Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium

Sportfest der 5. Klassen

Aufgrund der hohen Temperaturen in der letzten Schulwoche fand das Sportfest am Donnerstag, 30.07., in verkürzter Form bis 11:05 Uhr in der Doppelturnhalle und in der Jahnhalle statt. Jede Klasse bestand aus zwei Teilmannschaften und spielte gegen jeweils vier Teilmannschaften der anderen Klassen Hütchenvölkerball. Dabei galt es, die eigenen vier Hütchen, die auf einem Kasten standen, zu verteidigen und gleichzeitig die vier Hütchen des Gegners abzuwerfen. Gleichzeitig musste man darauf achten, nicht selbst abgeworfen zu werden. Schnell fand jeder seine Position auf dem Feld und die Mannschaften kämpften begeistert und ehrgeizig um jeden Punkt. Wer abgeworfen worden war, feuerte seine Mannschaft an und durfte erst wieder mitspielen, wenn ein Hütchen vom eigenen Kasten abgeworfen wurde. Nach vielen spannenden und anstrengenden Spielen waren am Ende alle zufrieden und freuten sich auf den langen Nachmittag, den letzten Schultag und die Sommerferien. Text: Tobias Ruska für die Fachschaft Sport Fotos: T. Ruska und K. Winter

Exkursionstag des Leistungsfachs Geschichte in Fürth und Nürnberg

Um Erinnerungskultur nicht nur theoretisch zu durchdringen, sondern auch unmittelbar erfahrbar zu machen, begab sich das Leistungsfach Geschichte am 15. Juli 2026 auf eine Tour des Gedenkens durch Fürth und Nürnberg. Auftakt bildete das LEZ in Fürth – das „Ludwig-Erhard-Zentrum“ im Geburtshaus des ehemaligen Bundeskanzlers unweit des Rathauses. Neben einer ansprechend gestalteten Führung ließ sich das Haus auch per App individuell erkunden. Der Rundgang eröffnete nicht nur eindrucksvolle Einblicke in die Wirtschaftswunderjahre, die Genese der Sozialen Marktwirtschaft sowie die deutsche Teilung und präsentierte ausgewählte „Schätze“ aus Erhards Amtszeit; er spannte zugleich, ausgehend von dessen Biografie, den Bogen von der Kaiserzeit über die Weimarer Republik bis in den Nationalsozialismus. Auch die Sonderausstellung zu den gebürtigen Fürthern Henry und Walter Kissinger erwies sich als sehenswert. Den Abschluss bildete ein Besuch im „Café Luise“, einem Erinnerungsort besonderer Qualität: Hier führten Erhards Eltern einst ein Weißwarengeschäft. Im Anschluss ging es mit der U-Bahn zum „Memorium Nürnberger Prozesse“ in der Fürther Straße. Dort erkundeten wir eigenständig – unterstützt durch eine App – den historischen Gerichtssaal 600, den Schauplatz der Hauptkriegsverbrecherprozesse, sowie die umfangreiche, textintensive Ausstellung. Die Sonderausstellung im „Cube“, einer umgebauten Autowerkstatt in unmittelbarer Nähe des Justizpalastes, stieß hingegen unter den gegebenen Umständen auf verhaltene Resonanz. Zwar war das Thema „Volksgerichtshof 1934–1945“ instruktiv und anschaulich aufbereitet – besonders aufschlussreich: die Karrieren einzelner Juristen des Volksgerichtshofs im bundesdeutschen Justizwesen nach 1945 –, doch minderten die große Hitze in den Räumlichkeiten und das einsetzende Mittagstief die Aufnahmebereitschaft deutlich. Nach einer kurzen Pause brachte U- und S-Bahn die Exkursionsgruppe weiter zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Die neue Dauerausstellung in der ehemaligen Kongresshalle befindet sich derzeit noch im Probebetrieb, sodass nicht alle interaktiven Elemente zugänglich sind; gleichwohl vermittelt sie einen vielschichtigen und eindringlichen Einblick in die ebenso faszinierende wie gewaltgeprägte Geschichte dieses Erinnerungsortes. Der Mediaguide leitet die Besucher gezielt durch die Ausstellung und erschließt zusätzlich audiovisuelle Quellen. Analytisch besonders gewinnbringend ist eine Station, an der Leni Riefenstahls Propagandafilm „Triumph des Willens“ quellenkritisch dekonstruiert werden kann. Insgesamt fand die neue Ausstellung großen Zuspruch bei den jungen Historikerinnen und Historikern des Leistungsfachs. An der S-Bahnhaltestelle „Dutzendteich“ endete schließlich eine Exkursion, die zentrale Aspekte des Halbjahres 12/2 anschaulich aufgriff und vertiefte. (Text und Fotos: Markus Wawrzynek)

Mathematische Spitzentalente am AKG: Lilli Scheler und Lukas Büttner überzeugen beim Bundeswettbewerb Mathematik 2026

Lilli Scheler und Lukas Büttner erzielten in der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2026 zwei beeindruckende Erfolge: Lukas (ehem. P13) gewann einen zweiten Preis in der 13. Jahrgangsstufe, während Lilli (Klasse 11a) in der 11. Jahrgangsstufe einen dritten Preis erzielte. Der Bundeswettbewerb Mathematik zählt zu den renommiertesten und anspruchsvollsten Mathematikwettbewerben Deutschlands. Er besteht aus drei Runden, darunter zwei Hausaufgabenrunden und einem mathematischen Fachgespräch in der dritten Runde. Die gestellten Aufgaben erfordern neben logischem Denken vor allem Ausdauer, Kreativität sowie eine lückenlose Beweisführung. Beide traten als Einzelteilnehmer an, obwohl der Wettbewerb in der ersten Runde auch eine Bearbeitung im Team zulässt. Dies verleiht ihren Erfolgen eine besondere Bedeutung. Die Mathematik begeistert Lilli und Lukas schon seit vielen Jahren. Sie beschäftigen sich mittlerweile mit großem Engagement mit Inhalten, die weit über die Schulmathematik hinausgehen. Auch das Knobeln an Wettbewerbsaufgaben bereitet ihnen große Freude. Schulleiter H. Pinzner zeigte sich beeindruckt und gratulierte den beiden Preisträgern zu ihren Erfolgen. Als Anerkennung für ihre großartigen Leistungen erhielten sie zudem von der Fachschaft Mathematik einen Buchgutschein. Lilli und Lukas – wir sind sehr stolz auf euch! Text: Cathrin Wizinger Foto: AKG

Spendenlauf am AKG

Am Montag, den 20. Juli 2026, veranstaltete das Adam-Kraft-Gymnasium einen Sponsorenlauf zugunsten wohltätiger Zwecke sowie zur Finanzierung von Neuanschaffungen für den Sportunterricht. Alle Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen hatten im Vorfeld Zeit, bis zu vier Sponsoren zu gewinnen, die für jede gelaufene Stadionrunde einen bestimmten Betrag spendeten. Um 8.15 Uhr starteten bei idealen äußeren Bedingungen rund 160 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen in den Lauf. Ziel war es, innerhalb von 60 Minuten möglichst viele der 400 Meter langen Stadionrunden zu absolvieren. Die SMV versorgte alle Teilnehmenden mit Obst und frischem Wasser, sodass die stärksten Läuferinnen und Läufer bis zu 30 Runden erreichten. Die Tutorinnen und Tutoren der 10. Klassen unterstützten die Lehrkräfte bei der Betreuung der insgesamt elf Klassen beider Jahrgangsstufen sowie bei der Erfassung der gelaufenen Runden. Um 10 Uhr gingen schließlich die Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen auf die Strecke und knüpften an die beeindruckenden Leistungen der 5. Klassen an. Zahlreiche Lehrkräfte des AKG halfen bei der Organisation und Auswertung oder liefen selbst mit. Die großzügigen Spenden aller Sponsoren summieren sich auf über 11.000 Euro. Damit können sowohl die Katastrophenhilfe und weitere soziale Projekte unterstützt als auch Neuanschaffungen für den Sportunterricht finanziert werden. Text: Martin Engert Fotos: Semih Durak und sein Team

Ein Koffer voller Frankreich …

Französisch lernen kann weit mehr sein als nur Vokabeln und Grammatik. Dass dies auch mit Spaß verbunden werden kann, bewiesen Schülerinnen und Schüler des P-Seminars Französisch am Adam-Kraft-Gymnasium unter der Leitung von Französischlehrerin Ingrid Lang mit einem besonderen Projekt. Ziel war, den Grundschülern ein kleines Stückchen französisches Lebensgefühl zu vermitteln. Monatelang arbeiteten die Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich daran, ein abwechslungsreiches und kreatives Programm für Kinder einiger Schwabacher Grundschulen zu entwickeln. Die Köpfe rauchten beim Tüfteln, Überlegen und Werkeln.  Im Mittelpunkt stand ein Koffer, der zahlreiche selbstentwickelte Spiele, Rätsel, Lieder, Tänze und viele kreative Materialien rund um Frankreich enthielt. So sollte den Grundschülern ein erster Zugang zur französischen Sprache ermöglicht und gleichzeitig Interesse an Kultur und Land geweckt werden. Mit großem Einfallsreichtum entstanden viele unterschiedliche Lernideen, bei denen die Kinder aktiv mitmachen konnten. Ob beim Knobeln, Spielen oder Entdecken neuer Wörter – der Spaß stand stets im Vordergrund. Sogar T-Shirts mit einem selbst designten Logo wurden entworfen und bedruckt. Unterstützt wurde dieses Projekt durch das Institut français in München, das wertvolle Inspirationen und Ideen für die Gestaltung der Materialien lieferte. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, besuchten die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen mehrere Klassen der Luitpoldschule und der Christian-Maar-Schule. Dort durften sie selbst einmal in die Rolle von Lehrkräften schlüpfen und die Kinder durch verschiedene Aktivitäten führen. Neugierig und motiviert beteiligten sich die Grundschüler an den Angeboten und zeigten großes Interesse an der französischen Sprache. Für alle Seminarteilnehmer war das Projekt eine neue und wertvolle Erfahrung. Neben organisatorischem Geschick waren Kreativität, Teamarbeit und Kommunikationsfähigkeit gefragt. Vor allem aber lernten die Schülerinnen und Schüler, wie viel Freude es bereiten kann, Wissen weiterzugeben und andere für neue Themen zu begeistern. Vielleicht wurde auch bei dem einen oder anderen ein bisschen Begeisterung für die Arbeit als Lehrkraft geweckt. So wurde aus einer Projektidee weit mehr als eine Unterrichtseinheit:  eine Begegnung mit Frankreich, die bei vielen Kindern noch lange in Erinnerung bleiben dürfte. Amelie Müller, 11c

Sonne – Sommer – Songs: AKG-Konzert ließ den Markgrafensaal beben

Mit dem Titel des Lieds „Cover Me in Sunshine“, vorgetragen vom Unterstufenchor, lässt sich das diesjährige AKG-Sommerkonzert bestens betiteln: draußen die Hitzewelle, im Saal zunehmend steigende tropische Temperatur, ein sichtlich und hörbar angeheiztes, begeistertes Publikum, das von den vielfältigen Darbietungen mitgerissen wurde und den Sommer als Augen- und Ohrenschmaus erleben durfte. Mit bestechenden Bläser- und Schlagzeugsoli konnte Martin Tonns Bigband mit „Good Man“ (Owl City) und „What Makes You Beautiful (One Direction) beschwingt den Auftakt setzen und zu ersten Beifallsstürmen hinreißen. Die Gestaltung des Programms folgte einem wellenhaften Auf und Ab der Gefühle, so dass Julie Golds „From a Distance“, vorgetragen von Andreea Ghent und Odette Modi, die Grooves der Bigband erdete; im Duett leuchteten die beiden Schülerinnen die Weite des Markgrafensaals wie die sich drehenden Scheinwerfer mit ihren Stimmen berührend aus. Mara Meier trug anschließend enorm schnörkellos und doch einfühlsam und mit höchster Fingerfertigkeit Vickeblankas „Black Catcher“ am Flügel vor, gefolgt von Viktoria Wanner mit Adeles „Easy on Me“, begleitet von Theresa Klöcker, die mit ihrer voluminösen, reifen Stimme einen ersten Gänsehautmoment erzeugte. Soli der klassischen Art stellte das kongenial harmonierende Duo Alexander Kaufmann und Lukas Büttner dar: Die jungen Musiker schwelgten im konzertanten Miteinander in einem Vivaldi-Stück und boten einen innigen, auf die melodiösen Barock-Wellen ausgerichteten Moment dar. Ganz im Gegensatz zum immer umjubelten Auftreten des sehr agilen, lebendigen Unterstufenchors („Schiefgehtag“, „Cover Me in Sunshine“, „Super Trouper“) und dem erneut auf höchstem Niveau singenden Lehrerchor („Steppin‘ Out with My Baby“, „Mambo Italiano“), der seine Tanzeinlage unter großem spontanem Applaus inszenierte. Erstmals hatte die Chor- und Musikfachschaftsleiterin und Hauptverantwortliche für das Konzert, Ingrid Bentivoglio, diese beiden Chöre mit „Wellerman“ zusammengeführt, so dass dieses Shanty als kleines Theaterstück stilecht mit Matrosen und Schiffsrequisiten für alle Beteiligten auf der Bühne wie auch für das Auditorium eine große Freude war – und die „hydration break“ für alle einläutete. Durch die Pause erfrischt versetzte das Orchester unter dem Dirigat von Karin Beer engagiert und abwechslungsreich mit „Pirates of the Caribbean“ das Publikum weniger in die ferne Karibik, sondern holte es bei den Saaltemperaturen direkt dort ab. Vor diesem Klassiker der Filmmusik genossen die Besucherinnen und Besucher bekannte, mit viel Akribie und feinem Taktgefühl gespielte Melodien aus dem Musical-Klassiker „West Side Story“ (L. Bernstein) und zudem den „Ragtime Dance“ (Scott Joplin). Leider ohne die erkrankte Leiterin Gudrun Schöttner, aber nichtsdestoweniger präzise, aufeinander abgestimmt und hörend bot die Trommelgruppe mit ihren Cajons und „Bossa-Rondo“ (William Schinstine) eine Klangwelt, die intuitiv erzeugte überraschende Effekte hervorbrachte und die Gäste in ihren Bann zog. Ähnlich bravouröse Konzentration zeigten danach die Geschwister Theresa und Christoph Klöcker mit dem „Pokémon Theme“ (Loeffler/Siegler) am Flügel – sie inszenierten eine kraftvolle Aufbruchstimmung, die wie eine frische Brise durch den Saal strich. Diese optimistischen Töne gingen über in ein weiteres Solistenstück, „Total Eclipse of the Heart“ von Jim Steinman, gesungen von Andreea Ghent im Duett mit Thomas Qi am Klavier und unterstützt von Colin Drescher am Schlagzeug. Alexander Kaufmann beschenkte als letzter Solist den Saal mit dem Präludium in g-Moll (op. 23, Nr. 5) von Sergei Rachmaninov, in dem er die dicht gedrängte Dynamik wie auch die Wehmut des anspruchsvollen Stücks mit den Tasten schier verschmelzend weitergeben konnte. Nach diesem grandiosen musikalischen Innehalten entführte die Darbietung von „The Lion Sleeps Tonight“ durch den Tiere nachahmenden Mittel- und Oberstufenchor das Publikum in einen Dschungel, in dem sogar die Tierstimmen zu hören waren und die ansteigende Luftfeuchtigkeit sogar zur Kulisse wurde. Mit zwei weiteren Songs („From Now On“ und „Stay“) präsentierten sich die mit inniger Freude singenden Schülerinnen und Schüler in stimmlich sehr berührender Bestform. Vor allem die Männerstimmen boten den Frauenstimmen bei „Stay“ hervorragend Paroli, so dass sich erneut die Regie für diesen Konzertabend erfüllte und ein mit Instrumenten und Stimmen erzeugtes wellenartiges Auf und Ab wohltuend von der Bühne ausging – mit der eindeutigen Intention „I want you to stay!“ Da viele scheidende Abiturientinnen und Abiturienten mitsangen, bekam dieses Lied eine zweite emotionale Ebene, denn am nächsten Tag erfolgte die feierliche Entlassung dieser Mitwirkenden. Nach dem herzlichen Dank von Schulleiter Harald Pinzner und der Elternbeiratsvorsitzenden Dr. Muriel Letzkus begann nicht eine Party mit dem gemeinsam vorgetragenen „Celebration“, sondern das Konzert mündete, unterstützt von der Bigband, in ein grandioses Finale, das die Anwesenden mit „Have a good time!“ und bewegenden musikalischen Erlebnissen im Herzen in den Sommer- und Fußballabend entließ. Text: E. Werrer Fotos: M. Wawrzynek

Erfolg beim Planspiel Börse: AKG-Team erreicht dritten Platz im Nachhaltigkeitsranking

Auch in diesem Schuljahr stieß der Wahlkurs „Planspiel Börse“ am Adam-Kraft-Gymnasium wieder auf großes Interesse. Mit beeindruckenden 33 Depotanmeldungen war das AKG bei der diesjährigen Spielrunde vertreten und zeigte damit einmal mehr die große Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Wirtschaft und Börsengeschehen. Besonders erfolgreich war das Team „die Mäuse“ mit Lisa Hohendanner, Nina Mertens, Antonia Brugger und Isabel Schineller. Die vier Schülerinnen erreichten beim Börsenspiel der Sparkassen einen hervorragenden dritten Platz im Nachhaltigkeitsranking und konnten sich damit gegen zahlreiche andere Teams behaupten. Die Ehrung der erfolgreichen Gruppe erfolgte durch Herrn Günther, Vermögensberater der Hauptgeschäftsstelle Schwabach der Sparkasse Mittelfranken-Süd, der den Schülerinnen persönlich zu ihrer starken Leistung gratulierte. Die 43. Spielrunde des Planspiels verzeichnete bundesweit einen neuen Rekord: Knapp 130.000 Teilnehmende tätigten rund 1,59 Millionen virtuelle Orders und erzielten damit einen Gesamtumsatz von etwa 5,5 Milliarden Euro – ein Handelsaufkommen, das dem einer ganzen Sparkasse entspricht. Die Spielrunde war geprägt von turbulenten Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten. Einfluss nahmen unter anderem die US-Zoll- und Handelspolitik, während gleichzeitig die Inflation in der Eurozone eingedämmt werden konnte und die Zinsen leicht sanken. Trotz eher verhaltener Wachstumserwartungen in Deutschland sorgten weltweit steigende Verteidigungsausgaben sowie die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz für deutliche Impulse an den Börsen. Dies führte zum Jahresende sogar zu einem Rekordzuwachs beim DAX. Zu den beliebtesten und erfolgreichsten Aktien im Spiel gehörten, wie schon in den vergangenen Jahren, Unternehmen wie Rheinmetall, NVIDIA, Amazon, AMD und Tesla. Das AKG bedankt sich für die Unterstützung durch die Sparkasse Schwabach und gratuliert dem Team „die Mäuse“ herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Text: M. Vavvas Foto: AKG

Mathematik-Olympiade

Gerade für die guten Schüler stellt der Wettbewerb eine hervorragende Möglichkeit dar, ihr Können unter Beweis zu stellen. Während beim Känguru- sowie beim Sudoku-Wettbewerb eher das Knobeln bei Logik-Aufgaben und das Ausschließen falscher Möglichkeiten, beim Landeswettbewerb eher formale mathematische Aufgaben im Mittelpunkt stehen, ist die Mathematik-Olympiade eine Art Bindeglied aller Wettbewerbe mit motivierenden Aufgabenstellungen aus dem Alltag, deren Lösung man mathematisch sauber und vollständig begründen muss. Nach der erfolgreichen Premiere am AKG im Vorjahr gab es in diesem Jahr insgesamt 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Mathematik-Olympiade. Was für eine tolle Resonanz! Es war schön mitanzusehen, wie sich die Schüler bei der schulinternen Regionalrunde in 180 (5./6. Klasse) bzw. 240 Minuten (ab der 7. Klasse) mit der Mathematik beschäftigten und hinterher das Feedback gaben, dass die Aufgaben Spaß gemacht haben. Letztlich gab es dreimal einen 1. Preis (mindestens 90% der Punkte), fünfmal einen 2. Preis (ab 80%) und achtmal einen 3. Preis (ab 70%). Bei acht Schülern war die Leistung so gut, dass sie zur Landesrunde an die Uni Erlangen eingeladen wurden. In Erlangen stand an einem aufregenden Tag nach der Wettbewerbsklausur und einem Mittagsessen in der Uni-Mensa auch ein abwechslungsreiches Freizeitangebot am Mittag auf dem Programm. Bei der anschließenden Preisverleihung war die Aufregung groß. Und tatsächlich konnten Sofia Asanov, Moritz Böhm, Benjamin Tóth und Moritz Brödel auch hier einen Preis gewinnen. Herzlichen Glückwunsch! Die folgenden Bilder zeigen die Siegerehrung der Regionalrunde am AKG und die glücklichen Teilnehmer des AKG an der Landesrunde in Erlangen. Text und Fotos: Matthias Meier

„Step to Business“: Schüler erhalten Einblick in die Unternehmenspraxis

Wie entsteht eigentlich ein Unternehmen? Welche Rolle spielen Finanzierung, Marketing oder die Wahl des richtigen Standorts? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schwabachs Schülerinnen und Schüler auch dieses Jahr wieder beim zweitägigen Gründerseminar „Step to Business“. Die Veranstaltung, initiiert vom Wirtschaftsreferat der Stadt Schwabach, richtete sich an die Schülerinnen und Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums sowie an das Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium, die FOS/BOS und die Berufsschule. Die zehnten Klassen der Gymnasien freuten sich besonders über diese willkommene Informationsquelle für die „Entwicklung eines Geschäftsmodells“ im Fach Wirtschaft und Recht. Für das Seminar wechselten die Jugendlichen zwischen den Schulen und dem SCHWUNG Gründerzentrum, besuchten verschiedene Workshops und kamen mit Expertinnen und Experten aus der Praxis ins Gespräch. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen, und entwickelten dabei selbst überraschend kreative und einfallsreiche Geschäftsideen für den Unterricht. Ziel der Veranstaltung war es, junge Menschen für die Themen Unternehmensgründung und -übernahme zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten sich auch direkt vor Ort in Schwabach bieten. Zum Auftakt gab die Löhr GmbH spannende Einblicke in die Praxis und stellte unter anderem ihre Unternehmensgeschichte als Hersteller von Präzisionsfedern vor. Anschließend vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in Workshops am Adam-Kraft-Gymnasium, am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium, an der Berufsschule sowie im SCHWUNG Gründerzentrum. Dort setzten sie sich mit Themen wie Businessplan, Standortentscheidungen, Rechtsformen und Finanzierung auseinander. Besonders großes Interesse weckte ein Selbstmanagement-Seminar, das wichtige persönliche Kompetenzen für unternehmerisches Handeln in den Mittelpunkt stellte. Für die Jugendlichen war „Step to Business“ eine spannende Erfahrung: Sie erhielten nicht nur Einblicke in die wirtschaftliche Praxis, sondern entdeckten auch, wie viele unternehmerische Möglichkeiten direkt in ihrer Heimatstadt bestehen. Unser Dank gilt nochmals den Referenten sowie den Initiatoren der Stadt Schwabach und des BdS Bayern: Max Löhr, Federn Löhr GmbH – Geschichte eines UnternehmensJule Brückner, VR-Bank – Finanzierung von UnternehmenGerhard Dorner, nasdo AG – Geschichte eines UnternehmersSandra Joachim, InlineKommunikation – Marketing enttarntSabine Haslauer, Lohn und Gehalt – Rechtsformen von UnternehmenTheresa Wetz, SCHWUNG – Standortmarketing, Standortwahl und Vorstellung SCHWUNGPeter Ziegler, Ziegler Solutions – Businessplan und StandortwahlFriederike Spörl-Springer – SelbstmanagementAndrea Rübeach, BdS BayernStefanie Rother und  Kim Westenhöfer, Wirtschaftsförderung Schwabach Text und Fotos: M. Vavvas

Starke Teamleistung: AKG-Handballerinnen sind Regionalmeisterinnen!

Am Dienstag traten die Handball-Mädchen der Altersklasse II des Adam-Kraft-Gymnasiums beim Bezirksfinale in Lauf an – und lieferten eine beeindruckende Vorstellung ab.Bereits im ersten Spiel legten die Schwabacherinnen einen Blitzstart hin. Die Gegnerinnen aus Oberasbach fanden zu keiner Zeit ins Spiel und wurden von der druckvollen Offensive regelrecht überrollt. Eine kompakte Abwehr und eine überragende Torhüterleistung bildeten das Fundament für einen ungefährdeten 16:3-Erfolg – ein Auftakt nach Maß.Nach kurzer Verschnaufpause wartete im zweiten Spiel mit dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium aus Nürnberg ein deutlich stärkerer Gegner. Die Nürnbergerinnen hatten sich zuvor souverän durchgesetzt und machten von Beginn an klar, dass dieses Spiel eine ganz andere Herausforderung werden würde. Früh erspielten sie sich einen Zwei-Tore-Vorsprung, den sie bis kurz vor der Pause verteidigten. Beide Teams überzeugten mit intensiver Abwehrarbeit, sodass Tore hart erkämpft werden mussten. Dank starker Einzelaktionen gelang es den Schwabacherinnen jedoch, bis zum Halbzeitpfiff auf 6:6 auszugleichen.Nach dem Seitenwechsel knüpften die Spielerinnen aus Schwabach nahtlos an diese Leistung an. Angetrieben vom Ausgleich entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Mit klugem Kombinationsspiel im Angriff und einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr setzten sie die entscheidenden Akzente. In der Schlussphase fanden sie immer wieder Lösungen gegen die offensive Deckung der Nürnbergerinnen und erspielten sich klare Abschlusschancen. Am Ende belohnten sich die Schwabacherinnen mit einem verdienten 13:10-Sieg.Damit krönen sich die Handball-Mädchen des Adam-Kraft-Gymnasiums zu Regionalmeisterinnen und qualifizieren sich für das nordbayerische Finale in Oberfranken – ein großer Erfolg und ein starkes Ausrufezeichen! Text: Vincent Baumann Foto: AKG