Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium

AKG-Sportteams freuen sich über Trikotspende des Fördervereins

Dank einer großzügigen Spende des Fördervereins treten die Schülerinnen und Schüler, die die Schule bei sportlichen Wettkämpfen vertreten, in Zukunft in neuen und modernen Outfits mit Schullogo und in den Farben des AKGs an.Dankbar nahmen der Schulleiter und Fachschaftsleiter Sport die beiden Trikotsätze entgegen. Insgesamt wurden jeweils 36 Trikots und Hosen in einem dunklen Blau und 36 Trikots und Hosen in einem hellen Blauton in den Größen S – XL entgegengenommen.Für die Handball- und Fußballmannschaften wurden zusätzlich noch 6 rote Torwarttrikots in verschiedenen Größen angeschafft.Bald stehen die nächsten Wettkämpfe an für Tischtennis, Basketball, Volleyball und Handball und die Jungen und Mädchen freuen sich bereits riesig, die neuen Trikots anziehen zu dürfen. Tobias Ruska

Ein Autor à la carte – Kurt Prödel am AKG

Hätten die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr aus dem reichen Angebot im Rahmen der LesArt Schwabach selbst wählen dürfen, ihre Wahl wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit genau auf ihn gefallen – Kurt Prödel, ein Mann, der mit seinen Videomontagen die mächtige Uefa herausforderte, der offenherzig bekennt, dass er mit Büchern eigentlich wenig anfangen kann, und eine Lanze bricht für den vorurteilsfreien Umgang mit Ego-Shootern. Musiker, Social Media Star, Buddy in Harald Schmidts Late Night Show hat Kurt Prödel jetzt auch das Schreiben für sich entdeckt und so machten sich am 13.11. 2025 unsere 11.-Klässler gespannt auf den Weg ins Blaue Theater, um im Zuge der LesArt-Veranstaltung auf Tuchfühlung mit diesem jungen und unkonventionellen Autor zu gehen. Frau Oberstudienrätin Kerstin Wolf führte durch die Veranstaltung, unterstützt wurde sie dabei von Lilly Scheler aus der Klasse 11a.Kurt Prödel las aus seinem Roman „Klapper“ vor, ausgezeichnet 2025 mit dem Kölner Debütpreis. Klapper ist Thomas und Thomas klappert, das heißt, wenn er sich bewegt, knacken seine Gelenke. Thomas ist ein Nerd, ein klassischer Außenseiter. Nicht nur, dass er keine Freunde hat. So sehr hat er sich in die Welt der Computerspiele zurückgezogen, dass ihn das schiere Konzept von Freundschaft überfordert. Bis er Bär begegnet. Bär ist anders. Sie ist ein Mädchen. Sie ist groß. Sie ist selbstbewusst. Sie hört Kollegah. Und dann setzt sie sich auch noch ausgerechnet neben ihn und Thomas‘ Welt steht auf dem Kopf. Es ist nicht einfach nur, dass sie mit ihm spricht. Selbst in ihrer Andersartigkeit ist sie noch anders, ist sie, Klapper erkennt es erschüttert, ihm ähnlich, denn sie hat eine Leidenschaft mit ihm gemeinsam: beide spielen begeistert Counterstrike. Plötzlich scheinen die Probleme der analogen Welt zu verblassen, Thomas‘ depressive Mutter, sein angespanntes Verhältnis zum Vater, die mobbenden Mitschüler. Kann das gemeinsame Spiel die Realität ändern? Oder ist man zusammen einfach auch nur zu zweit alleine? Es spricht für den Autor, dass er einfache Antworten verweigert. Immer wieder unterbrach er die Lesung für das Gespräch mit dem Publikum, beantwortete ausführlich alle Fragen der Schüler, zu sich selbst, seinem Umgang mit Bitcoin, mit Counterstrike, seinen Ambitionen als Autor. Er verriet, dass er weitere Bücher plane. Dabei habe er eine besondere Art des Schreibens: über eine App, die keine Schreibpause länger als 20 Sekunden duldet, bevor sie alles vorher Eingegebene löscht, zwinge er sich zu einem schnellen und spontanen Schreibstil. In einem italienischen Restaurant habe ihn das einmal beinahe viel Text gekostet.Den Autor begeisterte die ehrliche und direkte Art unserer Schüler, wie umgekehrt die SchülerInnen seinen Antworten mit viel Interesse zuhörten. Am Ende wurde Kurt Prödel mit einem Augenzwinkern und einem besonderen Geschenk verabschiedet: drei Würfel mit Textbausteinen, um künftige Ideenverluste nach 20 Sekunden zu verhindern, sodass das zweite Buch des Autors möglichst bald erscheinen kann. Kerstin Wolf, OStRin, Melanie Kirchhof, OStRin

Ethik-Exkursion in die Justizvollzugsanstalt Nürnberg

Was es heißt, für einige Monate oder Jahre hinter Gitter zu kommen und eine Freiheitsstrafe absitzen zu müssen, konnte der Ethikkurs 13 mit seiner Lehrkraft Elke Werrer bei einem Besuch der Justizvollzugsanstalt (JVA) Nürnberg erfahren und hautnah nachvollziehen. Zuvor waren Themen wie Straftheorien und Strafvollzug in Theorie im Unterricht besprochen worden. Eine Justizvollzugsbeamtin führte die Gruppe, nachdem sie ihre Ausweise hinterlegt und die Sicherheitsschleuse passiert hatte, über das weitläufige Gelände und erklärte zunächst die Anlage mit ihren verschiedenen Gebäuden und Abteilungen, die sich vor allem aus der Männer- und Frauenvollzugsanstalt, dem Untersuchungshaft- und Arrestgebäude für Jugendliche zusammensetzen. Die JVA Nürnberg ist das zweitgrößte Gefängnis Bayerns. Die Schülerinnen und Schüler besichtigten das alte Zellengefängnis aus dem 19. Jahrhundert, in dem auch die Kriegsverbrecher nach dem Zweiten Weltkrieg untergebracht waren, das aber inzwischen größtenteils abgerissen worden ist. Außerdem gab die Beamtin beispielsweise Einblicke in die verschiedenen Arbeits- und Ausbildungsmöglichkeiten für Inhaftierte. Ebenso erläuterte sie, wie sich die Freizeit eines Häftlings gestaltet, und führte die Gruppe in einen Haftraum bzw. auf eine Gefängnisstation und in die Besucherräume. Sehr interessant waren stets die anschaulichen Anmerkungen zu ihren Erlebnissen im Gefängnisalltag während ihrer Arbeit, z.B. mit welchen Tricks Besucher Drogen für die Insassen einschmuggeln wollen. Auch wenn im Gefängnis sehr viel getan wird, damit die Welt dort innen sich der Welt draußen annähert, um die Gefangenen auf ein deliktfreies Leben vorzubereiten, nahmen alle den Eindruck mit, dass es eine eigene Welt ist, die sich hinter dem schließenden Tor und den mit Stacheldraht versehenen, sechs Meter hohen Mauern befindet. Als eine von zwei Schulen im Umkreis durfte in diesem Jahr das AKG die Justizvollzugsanstalt in Nürnberg besuchen. Hoffentlich kann diese eindrückliche Exkursion auch im nächsten Jahr stattfinden! Text: Elke Werrer

Lesen für das AKG…

Wer denkt, unsere Finalisten aus der 6. Jahrgangsstufe hätten am Nikolaustag weihnachtliche Texte zum Schulentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs mitgebracht, der irrt. Nur Frau Kirchhof hat als Fremdtext eine kurze Geschichte ausgesucht, in der das Sams als Nikolaus auftritt und statt Schokolade lieber Würstchen verputzt. Aber bevor Veit Sorge (6a), Paul Stadler (6b), Carla Keitel (6c) und Moritz Brödel (6d) den Fremdtext souverän meisterten, lasen sie der Jury, die von unserer Vorjahressiegerin Lara Gigante (7e) meisterhaft unterstützt wurde, aus den von ihnen selbst ausgewählten Texten vor. Wir durften mit den „Drei Fragezeichen“ mitfiebern, tauchten mit Rick Riordan in die Welt der antiken Götter und ihren Streitigkeiten ein,  begaben uns gedanklich auf die „Flucht vor dem Geisterjäger“ und drückten „Rumo“, dem kleinen Wolpertinger, bei seinen Abenteuern die Daumen. Und wie jedes Jahr bedauerte es die Jury, dass die Leser ihre Geschichten nach wenigen Minuten abbrechen mussten, denn wir hätten gerne noch gehört, ob alle Protagonisten sich retten konnten… Es war keine leichte Entscheidung einen Schulsieger festzulegen, denn alle Leser haben ihre Sache richtig gut gemacht. Moritz Brödel konnte dann aber durch seine sehr klare Artikulation, seine Fähigkeit natürlich und dennoch mitreißend zu betonen und sein angenehmes Lesetempo überzeugen und den Sieg davontragen. Er wird das Adam Kraft Gymnasium in der nächsten Runde vertreten. Wir drücken ihm beim Regionalentscheid alle ganz fest die Daumen! Text und Foto: Melanie Kirchhof, OStRin

Schüler schenken Weihnachtsfreude

Das Weihnachtskonzert des Adam-Kraft-Gymnasiums glänzte mit vielfältigen Darbietungen Schon vor dem ersten Ton des Konzerts konnten die Gäste des AKG-Weihnachtskonzerts die kunstvolle Kulisse bestaunen, u.a. von Schülern angefertigte Nachbildungen des AKG-Altbaus und des Schwabacher Rathauses sowie viele glitzernde Sterne, die mit passendem Licht den Markgrafensaal in weihnachtliche Stimmung versetzten. Als sanften Einstieg berieselte die Big Band unter der Leitung von Martin Tonn mit „I’ll Be Home For Christmas“ von Bing Crosby den vollbesetzten Saal und rührte mit „Tears in Heaven“ buchstäblich zu Tränen, zumal Eric Clapton dieses Lied für seinen sehr jung verstorbenen Sohn geschrieben hatte. Vor allem die perfekt einsetzenden Bläserinnen und Bläser wie auch diverse weitere Soli ließen in diesen Stücken wie auch in Chris de Burghs „A Spaceman Came Travelling“ die Zuhörer gedankenvoll entschweben, die ausgezeichneten Sängerinnen unterstützten bestens diese ausgesendeten harmonischen Schwingungen. Als Kontrapunkt holte Paul Weber mit seiner Interpretation der anspruchsvollen Klavier-Ballade Opus 118, Nr. 3 von Johannes Brahms das Publikum wieder auf die Erde zurück und führte trotz des lebhaften Leitmotivs mal sanft, mal energisch durch dieses insgesamt schwermütig-intensive Tonstück. Den in diesen Zeiten bekümmerten Blick nach innen wieder nach außen zur Freude und zur Ausgelassenheit zu wenden, schrieb sich der Unterstufenchor unter dem Dirigat von Gudrun Schöttner mit kindlich-unschuldigem Charme auf seine Fahne: Mit „A Holly Jolly Christmas“ von Johnny Marks, „We Wish You a Happy Holiday“ von George Strid und mit „Take a Winter Walk With Me“ von Mary Donnelly inszenierten die jungen Sängerinnen und Sänger unbekümmert die Freude über die schönste Zeit des Jahres und unternahmen mit kreativer Choreographie einen lustig-unbeschwerten Spaziergang durch eine Winterlandschaft. Bedauerlich war der krankheitsbedingte Ausfall von Ingrid Bentivoglio, die das Konzert über Monate hinweg vorbereitet hatte. Dass sie am Konzerttag selbst nicht anwesend sein konnte, wurde durch den engagierten Einsatz ihrer Kolleginnen und Kollegen aufgefangen, die kurzfristig die organisatorische wie auch die musikalische Leitung der verschiedenen Chöre übernahmen und so einen reibungslosen Ablauf der Proben und des Konzerts sicherstellten. Nach dem tosenden Applaus für den Unterstufenchor stimmte Alexander Kaufmann den Schreittanz „Pavane pour une infante défunte“ des impressionistischen Komponisten Maurice Ravel am Flügel an und konnte von einer Sekunde auf die andere das Publikum durch sein Einssein mit dem Instrument, durch seine einfühlsame, fein austarierte Interpretation in seinen Bann ziehen und die Melancholie dieses anspruchsvollen Stücks sacht über den Saal legen. Als letzten Programmpunkt vor der Pause trat der von Karin Beer dirigierte Lehrerchor auf. Das karibische Weihnachtslied „Virgin Mary Had a Baby Boy“ im so genannten Calypso-Stil wurde witzig-frech mit perfekt aufeinander abgestimmten Echoelementen vorgetragen, so dass pure Lebensfreude spürbar wurde. Der auf einem ukrainischen Volkslied basierende „Carol of The Bells“ von Mykola Leontovich offenbarte den hohen künstlerischen Anspruch dieses Chors, der lediglich durch seine Stimmen das abwechselnde Schlagen der Glocken akustisch erzeugen und durch die eigenwillig-abwechslungsreiche Metrik des Lieds einen wunderbaren Ohrenschmaus bieten konnte. Den Auftakt nach der Pause übernahm das Orchester unter der Leitung von Karin Beer. Die Schülerinnen und Schüler führten mit „Sleigh Ride“ (Leroy Anderson) locker-flockig und mit passend gesetzten Trompetensoli durch den Schnee sowie zur Wiedererkennung der mystisch-zauberhaft dargebotenen „Highlights from Harry Potter“ (John Williams), die auch die dunkle Seite der menschlichen Seele beleuchten. Bei „Music from FROZEN“ (K. Anderson-Lopez) gewährte das Orchester einen Einblick in die emotionalen Verstrickungen der beiden Hauptfiguren des Musicals, da die Bläser und Streicher immer wieder den Weg durch diesen emotionalen Genre-Mix aus Pop, Musical und klassischer Filmmusik wiesen. Unglaublich reif und erwachsen für ihr Alter ertönte danach die Stimme von Victoria Wanner, die von Theresa Klöcker am Flügel bei „Snowman“ von Sia begleitet wurde. Sowohl die Musik wie der hingebungsvolle Gesang erzeugten einen echten Gänsehautmoment, der die unglückliche Liebesgeschichte des Liedes nur unterstreichen konnte und begeistert vom Publikum gefeiert wurde. Die Trommelgruppe unter der Führung von Gudrun Schöttner zeichnete sich anschließend mit dem selbst entwickelten „Conga Fever“ und mit „Samba Reggae“ durch ihre exakte rhythmische Darbietung aus. Sie vollzog in höchster Konzentration schnellsten Taktwechsel, näherte sich gefühlt vom Herzschlag einem Herzrasen an, steigerte sich zum Crescendo und ebbte wieder leise ab: personifizierte Trommelfreude – eine starke, professionelle, ungewöhnliche Vorstellung! Dass sich das Konzert so langsam dem Ende zuneigte, war dem Spiel von Mara Meier am Klavier anzumerken. Denn sie hatte mit „Requiem der Morgenröte“ von Linked Horizon ein Stück ausgewählt, das für die Manga-Serie „Attack on Titan“ komponiert wurde und zwischen der Zerstörung des Jetzt und der Hoffnung auf eine bessere Zukunft pendelt: Am Ende waren die dunklen Töne wie Wolken von der Pianistin weggeschoben und – in Hoffnung auf das Erscheinen der Morgenröte – energisch in helle verwandelt. So wurde das Finale mit dem über 100 Sängerinnen und Sänger zählenden Mittel- und Oberstufenchor vorbereitet, der sich als Gegensatz zur eben bespielten Morgenröte mit „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John der Nacht zuwendet und einen Mantel von Gefühl und Liebe um die Zuhörer legt, der sich anschmiegt und Wohlgefühl auslöst. Den Pop-Klassiker „Angels“ von Robbie Williams konnte der Chor, unter der engagierten Leitung von Gudrun Schöttner, mit so voluminösem und zugleich eindringlich und fein miteinander harmonierendem Gesang darbieten, dass sich die Wände des Saals öffneten und die Welt diese „Engelsbotschaft“ hörte. Dem schloss sich das sehr trefflich gewählt „Imagine“ von John Lennon an, das in seiner visionär-spirituellen Haltung und seiner hingebungsvoll vorgetragenen verträumten Sanftheit den einen oder anderen Gast zum Mitsingen bewegte. Das gemeinsame Singen von „Oh du Fröhliche“ stand am Ende dieses bewegenden und äußerst niveauvollen Konzerts, nachdem der Schulleiter Harald Pinzner und der Elternbeirat den Mitwirkenden ihren Dank ausgesprochen hatten: mit dankbarem Herzen sangen alle mit. Text: Elke Werrer Fotos: Markus Wawrzynek

Einblicke in die Welt der Rohstoffe – Das Geozentrum Nordbayern zu Gast am AKG

Am 25. November 2025 hatten die Schülerinnen und Schüler des Leistungsfachs Geographie die besondere Gelegenheit, zwei Doktoranden der Friedrich-Alexander-Universität zu begrüßen. Patrick Hehn, ein ehemaliger Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums, und seine Kollegin Esther Hars stellten ihre aktuellen Forschungsbereiche vor und erklärten anschaulich die Grundlagen rund um Rohstoffe: von der Definition zu Ressourcen, Reserven und weiteren fachlichen Voraussetzungen bis hin zu möglichen Zukunftsszenarien. Besonders betont wurde dabei die wachsende Bedeutung von Rohstoffen im Zuge der Energiewende und des Ausbaus erneuerbarer Energien. Materialien wie Lithium, Cobalt oder Seltene Erden sind entscheidend für Batterien, Windkraftanlagen und andere Technologien, die unsere Energieversorgung nachhaltig gestalten sollen. Nach der kurzen Einführung arbeiteten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen intensiv an den Inhalten zu den Rohstoffen Kupfer, Seltene Erden, Cobalt und Lithium. Sie untersuchten, woher diese Rohstoffe kommen, wofür sie gebraucht werden und wie sich ihre Nachfrage in den kommenden Jahren entwickeln könnte, vor allem auch mit besonderem Blick auf den steigenden Bedarf durch erneuerbare Energien. Außerdem setzten sich die Gruppen mit der Frage auseinander, wie Deutschland seinen Bedarf decken kann. Sie beleuchteten zudem auch die ökologischen und sozialen Folgen des Abbaus, die beispielsweise in der demokratischen Republik Kongo durch den Abbau von Cobalt, das in elektronischen Geräten wie Handys oder Laptops verbaut ist, verheerend sind. Kinderarbeit, unzureichende Schutzkleidung oder zu niedrige Bezahlung sind hier exemplarisch zu nennen. Im Anschluss wurden deshalb mögliche Wege zu einer nachhaltigeren Förderung diskutiert. Die Ergebnisse ihrer Recherchen präsentierten die Gruppen anschließend den Mitschülerinnen und Mitschülern, bevor alle gemeinsam in einem kleinen Kahoot-Quiz ihr Wissen testen konnten. Die Veranstaltung bot dem Kurs nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern machte auch deutlich, wie eng Rohstoffversorgung, technologische Entwicklung und nachhaltige Energiezukunft miteinander verbunden sind. Ein spannender Blick auf ein Thema, das angesichts der globalen Energiewende immer wichtiger wird. Text und Fotos: Franziska Winter

Geographiekurse auf Exkursion nach Windischeschenbach

Am 13.10.2025 besuchten die Geographiekurse der 12. Jahrgangsstufe Windischeschenbach, um die geologischen Besonderheiten der Region kennenzulernen. Auf einer Geländeführung mit Dr. Holzförster erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Landschaft und konnten die Entstehungsgeschichte anhand geologischer Karten nachvollziehen. Im Anschluss erhielten sie eine Führung im Bohrkernarchiv, das einen Einblick in die Unterschiede der Bohrkerne gab, die bei der Bohrung bis in eine Tiefe von 9101 m gefördert wurden. Im Lehr-Lern-Labor vertieften sie anschließend ihr Wissen zur Plattentektonik mithilfe von Modellen, die Bewegungen tektonischer Platten anschaulich darstellten. Der Kurs mit erhöhtem Anforderungsniveau übernachtete in der Jugendherberge Tannenlohe und nutzte die Umgebung für einen Spaziergang im Waldnaabtal, um die Wirkung von Erosion und Verwitterung direkt zu beobachten. Am zweiten Tag wurden im Labor Gesteine untersucht und die regionale Ausstellung besichtigt, die die Bedeutung der Gegend für die Geowissenschaften verdeutlichte. Mit vielen neuen Eindrücken und praxisnahen Erfahrungen kehrten die Schülerinnen und Schüler am Abend nach Schwabach zurück. Die Exkursion bot eine wertvolle Ergänzung zum Unterricht und zeigte geographische Arbeitsweisen anschaulich auf. Franziska Winter

AKG-Austauschbesuch in Montpellier

21 Schülerinnen und Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums im Alter von 14 Jahren verbrachten in den letzten Septembertagen eine Woche in Montpellier an der französischen Mittelmeerküste. Die beiden Lehrerinnen Susanne Donath-Uhl und Stefanie Schreyer begleiteten die Jugendlichen bei ihrem attraktiven Programm. Nach der Ankunft mit dem TGV am Bahnhof Montpellier – St Roch und dem ersten Abend in den jeweiligen Gastfamilien begann der Austausch gleich mit einer deutsch-französischen Exkursion. Zusammen mit ihren französischen Austauschpartnern besuchte die Schwabacher Schülergruppe St.-Guilhem-le-Désert mit seiner berühmten Kirche aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts, die zum Weltkulturerbe zählt und am Jakobsweg liegt. Nach einer Wanderung durch das Felsenlabyrinth des Cirque de Mourèze stärkten sich alle mit typisch französischen Crêpes und einem Picknick am Hérault unter dem Pont du Diable.Am nächsten Tag nahmen die Schwabacher Jugendlichen am Unterricht der Partnerschulen Collège Clémence Royer und Collège Camille Claudel teil und wurden dort herzlich empfangen. Am Nachmittag erkundeten sie die Stadt Montpellier mit dem Petit Train und in Kleingruppen.Die Austauschgruppe besichtigte außerdem die Arena und das antike Amphitheater von Arles, die Camargue mit St.-Maries-de-la-Mer sowie die Hafenstadt Sète. Neben dem Knüpfen und Vertiefen persönlicher Kontakte stand das „Eintauchen“ in die andere Kultur und Sprache im Vordergrund – endlich bot sich die Gelegenheit, die im Schulalltag erworbenen Sprachkenntnisse in der Realität anzuwenden. Im Verlauf von nur einer Woche verbesserten sich die sprachlichen Fähigkeiten spürbar: vom ersten Abend in der Familie bis zum Abschied konnten sich viele schon recht flüssig auf Französisch verständigen. Die Jugendlichen lernten zudem, unbekannte und teils komplexe Situationen selbstständig zu meistern, was ihr Selbstvertrauen und ihre Sprachkompetenz stärkte.Für die Schüler war es eine wundervolle Begegnung mit französischen Familien und ein motivierender Start ins neue Schuljahr. Sie gewöhnten sich schnell in ihre Gastfamilien, übernahmen deren Lebensweise und erlebten Familienfeste und Ausflüge am Wochenende. Seit 2023 gibt es zusätzlich eine Austauschmaßnahme mit Englisch als Lingua Franca, insbesondere für Lateiner, die im Frühling stattfinden wird. So können künftig noch mehr Kinder von den auch von der Stadt Schwabach und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderten Austauschmaßnahmen profitieren. Alle Austauschpaare freuen sich schon auf das Wiedersehen beim Gegenbesuch im Frühling 2026 in Schwabach. Text: Stefanie Schreyer

Musikalischer Sommerstrauß begeisterte Markgrafensaal

Das Adam-Kraft-Gymnasium bot in seinem Sommerkonzert ein anspruchsvolles Programm Schon während des fulminanten Konzertbeginns durch die Big Band blitzten „verzauberte Momente“, die in Elton Johns „Can You Feel The Love Tonight“ besungen werden, in die Ohren des Publikums. Viele weitere sollten es im diesjährigen Sommerkonzert des Adam-Kraft-Gymnasiums noch werden. Neben diesen Momenten, die Johanna Lißner mit so zart-schmelzender Stimme besang, dass ihre Stimme mit den Bläserklängen zu Elton Johns Lied ineinanderfloss, zeigte sich die Big Band unter der Leitung von Martin Tonn mit „Come on Over Bayba“ und „Más Que Nada“ in herausragender Spiellaune. Allein die Instrumentensoli der Band setzten Glanzpunkte musikalischen Könnens und legten die Messlatte für die kommenden Interpreten sehr hoch. Die beiden Schülerinnen Anne Krisch und Johanna Seibold beruhigten mit Gabriel Faurés „Dolly Suite“ die angeheizte Stimmung und erzeugten mit ihrem vierhändigen Pianostück eine Mischung aus vertrauter Melancholie und spielerisch perfekt intonierter Aufbruchstimmung. Auch das Instrumentalensemble, in das sich seine Leiterin Gudrun Schöttner perfekt einreihte, konnte die Zuhörerschaft mit dem orientalisch inspirierenden „Arab“ und „Hand in Hand“ begeistern. Das äußerst feinfühlig aufeinander hörende Team, das mit seinen Cajons impulsive Rhythmen in den Saal warf, steigerte sich zusehends und beeindruckte das Publikum durch eine professionelle Vorführung dieser eher ungewöhnlichen Klangeinlage zutiefst, das mit großem Beifall dankte. Der nicht anwesende Star des Abends war die britische Sängerin Adele Adkins, – bereicherten doch drei ihrer Songs das Konzert durch unterschiedliche Art und Weise der Interpretation. Den Anfang machte der bezaubernde Unterstufenchor mit „Set Fire To The Rain“, das mit einem Solo von der Sechstklässlerin Viktoria Wanner begann und den ersten echten Gänsehautmoment des Abends evozierte. Eine solch erwachsene Stimme unter den vielen Unterstufensängerinnen und -sängern war eine echte Überraschung. Den Abba-Klassiker „Mamma Mia“ präsentierte daraufhin der Chor mit Begeisterung und choreografisch wunderbarer gestischer Untermalung und versprühte damit wie auch mit „Yellow Submarine“ der Beatles – inklusive einer witzigen Kazoo-Einlage – eine unbefangene Sanges- und Lebensfreude, die ansteckend wirkte und zu tosendem Applaus führte. Als starken Kontrapunkt dramatisierte Mara Meier am Flügel „Ashes on The Fire“ von Kohta Yamamoto.  Die beklemmende Reise in ein Niemandsland bespielte die Pianistin mit ausdrucksstark gesetzten Akzenten, ließ sie energisch im Hier und Jetzt enden und befreite die bewundernd lauschenden Zuschauer wieder von den eindringlichen Akkorden. Wie die Schüler so die Lehrer – das beweist das AKG alljährlich mit seinem Lehrerchor, den Ingrid Bentivoglio – wie auch den Unterstufenchor – mit bewundernswerter Verve leitet. Die Pädagogen schlüpften in die Rolle von Mietern, die aus Udo Jürgens „ehrenwertem Haus“ ausziehen sollten. Das taten sie mit Witz und brillant mehrstimmigem Vortrag, so dass sicherlich viele der Anwesenden das Paar aufgenommen hätten. Auch Herbert Grönemeyers ungeduldig-genervtes und zugleich anspruchsvolles „Mambo“ forderte die Lehrkräfte zu sängerischen Höchstleistungen heraus, die sie locker und angenehm luftig bewältigten. Der Saal spendete jubelnden Applaus. Die zweite Hälfte des musikalischen Sommerstraußes eröffnete nach der Pause das Schulorchester. Es stieß das mit eingängigen Melodien vorgetragene Medley „Der Zauberer von Oz“ einige Wiedererkennungseffekte an, vor allem „Over The Rainbow“ rief den zweiten Gänsehautmoment hervor und ließ den einen oder anderen Zuschauer aus dem Markgrafensaal hinausschweben – gedanklich natürlich. Passend zu einem Sommerkonzert führten die jungen Musikerinnen und Musiker unter dem engagierten Dirigat von Karin Beer mit „In a Persian Market“ von A. W. Ketèlbey eine orientalische Geschäftigkeit vor, ließen Klarinetten die Saalgäste über der Szenerie schweben und trugen sanft durch einen Basar einer für uns fremdländisch imaginierten Welt. Als Abschluss wurden musikalisch die Drachen gezähmt („How to train your Dragon“ von John Powell), was der Komponist für den gleichnamigen Film mit starken musikalischen Leitmotiven wiedergab, so dass jeder beim Zuhören über seinen eigenen Drachen mal selbstbewusst, mal donnernd und dann auch wieder romantisch und humorvoll die Oberhand gewinnen konnte. Mit dem sich anschließenden „Love in the dark“ (Adele Atkins) griffen Saskia Gilch am Piano und Leya Zollner als Sängerin tief in die Gefühlsklaviatur und verzauberten als Gesangsduo den Saal, indem sie um ihre Liebe ringen, die aber eindeutig endlich ist – umrahmt von äußerst gelungenem Tastenspiel. Während des zweiten Auftritts des Instrumentalensembles gelang es mit Piano, Cajon, Schlagzeug, Triangel und Trompete mit „The Path of the Wind“ von Joe Hisaishi in jazzigen, fein nuancierten Einsätzen einen Sog zu erzeugen, der von feinem Wehen zu einer starken Brise anschwoll, aber nie aufdringlich wurde. Auch die Improvisationsstudie „Gelting“ verwob die Instrumente zart miteinander, und jedes für sich eiferte um die Ohrengunst des Publikums, das das Ensemble mit großem Applaus belohnte. Ebenso gefeiert wurde Franz Liszts „Liebestraum Nr. 3“, den Alexander Kaufmann kongenial in stufenloser Verklärung der Liebe und voller Intensität auf der Bühne erklingen ließ, so dass eine atemlose Stille herrschte, bis der Verlust der Liebe, das Zerwürfnis der Liebenden erreicht war. Nach dieser interpretatorischen und künstlerischen Höchstleistung versammelte sich der Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Ingrid Bentivoglio auf der Bühne, um mit drei Liedern das Publikum auf die Seite von sommerlicher Lebensfreude und Dankbarkeit für das Leben zu ziehen: Adele Atkins „Skyfall“ zeichnete sich durch dynamische Crescendi und Decrescendi aus, die für die Kraft des Durchhaltens in einer schwierigen Beziehung stehen. Letzteres wird auch in „Stitches“ von Teddy Geiger thematisiert, die Sehnsucht nach Nähe wird melodiös und intensiv zugleich vom Chor besungen. In „Counting Stars“ von Ryan Tedder zweifelt das lyrische Ich an sich, hadert mit vielem und weiß doch, dass alles, was angeblich schadet, auch am Leben halten kann. Gegen diese angedeutete Verzweiflung sangen die jugendlich-erwachsenen Stimmen leidenschaftlich an und gaben das Aufbegehren an die Zuhörenden weiter, die sich davon sehr bewegt zeigten. Passend dazu schloss sich der Dank des Schulleiters Harald Pinzner und des Elternbeirats an, die sich über die musikalische Darbietung höchst begeistert zeigten und den Musizierenden, allen voran der Musikfachschaft und ihrer Fachschaftsleiterin Ingrid Bentivoglio, ihre große Anerkennung aussprachen. Diese zuvor besungene jugendliche Unsicherheit gepaart mit Trotz rundete der Gesamtchor mit Konstantin Weckers „Was keiner wagt“ ab, das zu Wachsamkeit und kritischem Widerstand aufruft, wenn manches zu offensichtlich falsch erscheint, in diesen Zeiten wichtiger denn je: „Wo alles dunkel ist, macht Licht“ – dieses Konzert hat sommerliche Helligkeit in die Herzen

Lukas Büttner gewinnt einen 1. Preis beim Bundeswettbewerb Mathematik

Die Mathematik, die Welt der Zahlen und der Logik, fasziniert und begeistert Lukas schon immer. Knifflige Aufgaben und die Beschäftigung mit Inhalten, die weit über die Schulmathematik hinausgehen, bereiten ihm große Freude, ebenso die Teilnahme an Mathematikwettbewerben. Deshalb freut es das AKG ganz besonders, dass Lukas Büttner (P12) in der ersten Runde des Bundeswettbewerbs Mathematik 2025 einen herausragenden ersten Preis erzielt hat. Dafür wurde er von Schulleiter H. Pinzner und seinen Mathematiklehrkräften B. Horn und C. Wizinger geehrt. Der Bundeswettbewerb Mathematik ist ein anspruchsvoller Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler ab der 8. Jahrgangsstufe, die sich sehr für Mathematik interessieren. Er besteht aus zwei Hausaufgabenrunden und einem mathematischen Fachgespräch in der abschließenden dritten Runde. Neben mathematischem Wissen müssen die Teilnehmenden vor allem Motivation und Ausdauer mitbringen. Für die gestellten Aufgaben muss man selbst das passende mathematische Modell finden und alle Rechen- und Denkschritte logisch und lückenlos begründen. Oft benötigt man eine kluge Systematik und es ist gar nicht so einfach, wirklich alle Möglichkeiten zu überblicken und zum Beispiel nachzuweisen, dass es keine weiteren gibt. Obwohl in der ersten Runde die Teilnahme als Gruppe von maximal drei Schülern möglich ist, hat Lukas alle Aufgaben allein bearbeitet. Dies misst seinem Erfolg eine ganz besondere Bedeutung bei. Herzlichen Glückwunsch, Lukas! Wir sind stolz auf dich! Cathrin Wizinger