Sudoku-Turnier mit beeindruckendem Finale

Am Freitag vor den Faschingsferien fand mit großer Beteiligung das alljährliche Sudoku-Turnier am Adam-Kraft-Gymnasium statt. Zunächst mussten sich alle Teilnehmenden durch eine Vorrunde für das Turnier qualifizieren. Diese bestand aus drei Sudoku-Varianten (Chaos Sudoku, Thermometer Sudoku und Search 9 Sudoku), die zuhause zu lösen waren. Da die Abgabe auch zu zweit möglich war, konnten „altbewährte“ Teams erneut durch gemeinsamen Knobeleifer überzeugen. Am Turnier selbst nahmen 74 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen teil. Innerhalb von 60 Minuten sollten möglichst viele Punkte in insgesamt zwölf Rätseln gesammelt werden. Hier waren neben Standard-Sudokus auch viele trickreiche Varianten dabei. Unsere Siegerin Andreea Suprovici meisterte diese Aufgaben mit Bravour: Andreea gab nicht nur elf Minuten vor Ablauf der Arbeitszeit ab, sie löste auch alle Sudokus fehlerfrei! Damit sicherte sie sich absolut verdient den diesjährigen Turniersieg und qualifizierte sich außerdem für die Deutsche Jugend-Sudoku-Meisterschaft in Paderborn, die vom Verein „Logic Masters“ ausgerichtet wird. In der Oberstufe gingen die ersten drei Plätze an Anne Krisch (190 Punkte), Julia Wehl (185 Punkte) und Natalia Ceglarska (155 Punkte). In der Mittelstufe siegten Andreea Suprovici (230 Punkte), Benjamin Fascella (190 Punkte) und Malte Kroll (165 Punkte). Als beste Knobler der Unterstufe konnten schließlich unsere Siebtklässler Marius Eckhardt (135 Punkte) sowie Anja Reuter und Svenja Kauppert (beide 130 Punkte) geehrt werden. Schulleiter Harald Pinzner zeigte sich von so viel Knobeleifer beeindruckt und übergab die Urkunden und Preise. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Organisation des Turniers bei den Fachschaftsleitern Cathrin Wizinger und Matthias Meier sowie bei Friedhelm Fricke, dem Vorstandsmitglied des Vereins „Logic Masters“. Die Fachschaft Mathematik gratuliert allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu ihren Leistungen und bedankt sich für das große Interesse am diesjährigen Sudoku-Turnier. Text: Cathrin Wizinger Fotos: AKG
Englisch-Lesewettbewerb an der FAU

Im letzten Herbst gewann ich den schulinternen Englisch-Lesewettbewerb und durfte am 25. Februar 2026 im altehrwürdigen Kollegienhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen am Bezirkswettbewerb teilnehmen. Dort trat ich gegen 32 Schülerinnen und Schüler anderer mittelfränkischer Gymnasien an – das war richtig aufregend! Zuerst mussten wir einen unbekannten Text vorlesen, und zwar vor einer Jury aus Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftlern des Instituts für Anglistik und Amerikanistik, Mitarbeitern des Fremdsprachenzentrums und des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik der FAU. Danach trugen wir unsere vorbereiteten Texte vor, wobei auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Familien zuhören durften. Nach der Vorrunde gab es ein kleines Buffet, anschließend wurden die sechs besten Vortragenden von Organisator Dr. Schech bekannt gegeben. Als mein Name fiel, konnte ich es kaum glauben: Ich war dabei! Doch nach der großen Freude wurde ich schnell wieder nervös – den anderen ging es bestimmt ähnlich. In der letzten Runde lasen wir erneut einen unbekannten Text im großen Hörsaal vor Publikum und Jury. Die Konkurrenz war sehr stark und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen ihre Texte beeindruckend gut vor. Kurz darauf wurden die drei besten Platzierungen bekannt gegeben: Ich hatte für das AKG den 3. Platz erreicht! Neben einer Urkunde und Lektüren erhielt ich ein Preisgeld. Auch unsere Schulbibliothek bekam aufgrund meiner Platzierung ein Preisgeld, was ich richtig cool fand. Ich war unglaublich stolz und glücklich – fast so, als hätte ich den Lotto-Jackpot gewonnen! Zum Schluss möchte ich mich herzlich bedanken – bei meiner Mutter sowie bei meinen Lehrerinnen Frau Leickert und Frau Mathes, die mich unterstützt und begleitet haben. Ohne ihre Hilfe, Motivation und ihr Vertrauen hätte ich das nicht geschafft. Der Wettbewerb war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Und wer weiß? Vielleicht stehe ich ja bald wieder auf einer Bühne – dann hoffentlich mit weniger Herzklopfen. Text: Fran Tomasevic, 7d Foto: Gabriela Tomasevic
„Mehr als eine Puppe“ – ein bewegender Theaterabend zwischen Glitzerwelt und Wirklichkeit

Das Mittel- und Oberstufentheater des Adam-Kraft-Gymnasiums beeindruckt mit einer selbst geschriebenen Collage über Geschlechterrollen, gesellschaftliche Zwänge und die Freiheit, man selbst zu sein. Alles ist glänzend. Alles ist geschniegelt. Alles scheint perfekt. Hohe Schuhe, strahlendes Lächeln, makellose Körper, klare Rollen. Die Welt von Barbie und Ken kennt keine Zweifel – zumindest nicht auf den ersten Blick. Doch was geschieht, wenn genau diese Oberfläche Risse bekommt? Wenn Glitzerfassaden bröckeln und hohe Absätze schmerzen? Wenn eine scheinbar heile Puppenwelt plötzlich zur unbequemen Wirklichkeit wird? Mit ihrer diesjährigen Produktion „Mehr als eine Puppe – a Barbie and Ken Story“, frei nach Greta Gerwigs „Barbie“, brachte das Mittel- und Oberstufentheater des Adam-Kraft-Gymnasiums einen unterhaltsamen und hochaktuellen Theaterabend auf die Bühne. Unter der Leitung von Dr. Johannes Möhler entwickelte das 21-köpfige Ensemble ein Stück, das unterhält, entlarvt und verstört – in greller Überzeichnung, dann wieder bitterkomisch, manchmal überraschend still. Drei Abende lang war das Blaue Theater restlos ausverkauft. Wer dort saß, erlebte eine Auseinandersetzung mit einer Gegenwart, die uns alle betrifft. Schon der Ausgangspunkt des Stücks ist klug gewählt: Barbie, die wohl berühmteste Puppe der Welt – Symbol für Schönheit, Erfolg, Weiblichkeit und Perfektion – steht für all die Bilder, die über Jahrzehnte hinweg in Köpfe eingebrannt wurden. Die Schülerinnen und Schüler nehmen diese Figur ernst, indem sie sie nicht ehrfürchtig behandeln. Sie spielen mit ihr, überzeichnen und zerlegen sie. Und sie führen sie hinaus aus ihrer künstlich perfekten Puppenwelt – hinein in eine Realität, die weder makellos noch gerecht ist. Was dann folgt, ist eine Collage aus Szenen, Zuspitzungen und Kontrasten. Es entstehen Bilder, die verstören und nachwirken, aber das Publikum auch immer wieder zum Lachen bringen. Oftmals kippt der Tonfall: Komik schlägt in Beklemmung um, wenn eine scheinbar absurde Szene sich als erschreckend nah an der Wirklichkeit entpuppt. Diese Reibung macht den Abend wirkungsvoll: Das Lachen bleibt einem oft im Hals stecken, weil die Pointe auf etwas verweist, das erschreckend vertraut ist. Dass die zahlreichen sexistischen Sprüche, machohaften Posen und entlarvenden Aussagen auf der Bühne nicht frei erfunden sind, sondern aus sozialen Medien stammen, verleiht dem Abend besondere Wucht. Dadurch wird deutlich, wie wenig manche Zumutungen tatsächlich überzeichnet sind. Die Bühne spiegelt hier keine ferne Karikatur – sie hält dem Alltag einen Spiegel vor. In ihrer Inszenierung, die die Schülerinnen und Schüler selbst geschrieben haben, entwerfen sie ein Panorama gesellschaftlicher Rollenerwartungen. Frauen sollen stark sein, aber nicht zu dominant. Erfolgreich, aber nicht einschüchternd. Attraktiv, aber bitte nicht „zu viel“. Fürsorglich, belastbar, souverän – am besten alles gleichzeitig. Männer wiederum sollen durchsetzungsfähig sein, cool, klug, stark. Schwäche? Verletzlichkeit? Ein Ausbruch aus der Rolle? Undenkbar. Dabei gelingt der Inszenierung das Kunststück, nicht in einfache Gegensätze zu verfallen. Das Stück zeigt, dass starre Rollenzuschreibungen alle einengen – wenn auch auf unterschiedliche Weise. Die Form der Collage verlangt dem Ensemble viel ab: schnelle Szenenwechsel, wechselnde Rollen, choreografierte Gruppenbilder, abrupte Stimmungswechsel zwischen Satire und Ernst. Die Schülerinnen und Schüler meistern diese Herausforderung mit beachtlicher Souveränität. Die Inszenierung lebt von spürbarer Spielfreude, präziser Körpersprache und sichtbarer Bühnenpräsenz. Weil das Stück keinen klassischen Handlungsbogen verfolgt, kommt es auf Rhythmus und Timing an. Hier zeigt sich die Qualität der Arbeit. Die Szenen greifen ineinander, kontrastieren sich, kommentieren einander. Das Ensemble hält die Spannung über den gesamten Abend hinweg. Ein dramaturgischer Sog entsteht: vom grellen Schein zur unbequemen Wahrheit. Auch technisch ist die Aufführung stimmig umgesetzt. Zwei Schüler sorgen mit zeitlich präziser Steuerung von Licht und Ton dafür, dass die zahlreichen Brüche und Übergänge klar markiert werden und jede Szene ihre eigene Atmosphäre erhält. Bei einer Inszenierung, die von Kontrasten lebt, ist diese technische Genauigkeit unverzichtbar – und sie gelingt eindrucksvoll. Dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler den Text selbst entwickelt haben, gewinnt die Aufführung zusätzliche Authentizität. Hier wird kein fertiges Stück lediglich nachgespielt; vielmehr setzen sich junge Menschen mit Themen auseinander, die ihre Lebenswelt unmittelbar berühren – mit Schönheitsidealen, sprachlicher Herabsetzung, Leistungsdruck, Unsicherheit, Machtgefällen und dem Wunsch, sich den Zuschreibungen nicht länger beugen zu müssen. Dass dies mit Mut zur Zuspitzung und inhaltlicher Reife gelingt, beeindruckt. Doch das Publikum wird nicht deprimiert aus dem Theater entlassen, denn das Stück endet bei aller Schärfe nicht in Hoffnungslosigkeit. Es bleibt nicht bei der Diagnose gesellschaftlicher Zwänge stehen; es öffnet einen Raum für Vielfalt und Selbstbestimmung. Unterschiedliche Lebensentwürfe dürfen nebeneinander bestehen: Mutter sein oder keine Kinder wollen. Karriere machen oder Hausfrau sein. Stark sein oder verletzlich. Führen oder zweifeln. Leben, ohne sich in eine Rolle pressen zu lassen. Die Botschaft ist klar: Gleichberechtigung nimmt niemandem etwas weg. Sie gibt allen etwas zurück: Freiheit. Die Möglichkeit, jenseits von Erwartungen man selbst zu sein. Deshalb ist „Mehr als eine Puppe“ weit mehr als eine launige Schulaufführung. Es ist ein mutiger und erstaunlich reifer Theaterabend, der sein Publikum nicht nur unterhält, sondern zum Weiterdenken anregt. Der große Applaus an allen drei ausverkauften Abenden war verdient. Beeindruckend war auch, was danach geschah: Intensive Gespräche im Foyer, Diskussionen über Geschlechterrollen, über Sprache, über Bilder und Erfahrungen. Text: Ingrid Bentivoglio Fotos: Dr. Johannes Möhler
Wachhalten der Erinnerung – Exkursion der 9. Jahrgangsstufe nach Flossenbürg

Am 3. Februar 2026 besuchten alle fünf 9. Klassen mit Herrn Baumann und Herrn Lessing sowie den Geschichtsreferendaren die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg. Im Vorfeld hatten wir schon viel über die NS-Ideologie, die Entrechtung der Juden und Verfolgung politischer Gegner und auch über das Leiden in den Konzentrationslagern gehört. Doch ungleich eindrücklicher war es, davon nun auch vor Ort zu erfahren und Geschichtsunterricht außerhalb von Buch, Tablet und Klassenzimmer zu erleben. Früh um 8 Uhr brachen wir auf, um pünktlich zu unserer Führung an der Gedenkstätte anzukommen. Als wir aus den Bussen stiegen, war zu spüren, wie es immer leiser wurde, weil jeder realisierte, wo wir hier waren. Das Gelände war zwar von einem halben Meter Schnee bedeckt, aber dennoch ließ sich die Dimension erahnen. In der eisigen Kälte wurden wir klassenweise aufgeteilt, bekamen einen Tourguide zugewiesen und erhielten einen ersten Überblick über das Lagerareal. Auf dem Rundgang über das Gelände erfuhren wir, dass das KZ für den Abbau von Granit in der Nähe errichtet und als Hauptlager konzipiert worden war. Das bedeutet, dass es in der Umgebung weitere kleinere Lager gab, die unter der Leitung von Flossenbürg standen. Bei der Führung wurden uns vor allem die Hauptgebäude gezeigt, die bis heute erhalten sind. Dazu zählen neben dem Hauptgebäude für die Verwaltung auch die beiden Gebäudetrakte mit der Wäscherei, den Waschräumen und der Lagerküche. Heute werden die wenigen noch erhaltenen Gebäude als Museumsräume genutzt. Anschaulich wurde uns der Weg der Neuankömmlinge ins KZ erläutert sowie die Demütigungen und Entwürdigungen ab dem ersten Schritt: wie sie alle persönlichen Sachen abgeben mussten, wie sie zwangsrasiert und zusammengepfercht geduscht und währenddessen verprügelt wurden und wie die Registrierung der Häftlinge durch eintätowierte Nummern organisiert war. Manchmal mussten sie bis zu mehreren Tagen draußen bei eisiger Kälte oder Hitze warten, bis sie in ihre Baracken durften. Dort teilten sich bis zu sieben Männer eine Holznische als Bett. Mit am erschütterndsten waren die Einzelschicksale, die man anhand von Bildern, Texttafeln und originalen Gegenständen nachvollziehen konnte: wer hier gefangen gehalten wurde und warum, was die Menschen durchlitten und wie sie zu Tode kamen. Den Abschluss der Führung bildete das sogenannte „Tal des Todes“, das trotz der Schneemassen gut zu erkennen war. Uns wurde erklärt, wie die durch Hunger, Kälte, Erschöpfung oder Gewalt zu Tode Gekommenen dort auf unwürdigste Art hinabgeworfen und im Krematorium verbrannt wurden. Nach der ergreifenden Führung hatten wir noch Zeit, das Gelände selbst zu erkunden oder uns noch einmal im Museum umzusehen. Interessant war beispielsweise ein neuer Raum, der erst am Anfang des Jahres eröffnet worden war. Dort erzählen Zeitzeugen auf Videowänden projiziert von ihrem Schicksal im Konzentrationslager Flossenbürg und seinen 80 Außenlagern. Nicht zuletzt durch diesen Raum war zu spüren, welche traumatischen Erinnerungen die überlebenden Häftlinge nicht mehr losgelassen haben. Selbst wenn wir schon vorher davon gehört hatten, welche schlimmen Gräueltaten in den Konzentrationslagern begangen wurden, war es ein viel intensiveres Gefühl, selbst an einem Ort des Geschehens zu stehen. Und auch wenn die Schrecken der NS-Herrschaft ein sehr belastendes Thema sind, hat uns der Besuch in der Gedenkstätte unmittelbare Eindrücke vom Leben und Leiden in den Konzentrationslagern vermittelt und die unfassbare Erinnerung an diese Schreckenszeit verständlicher gemacht. Text und Fotos: Manuel Reuter und Thomas Qi (9a)
Die Vernissage am AKG – Das Atrium als Kunstgalerie

Am Dienstagabend, dem 10. März 2026, verwandelte sich das großzügige Atrium des Adam-Kraft-Gymnasiums wieder in eine lebendige Ausstellungslandschaft. Zur alljährlichen Vernissage, organisiert von den beiden Kunstlehrkräften Susanne Stiegeler und Susanne von Janda, waren Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreiche Gäste eingeladen. Über drei Etagen hinweg präsentierten sich im offenen Raum des Hauptbaus ausgewählte Werke aus allen Jahrgangsstufen. Die Bandbreite der Techniken zeigte, wie vielfältig im Fach Kunst gearbeitet wird: filigrane, oft hyperrealistische Zeichnungen, malerische Arbeiten, Druckgrafiken sowie dreidimensionale Modelle und Objekte aus unterschiedlichsten Materialien. Gleich beim Betreten des Atriums zog eine überdimensionale Arbeit die Blicke auf sich: Eine beinahe acht Meter lange Tischdecke mit Stilllebenmalereien zum Thema „Eat Art“ spannte sich wie ein riesiges Banner über fast drei Stockwerke und bildete so ein zentrales Element der Ausstellung. In der Mitte des Atriums wiederum luden auf zehn Staffeleien präsentierte Landschaftsbilder zu einer kleinen Reise zu persönlichen Sehnsuchtsorten ein – zu sehen waren Meeresküsten, Berglandschaften und idyllische Wiesen. Das „Große Krabbeln“, eine Collage aus zahlreichen, individuell gestalteten Käfern, überzog die Geländer des Treppenhauses. Daneben beeindruckte eine Reihe großformatiger Selbstporträts, die in ihrer Präsentation beinahe an eine Abfolge von Heiligenbildern in einer Kirche erinnerte. Wie kreativ sich Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre zukünftigen Traumhäuser vorstellen, zeigten schließlich detailreiche Architekturmodelle, die mit viel Sorgfalt geplant und gebaut worden waren. Schulleiter Harald Pinzner würdigte in seiner Ansprache die künstlerische Vielfalt und Qualität der ausgestellten Arbeiten. Dass die Vernissage inzwischen zu den festen Höhepunkten im Schuljahr gehört, zeigte auch der große Zuspruch: Über 400 Besucherinnen und Besucher nutzten an diesem Abend die Gelegenheit, ihre drei persönlichen Lieblingswerke per Stimmzettel zu wählen. Dank der zur Verfügung gestellten finanziellen Mittel des Fördervereins „Freunde des Adam-Kraft-Gymnasiums“ und der zusätzlichen Unterstützung des Schulpflegers Werner Sittauer können sich die Preisträgerinnen und Preisträger in der kommenden Woche über eine Auszeichnung freuen. So blieb am Ende vor allem der Eindruck eines farbenreichen und rundum gelungenen Abends im Atrium des AKG – ein Abend, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel Kreativität in den Schülerinnen und Schülern unserer Schule steckt. Text und Fotos: Susanne von Janda
„Schreib er auf – Ein Krug, dem Amte wohlbekannt…“

Nachdem unsere P12-Kurse im Vorfeld das analytische Drama „Der zerbrochene Krug “ gelesen und eifrig mitgerätselt haben, wer denn nun den Krug bei einem nächtlichen Stell-dich-ein zerbrochen hat und wofür dieser Krug sinnbildlich steht, konnten wir am 11. Februar unsere Leseerfahrungen vervollständigen. Herr Raimund Groß führte auf der Bühne eine fesselnde One-Man-Show auf und schlüpfte dabei gekonnt in alle Rollen: Scheinbar mühelos wechselte er von dem unsympathischen, ungepflegten Dorfrichter Adam zum schüchternen Evchen, keifte als Marthe Rull den angeklagten Ruprecht und – weil sie sich ungerecht behandelt fühlte – gleich auch noch alle Gerichtsvertreter an. Kleists Stück bietet Vieles, was die Zuschauer lockt: Erpressung, Amtsmissbrauch, Eifersucht, Aufopferung, Konflikte zwischen Eltern und Kind…- aber das alles nicht ohne eine Portion Ironie, Komik und Gesellschaftskritik. Im Anschluss an die Aufführung konnten die Schüler Herrn Groß noch Fragen stellen und brachten so in Erfahrung, dass es circa 9 Monate dauerte, bis Text und Choreographie standen, dass er ein Büchner-Fan und „Woyzeck“ sein Lieblingsstück ist und er eigentlich Bauer hätte werden sollen… Zwei Schulstunden vergingen wie im Fluge und die Inszenierung wird uns sicher in Erinnerung bleiben. Wir bedanken uns ganz herzlich beim Förderverein des Adam-Kraft-Gymnasiums, der die gesamten Kosten für diese Theateraufführung übernommen hat! Text und Foto: Melanie Kirchhof
Carnevale ciao!

Die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe, die seit Schuljahresbeginn Italienisch-Unterricht haben, läuteten am „Unsinnigen Donnerstag“ (12.02.2026) im Atrium des AKG auch den „carnevale italiano“ ein. Ein italienisches Kinderlied zum Mitsingen und Bewegen, „A carnevale fai ciao ciao“, erklang in der ersten Pause und zog viele junge Zuschauer und Zuschauerinnen derart in den Bann, dass vor allem Schülerinnen und Schüler der Unterstufe begeistert mittanzten und feierten. Einige Schülerinnen äußerten sogar den Wunsch, nächstes Jahr zur Faschingszeit wieder singend und tanzend dabei sein zu dürfen. Wer weiß, vielleicht ist ja eine neue Tradition am AKG geboren! Text / Fotos: Mireille Markus
Skikurs der 8. Klassen in Wagrain

Wie jedes Jahr ging es pünktlich um 10:00 Uhr los am Sonntag, den 25.01.2026. Die Busse waren bereit für die Abfahrt und 121 Schülerinnen und Schüler freuten sich auf eine Woche Skifahren in Wagrain. Gleich nach den Weihnachtsferien waren alle durch einen 45-minütigen Vortrag eingestimmt und informiert worden über Ablauf, notwendige Ausrüstung und Regelungen vor Ort. Die Zimmereinteilung fand dann in der Mensa statt. Hier zeigte sich bereits die große Kompromissbereitschaft und die Kreativität bei der Aufteilung, und jeder fand schließlich seinen Platz in einem Vier-Bett oder Sechs-Bett Zimmer. Nach 5 Stunden Fahrt konnte endlich ausgepackt und die Zimmer bezogen werden. Am selben Abend noch wurden die Leihski ausgegeben und anprobiert. Es hat sich bewährt, die Ski in Österreich zu leihen, da wir uns somit den aufwändigen Transport der Ausrüstung von Schwabach nach Wagrain sparen und bei Problemen mit dem Material direkt vor Ort einen zuverlässigen und kompetenten Ansprechpartner haben. Nach dem Abendessen, das sich alle schmecken ließen, wurden die Liftpässe verteilt und die FIS Pistenregeln besprochen. Wer dann noch Kraft und Lust hatte, durfte sich in der Turnhalle auspowern oder den Abend bei Gesellschaftsspielen ausklingen lassen. Die anfängliche Enttäuschung am Montag, nicht das Schneechaos in Schwabach erlebt und damit den Tag schulfrei für die Daheimgebliebenen mitgenommen zu haben, war schnell verflogen, als wir das erste Mal in der Gondel saßen und Richtung Gipfel fuhren. Am ersten Skitag wurde die Feinjustierung der Gruppen vorgenommen. Die Kinder teilen sich selbständig in die Kategorien Anfänger, Fortgeschrittener und Profi ein. In Wagrain auf der Piste können wir dann je nach Können noch nachdifferenzieren, um so jedem nach seinen Fähigkeiten bestmöglich zu fördern. Die Anfängergruppen sind dabei kleiner als die Fortgeschrittenen- und Profigruppen und machen mittags eine deutlich längere Pause. Je nach Wetter und Können wird das Essen spätestens am 4. Tag auf die Piste in Form eines Lunchpakets mitgenommen, um möglichst viel Zeit beim Skifahren zu verbringen. So machten die Anfänger schnell Fortschritte und auch die Fortgeschrittenen wurden immer sicherer und besser, während die Profis viele Pistenkilometer sammelten. Nach dem Skifahren hieß es Ausruhen auf den Zimmern, Duschen und Vorbereiten auf den Zimmerwettbewerb. Bewertet wurden neben den kreativen Türschildern vor allem die Sauberkeit und Ordnung auf den Zimmern, was durchaus sinnvoll war bei 6 Schülern und begrenztem Stauraum in den Schränken. Die Sieger des Zimmerwettbewerbs durften als Belohnung auf der Heimfahrt als erstes in den Bus einsteigen und bekamen einen Pokal überreicht. Nach dem Abendessen folgte das pädagogische Abendprogramm, das das Sportseminar federführend gestaltete und in dem Themen wie Alpine Gefahren, Orientierung im Gelände und ein ökologisches Rollenspiel durchgeführt wurden. Die letzten Stunden bis zum Abendappell konnte jeder in der Turnhalle, beim Tischtennis oder bei Gesellschaftsspielen verbringen und sogar das Handballspiel der Vorrunde Deutschland gegen Dänemark stand auf dem Programm. Am letzten Abend gab es eine Nachwanderung, eine Disco, ein Lagerfeuer mit Kinderpunsch vorm Haus und einen gemeinsamen Abschluss bei einem selbstgedichteten Lied von Frau Schneider. Auch das Alternativprogramm war sportlich aktiv beim Langlaufen, Schlittschuhfahren, Minigolfen und sogar das Rätsel der 3 Türme musste in Radstadt gelöst werden. Fazit: Uns hat es wieder sehr gefallen, was vor allem an der großartigen Gruppe der Jungs und Mädchen lag, die ganz hervorragend und diszipliniert waren und viel gelernt haben. Sogar dunkelrote Pisten konnten von einigen Anfängern nach nur 4 Tagen sicher bewältigt werden. An dieser Stelle ein großes Kompliment an alle Teilnehmer! Was bleibt, sind viele schöne Erinnerungen an eine ereignisreiche Woche und ein Paar Skistiefel, das anscheinend niemandem gehört… Tobias Ruska für die Fachschaft Sport
Winterzeit in der OGTS

Ende Januar hatten die Kinder der 5b die Hausaufgabe, einen Schneemann zu bauen. Diese kreative Arbeit durften unsere acht OGTS-Kinder aus dieser Klasse unter Aufsicht von Frau Stegmeier in der Lernzeit draußen auf dem Pausenhof vor dem Z-Bau erledigen. Dabei kamen eine Schneemann-Familie von fünf kleineren Schneemännern und ein sehr großer Schneemann von ca. 1,60 m zu Stande. Dies war für uns aber nicht nur eine Hausaufgabe, die erledigt werden sollte, sondern ganz nebenbei steigerte die Aktion auch die Teamfähigkeit der Kinder. Indem sie gemeinsam draußen Utensilien suchten, wie Stöcke, Kiefernzapfen, Steine und was man so alles beim Schneemann bauen gebrauchen kann, halfen und motivierten sie sich gegenseitig. Zusammen hatten die Kinder zudem viel Spaß bei ihrer wetterbedingten Aufgabe.Außerdem nutzten wir Anfang Februar die Schwabacher Eiszeit, indem Frau Schuckardt und Frau Klinder mit zwanzig Kindern zum Schlittschuhlaufen gingen. Zum großen Teil befreiten die Eltern an diesem Tag ihre Sprösslinge dazu sogar von der Lernzeit, um das besondere sportliche Angebot in vollen Zügen wahrnehmen zu können. Geschützt mit Helm und Handschuhen und ausgestattet mit eigenen oder dort ausgeliehenen Schlittschuhen, wurde die außergewöhnliche, von Musik umrahmte „Rutschparty“ auf der Kunststofffläche von allen mit Spaß und Freude genossen. Nebenbei stärkten sich die Kinder mit Crèpes, Pommes und Limonade vom Winterdorf. Nächstes Jahr werden wir dies bestimmt wiederholen und hoffen dann, dass noch mehr OGTS-Kinder keine Lernzeit wahrnehmen müssen, um an diesem besonderen Ausflug länger teilnehmen zu können. Text: Manuela Klinder, Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt Fotos: Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt
OGTS-Fasching

Die farbenreiche Dekoration für unsere bunte Party am Mittwoch vor den Faschingsferien kreierte Frau Klinder mit interessierten Kindern an den beiden Tagen vorher. Dann starteten wir alle verkleidet oder nur mit farbenfrohen Hütchen geschmückt nach der Lernzeit mit dem beliebten Senfkrapfen-Spiel. Dabei gab es so viele kleine Krapfen mit Fruchtfüllung wie Kinder, aber einer davon enthielt eben auch Senf. Jedes Kind durfte sich selbst einen aussuchen, sogar unsere Ganztagstutorin Loki traute sich zuzugreifen. Auf „3, 2, 1, los!“ vom Cowgirl Frau Schuckardt bissen alle gleichzeitig in ihr Fettgebäck und schon war klar, wer den besonderen Leckerbissen erwischt hatte. Als Entschädigung gab es dann allerdings sogar einen neuen Marmeladen-Krapfen, ein Fruchtsaftgetränk und etwas Süßes. Gleich danach ging es weiter mit dem ausgelassenen Luftballon-Tanz, bei dem paarweise ein Luftballon mit den Köpfen in der Luft gehalten werden musste. Das Cowgirl Frau Klinder animierte die Teilnehmenden zu intensiven Bewegungen und die Stimmung war so fröhlich, dass sogar mehrere Runden nacheinander gespielt wurden. Die Ausgeschiedenen bekamen immer gleich ein süßes Trostpflaster, die Gewinner-Paare Getränkepäckchen und Krapfen. Zu guter Letzt leitete Frau Stegmeier einige Runden Apfel-Tauchen an. Dabei traten immer vier Kinder zugleich gegeneinander an, wobei sie jeweils aus einer eigenen Schüssel vor sich einen Apfel nur mit ihrem Mund bzw. ihren Zähnen aus dem Wasser fischen sollten. Auch hier wurden die Gewinnenden mit den üblichen Preisen für ihren Erfolg belohnt.Wir hatten zusammen sehr viel Spaß und wünschen in diesem Sinne noch eine fröhliche Faschingszeit! Text: Kim Schuckardt Fotos: Manuela Klinder, Kim Schuckardt