Aktion auch die Teamfähigkeit der Kinder. Indem sie gemeinsam draußen Utensilien suchten, wie Stöcke, Kiefernzapfen, Steine und was man so alles beim Schneemann bauen gebrauchen kann, halfen und motivierten sie sich gegenseitig. Zusammen hatten die Kinder zudem viel Spaß bei ihrer wetterbedingten Aufgabe.Außerdem nutzten wir Anfang Februar die Schwabacher Eiszeit, indem Frau Schuckardt und Frau Klinder mit zwanzig Kindern zum Schlittschuhlaufen gingen. Zum großen Teil befreiten die Eltern an diesem Tag ihre Sprösslinge dazu sogar von der Lernzeit, um das besondere sportliche Angebot in vollen Zügen wahrnehmen zu können. Geschützt mit Helm und Handschuhen und ausgestattet mit eigenen oder dort ausgeliehenen Schlittschuhen, wurde die außergewöhnliche, von Musik umrahmte „Rutschparty“ auf der Kunststofffläche von allen mit Spaß und Freude genossen. Nebenbei stärkten sich die Kinder mit Crèpes, Pommes und Limonade vom Winterdorf. Nächstes Jahr werden wir dies bestimmt wiederholen und hoffen dann, dass noch mehr OGTS-Kinder keine Lernzeit wahrnehmen müssen, um an diesem besonderen Ausflug länger teilnehmen zu können. Text: Manuela Klinder, Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt Fotos: Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt
OGTS-Fasching

Die farbenreiche Dekoration für unsere bunte Party am Mittwoch vor den Faschingsferien kreierte Frau Klinder mit interessierten Kindern an den beiden Tagen vorher. Dann starteten wir alle verkleidet oder nur mit farbenfrohen Hütchen geschmückt nach der Lernzeit mit dem beliebten Senfkrapfen-Spiel. Dabei gab es so viele kleine Krapfen mit Fruchtfüllung wie Kinder, aber einer davon enthielt eben auch Senf. Jedes Kind durfte sich selbst einen aussuchen, sogar unsere Ganztagstutorin Loki traute sich zuzugreifen. Auf „3, 2, 1, los!“ vom Cowgirl Frau Schuckardt bissen alle gleichzeitig in ihr Fettgebäck und schon war klar, wer den besonderen Leckerbissen erwischt hatte. Als Entschädigung gab es dann allerdings sogar einen neuen Marmeladen-Krapfen, ein Fruchtsaftgetränk und etwas Süßes. Gleich danach ging es weiter mit dem ausgelassenen Luftballon-Tanz, bei dem paarweise ein Luftballon mit den Köpfen in der Luft gehalten werden musste. Das Cowgirl Frau Klinder animierte die Teilnehmenden zu intensiven Bewegungen und die Stimmung war so fröhlich, dass sogar mehrere Runden nacheinander gespielt wurden. Die Ausgeschiedenen bekamen immer gleich ein süßes Trostpflaster, die Gewinner-Paare Getränkepäckchen und Krapfen. Zu guter Letzt leitete Frau Stegmeier einige Runden Apfel-Tauchen an. Dabei traten immer vier Kinder zugleich gegeneinander an, wobei sie jeweils aus einer eigenen Schüssel vor sich einen Apfel nur mit ihrem Mund bzw. ihren Zähnen aus dem Wasser fischen sollten. Auch hier wurden die Gewinnenden mit den üblichen Preisen für ihren Erfolg belohnt.Wir hatten zusammen sehr viel Spaß und wünschen in diesem Sinne noch eine fröhliche Faschingszeit! Text: Kim Schuckardt Fotos: Manuela Klinder, Kim Schuckardt
Von grünleuchtenden Bakterien über Bubble Tea bis hin zum Sortierroboter

Im Rahmen der MINT-Tage am 05.02.2026 durften die Schülerinnen und Schüler der 11. Jahrgangsstufe den Mitarbeitern der beiden Hochschulen in Nürnberg und Ansbach nicht nur über die Schulter blicken, sondern Biotechnologie und angewandte Chemie zum Anfassen erleben. Mit Laborkittel und Häubchen ausgestattet ging es an der Hochschule Ansbach für eine Gruppe ins Labor Lebensmitteltechnik. Dort konnten die „Bubbles“ für den Bubble Tea nicht nur hergestellt, sondern natürlich auch verkostet werden. Ob Erdbeere, Maracuja oder Apfel – hier war für jeden Geschmack etwas dabei. Gentechnik zum Anfassen gab es gleich nebenan im Labor Molekularbiologie – hier durften die Schülerinnen und Schüler ein Plasmid in Bakterien einbauen. Plasmide sind ringförmige, autonome DNA-Moleküle, mit denen unterschiedliche Merkmale und Eigenschaften in Zellen eingeschleust werden können. In diesem Fall wurde das infiltrierte Bakterium dadurch im UV-Licht zum Leuchten gebracht. Ebenso praktisch wurde im Labor Physik gearbeitet. Mit Hilfe des Programmes „Lego spike“ durfte ein Roboter programmiert werden, der in der Lage ist, eigenständig nach Farben zu sortieren – eine Technik, die bereits in der Mülltrennung Anwendung findet. Das Prinzip der Nachhaltigkeit konnten die Schülerinnen und Schüler im Labor für elektrische Energietechnik erfahren, hier konnte mit der Kraft des Windes experimentiert werden und die Anwendungsmöglichkeiten von Aktivkohle hautnah erlebt werden. Beeindruckt waren die Schülerinnen und Schüler von einem Blick durch das Rasterelektronenmikroskop (REM) im Labor Rohstoffe / Umweltmesstechnik. Wie auf einem anderen Planeten sah dort die Oberfläche eines simplen Kohlblattes aus. Die sich im REM offenbarenden Erhebungen und Strukturen auf der Blattoberfläche sind für die geringe Benetzbarkeit der Oberfläche verantwortlich und werden gemeinhin als Lotuseffekt bezeichnet. Sich einmal wie ein Rockstar fühlen konnten sich die Schülerinnen und Schüler im Labor für Creative Prototyping – hier konnten die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen vor und hinter der Kamera sammeln. Auch der künstlerische Aspekt kam nicht zu kurz. Im Labor Smart Materials und Kunststoffverarbeitung konnten die Schülerinnen und Schüler mittels 3-D-Druck selbst kleine Elefanten und Tintenfische herstellen. Diese durften als Erinnerung mit nach Hause genommen werden. Moleküle, die sauber machen, konnte eine andere Gruppe bei der Seifenherstellung im Chemielabor kennenlernen. Auch an der TH Nürnberg bekamen die Schülerinnen und Schüler schon einen ersten Eindruck, wie ein Studium an der Fakultät für angewandte Chemie aussehen kann. Hier war ebenfalls der Lotuseffekt Thema – die Schülerinnen und Schüler überprüften, wie gut eine Beschichtung Wasser abperlen lässt, indem sie den Kontaktwinkel der Wassertropfen mit Hilfe einer Bildauswertesoftware bestimmten. Abgerundet wurde der Besuch an beiden Hochschulen noch durch vielfältige informative Angebote zu den unterschiedlichen Studiengängen. So bot dieser Tag nicht nur die Möglichkeit, die Inhalte des Biologie- und Chemieunterrichts praktisch anzuwenden, sondern auch schon einmal in ein naturwissenschaftliches Studium hineinzuschnuppern. Vielen Dank an das familiäre Team der Hochschule Ansbach mit den Organisatorinnen Prof. Dr.-Ing. Anke Knoblauch, Dipl.-Ing. Katja Frohnapfel, Prof. Dr. Annette Martin und Frau Nadine Lörler, das uns stets mit Rat und Tat zur Seite stand, und an das Team der Technischen Hochschule Nürnberg unter der Leitung von Prof. Dr. Ralf Lösel. Ebenso geht ein großes Dankeschön an die begleitenden Lehrkräfte des AKGs, Susanne Donath-Uhl, Johannes Greger, Konstantin Strobl und Tilman Kißlinger. Text / Fotos: Kristin Köbler
MINT-Tage am Adam-Kraft-Gymnasium

Zum 23. Mal fanden Anfang Februar am Adam-Kraft-Gymnasium die MINT-Tage statt. An zwei Veranstaltungstagen stand die Schule ganz im Zeichen von Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, Forschung und Innovation. Schülerinnen und Schüler präsentierten eigene Experimente und Projekte, während Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Hochschulen Einblicke in aktuelle Entwicklungen gaben. Durch die enge Zusammenarbeit mit renommierten Unternehmen und Forschungseinrichtungen konnten die Gymnasiastinnen und Gymnasiasten Forschung praxisnah und unmittelbar erleben. Lernen durch Experimentieren Im Atrium der Schule wurde eindrucksvoll demonstriert, wie lebendig Naturwissenschaften sein können. Robotikprojekte mit Lego-Maschinen veranschaulichten automatisierte Problem-lösungen, darunter ein Roboter, der selbstständig einen Zauberwürfel lösen konnte. In chemischen Experimenten untersuchten Schülerinnen und Schüler die Nitratbelastung in Lebensmitteln und demonstrierten Farbveränderungen von Früchtetee, die durch die Zugabe verschiedener Stoffe von Rosa über Dunkelrot bis hin zu Grau reichten. Achtklässler erklärten zudem anschaulich die Grundlagen der additiven Farbmischung mithilfe unterschiedlich farbiger Lichtquellen. Großen Zuspruch erhielt das P-Seminar Chemie der 11. Jahrgangsstufe, das für Grundschulkinder eine eigene Experimentierstrecke organisierte. Mit Kartoffelbatterien, Zauberbildern aus Kurkuma und Farbtrennung mittels Chromatografie vermittelten die älteren Schülerinnen und Schüler naturwissenschaftliche Grundlagen auf spielerische Weise. „Es ist etwas ganz anderes, wenn man naturwissenschaftliche Inhalte nicht nur im Unterricht behandelt, sondern sie selbst vorbereiten, durchführen und erklären darf“, sagte eine beteiligte Schülerin. „Dabei merkt man erst, wie viel man wirklich verstanden hat.“ Praxisnahe Einblicke durch starke Partner Ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Veranstaltung war erneut die Zusammenarbeit mit langjährigen und neuen Partnern. Die Maschinenfabrik Niehoff unterstützt die Wissenschaftstage bereits seit vielen Jahren. Stefan Nixdorf, verantwortlich für Entwicklung und Konstruktion, unterstrich die Bedeutung frühzeitiger Praxisnähe und betonte, wie wertvoll es sei, Schülerinnen und Schülern durch Einblicke in die Lehrwerkstatt reale technische Arbeitswelten näherzubringen. Weitere Kooperationspartner waren unter anderem die DATEV, die Stadtwerke Schwabach, der VDE (Verband der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik), das Energieunternehmen Naturstrom sowie die Firma Sill Optics aus Wendelstein. Auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, die Hochschule Ansbach und die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm trugen mit Workshops, Vorträgen und Mitmachangeboten zum Gelingen der Veranstaltung bei. Auf dem Programm standen unter anderem der Bau einer LED-Taschenlampe, die Gewinnung von Erbmaterial aus Tomaten, die Beschäftigung mit innovativen Materialien für eine nachhaltige Zukunft sowie Workshops zur Erstellung und Gestaltung einer eigenen Website. Ergänzt wurde das Angebot durch Vorträge zu erneuerbaren Energien, zur Energiewende und zur Herstellung hochpräziser optischer Bauelemente. Höhepunkt: Vortrag von Prof. Dr. Christian Prinz Ein besonderes Highlight war der Vortrag von Prof. Dr. Christian Prinz, der selbst Absolvent des Adam-Kraft-Gymnasiums ist und dort 2011 im letzten G9-Jahrgang sein Abitur ablegte. Nach seinem Studium der Molekularen Medizin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Forschungsstationen in Parma und Berlin sowie seiner Promotion an der Charité in Berlin ist er seit 2025 Professor für Data Science und Künstliche Intelligenz an der SRH Fernhochschule mit Spezialisierung in MR-Neuroimmunpharmakologie und Klinischen Datenwissenschaften. Er lebt und arbeitet aktuell in der Nähe von Heidelberg. In seinem Vortrag „Werden Radiologen arbeitslos? – Wie Daten, Algorithmen und KI die Medizin revolutionieren“ zeigte er eindrucksvoll, wie stark künstliche Intelligenz bereits heute die Medizin verändert. „In medizinischen Bilddaten steckt ein enormes Potenzial“, erklärte Prinz. „KI kann Ärztinnen und Ärzte dabei unterstützen, schneller und präziser Entscheidungen zu treffen.“ Anhand internationaler Studien zeigte er, welches enorme Potenzial in medizinischen Bilddaten steckt und wie KI-gestützte Verfahren Ärztinnen und Ärzte bei Diagnosen unterstützen können. Er verwies unter anderem auf Prognosen der Unternehmensberatung McKinsey, wonach bis 2030 bis zu 30 Prozent der weltweiten Arbeitsstunden durch KI verändert oder ersetzt werden könnten. Gleichzeitig machte er deutlich, dass führende Forschende – wie der KI-Pionier Geoffrey Hinton – davon ausgehen, dass medizinische Bildbefundungen künftig vor allem durch das Zusammenspiel von KI-Systemen und Radiologinnen und Radiologen erfolgen werden. Dies werde nicht nur die Effizienz steigern, sondern auch die diagnostische Genauigkeit verbessern. Für die Schülerinnen und Schüler wurde damit eindrucksvoll sichtbar, wie eng Naturwissenschaften, Informatik und gesellschaftliche Fragestellungen heute miteinander verknüpft sind. Begeisterung für Naturwissenschaften mit nachhaltiger Wirkung Die MINT-Tage boten den Schülerinnen und Schülern vielfältige Möglichkeiten, eigene Interessen zu vertiefen, neue Fachgebiete kennenzulernen und reale Perspektiven für Studium und Beruf zu gewinnen. Gemeinsam mit den externen Partnern entstand ein anspruchsvolles und zugleich motivierendes Programm, das eindrucksvoll zeigte, wie lebendig und zukunftsorientiert angewandte Naturwissenschaften sein können. Schon jetzt blicken alle Beteiligten mit Vorfreude auf die 24. Ausgabe der Veranstaltung. Text: Dr. Ute Halbig Fotos: Markus Wawrzynek
Tischtennis-Schulmannschaft steht im Landesfinale

Nach einem klaren Erfolg beim Stadtfinale gegen die Realschule Schwabach (9:0) und einem ungefährdeten Gewinn des Bezirksfinales durch Siege gegen das Platen-Gymnasium Ansbach (9:0), das Martin-Behaim-Gymnasium Nürnberg (9:0) und das Gymnasium Eckental (8:1) hat die Tischtennis-Schulmannschaft in der Altersklasse Ju IV das Nordbayerische Qualifikationsturnier erreicht. Nach der erstmalig etwas weiteren Anreise mit der Bahn nach Amberg traf die Mannschaft auf die Bezirkssieger aus der Oberpfalz, Ober- und Unterfranken. Im ersten Spiel gegen die Gastgeber vom Gregor-Mendel-Gymnasium gelang ein sicherer 8:1-Erfolg. Deutlich enger ging es im zweiten Spiel gegen die Mannschaft vom Gymnasium Ernestinum Coburg. Am Ende gelang aber auch hier mit 6:3 ein recht sicherer Sieg. Durch den Coburger Erfolg gegen den letzten Gegner aus Würzburg war bereits vor dem Spiel klar: Eine knappe Niederlage genügt dem AKG für den Turniersieg. In vielen engen Spielen gegen das Deutschhaus-Gymnasium Würzburg stand dann am Ende – dank einem souveränen 3:0-Erfolg im Schlussdoppel – eine knappe 4:5-Niederlage. Dank des insgesamt besseren Spielverhältnisses (18:9 gegenüber 16:11 bzw. 14:13) gelang der Mannschaft des AKG als Turniersieger der Einzug ins Landesfinale. Dort wartet am 11. Februar in Hilpoltstein das Adalbert-Stifter-Gymnasium Passau als Finalgegner. Text / Fotos: Anselm Kißlinger
Ein starkes Zeichen der Solidarität: Schüler spenden 2000 Euro

Gemeinschaftssinn und soziales Engagement stehen am Adam-Kraft-Gymnasium hoch im Kurs: Die Schülermitverantwortung (SMV) der Schule hat gemeinsam mit der Schulleitung eine Spende in Höhe von insgesamt 2000 Euro an zwei Hilfsorganisationen übergeben. Jeweils 1000 Euro gingen an die Kindernothilfe e.V. sowie an die Kinderstiftung der Arche.Die Spendensumme stammt aus verschiedenen schulischen Aktionen, bei denen sich die Schülerschaft mit viel Einsatz und Kreativität engagiert hatte. Ein Teil der Einnahmen wurde bewusst für einen guten Zweck zurückgelegt. Die Entscheidung über die Verwendung des Geldes traf die SMV nach eingehender Beratung.Die Kindernothilfe bedankte sich bereits herzlich für die Unterstützung und hob hervor, wie wichtig solche Spenden für die Arbeit mit benachteiligten Kindern und Jugendlichen sind, sie außerdem „ein starkes Zeichen für Gerechtigkeit“ setzen und „einen nachhaltigen Unterschied“ bewirken würden. Auch die Arche profitiert von dem Beitrag, der direkt in Angebote für Kinder in Deutschland aus sozial benachteiligten Lebenssituationen fließt.Das Foto zeigt Vertreterinnen und Vertreter der SMV und die Verbindungslehrkräfte gemeinsam mit dem Schulleiter Herrn OStD Pinzner bei der symbolischen Übergabe der beiden Spendenschecks – ein sichtbares Zeichen dafür, dass soziales Verantwortungsbewusstsein am Adam-Kraft-Gymnasium nicht nur ein Schlagwort ist, sondern aktiv gelebt wird. Text / Fotos: Tobias Grad
Finanzamt Schwabach zu Besuch am Adam-Kraft-Gymnasium

Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen des Adam-Kraft-Gymnasiums Schwabach erhielten im Rahmen ihres Unterrichts im Fach Wirtschaft und Recht einen praxisnahen Einblick in die Grundlagen des Steuersystems. Zu Gast waren Herr Güthler und Herr Broßmann vom Finanzamt Schwabach, die anschaulich erklärten, warum Steuern erhoben werden und welche Bedeutung sie im Alltag haben. Besonders positiv aufgenommen wurde die Möglichkeit, eigene Fragen direkt an die Finanzbeamten zu stellen, die kompetent und schülernah beantwortet wurden. Ein Highlight des Besuchs war der praktische Teil im Computerraum, bei dem die Schülerinnen und Schüler erstmals beispielhaft eine Steuererklärung mit dem ELSTER-Programm ausfüllten. Der informative und abwechslungsreiche Besuch bereitete den Schülerinnen und Schülern sichtlich Freude und wird ihnen, insbesondere durch den hohen Praxisbezug, in guter Erinnerung bleiben. Text / Foto: M. Vavvas
Das AKG-Schulradio beim BR in München-Freimann

Rund 60 Schülerinnen und Schüler aus ganz Bayern feierten beim TurnOn-Workshop 2026 den Auftakt des neuen TurnOn-Jahres – diesmal nicht im Münchner Funkhaus, sondern am BR-Standort in Freimann. Der Umzug der BR-Medienkompetenzprojekte nach Freimann wird gezielt genutzt, um neue Impulse in der medienpädagogischen Arbeit zu setzen. Zahlreiche Redaktionen, darunter auch Bayern 3, sind bereits vor Ort – eine ideale Kulisse für praxisnahe Medienbildung. TurnOn – „Radio in der Schule“ – ist ein medienpädagogisches Projekt des BR für Schulradiogruppen ab Jahrgangsstufe 6 an allen bayerischen weiterführenden Schulen. Es vereint Wettbewerb, Coaching und Networking und richtet sich sowohl an etablierte Schulradios als auch an Schulen, die gerade ein Radioprojekt aufbauen. Jährlich verbindet TurnOn über 50 Schulen in einem Netzwerk des Wissensaustauschs und stärkt so Medien- und Sozialkompetenz der Jugendlichen. Beim Workshop in Freimann entwickelten die Teilnehmenden erste Projektideen, die sie bis zum Wettbewerb weiter ausarbeiten werden. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Die entstehenden Audios werden bei der Bayerischen Landesausstellung 2026 in Freyung im Bayerischen Wald zu hören sein. Unter dem Titel „Musik in Bayern“ macht die Ausstellung vom 25. April bis 8. November 2026 die Musikgeschichte des Freistaats von Renaissance und Kirchenmusik über Volksmusik bis hin zu Rock, Pop und Techno in einer sinnlichen, multimedialen Schau erlebbar. Vor Ort erhielten die Jugendlichen Einblicke direkt aus der Praxis. So konnten etwa Schüler aus Schwabach das Podcast-Team „BR24 für Bergsteiger“ exklusiv besuchen und hinter die Kulissen blicken. Rund 60 Teilnehmende trainierten unter Anleitung von BR-Coaches Recherche, Interviews und Sendungsplanung, wobei der Schwerpunkt auf Sozialkompetenz und Themenvielfalt lag. „Es war toll, Profis hautnah erleben zu dürfen!“, fasste eine Schülerin aus Hersbruck den Tag begeistert zusammen. Text: Barbara Raub, Paul-Pfinzing-Gymnasium Hersbruck; Fotos: Markus Wawrzynek