Erfolg beim Planspiel Börse: AKG-Team erreicht dritten Platz im Nachhaltigkeitsranking

Auch in diesem Schuljahr stieß der Wahlkurs „Planspiel Börse“ am Adam-Kraft-Gymnasium wieder auf großes Interesse. Mit beeindruckenden 33 Depotanmeldungen war das AKG bei der diesjährigen Spielrunde vertreten und zeigte damit einmal mehr die große Begeisterung der Schülerinnen und Schüler für Wirtschaft und Börsengeschehen. Besonders erfolgreich war das Team „die Mäuse“ mit Lisa Hohendanner, Nina Mertens, Antonia Brugger und Isabel Schineller. Die vier Schülerinnen erreichten beim Börsenspiel der Sparkassen einen hervorragenden dritten Platz im Nachhaltigkeitsranking und konnten sich damit gegen zahlreiche andere Teams behaupten. Die Ehrung der erfolgreichen Gruppe erfolgte durch Herrn Günther, Vermögensberater der Hauptgeschäftsstelle Schwabach der Sparkasse Mittelfranken-Süd, der den Schülerinnen persönlich zu ihrer starken Leistung gratulierte. Die 43. Spielrunde des Planspiels verzeichnete bundesweit einen neuen Rekord: Knapp 130.000 Teilnehmende tätigten rund 1,59 Millionen virtuelle Orders und erzielten damit einen Gesamtumsatz von etwa 5,5 Milliarden Euro – ein Handelsaufkommen, das dem einer ganzen Sparkasse entspricht. Die Spielrunde war geprägt von turbulenten Entwicklungen an den internationalen Aktienmärkten. Einfluss nahmen unter anderem die US-Zoll- und Handelspolitik, während gleichzeitig die Inflation in der Eurozone eingedämmt werden konnte und die Zinsen leicht sanken. Trotz eher verhaltener Wachstumserwartungen in Deutschland sorgten weltweit steigende Verteidigungsausgaben sowie die rasante Entwicklung im Bereich der Künstlichen Intelligenz für deutliche Impulse an den Börsen. Dies führte zum Jahresende sogar zu einem Rekordzuwachs beim DAX. Zu den beliebtesten und erfolgreichsten Aktien im Spiel gehörten, wie schon in den vergangenen Jahren, Unternehmen wie Rheinmetall, NVIDIA, Amazon, AMD und Tesla. Das AKG bedankt sich für die Unterstützung durch die Sparkasse Schwabach und gratuliert dem Team „die Mäuse“ herzlich zu diesem großartigen Erfolg. Text: M. Vavvas Foto: AKG
Frühling in der OGTS

Frühlingsblumen aus PfeifenputzernAls erste Kreativarbeit mit Frau Krupka, Meisterfloristin, durften sich alle in die Welt der Blumen biegen und knoten. Als Vorlage hatten wir eine rot-rosa Tulpe mit grünem Stiel und Blatt. In der Gruppe machten wir jeden Schritt gemeinsam und haben aus zwei Pfeifenputzern eines der Blütenblätter erschaffen. Die Technik besteht aus mehreren Schritten, die wir mehrmals wiederholt haben, um sie uns gut einprägen zu können, denn einmal muss man oben durch und das andere Mal von unten, bevor man mit den Fingern die beiden Putzerdrähte miteinander verdreht, um so einen Knotenpunkt zu schaffen. Mindestens fünf solcher Blätter werden für die Blüte benötigt, deren Farbe frei wählbar war, sowie ein Blatt in Grün für den Stiel. Die Blütenblätter werden zum Schluss zusammengefasst und unten mit einem Draht zusammengebunden. Der Draht wird auf die Länge des Stiels gekürzt und mit einem grünen Draht umwickelt. Als Letztes wird das Blatt angebracht und eine pflegeleichte Frühlingsblume ist bereit, in eine schöne Vase gesteckt zu werden. Oster-Kreativ-WerkstättenWenn Ostern naht, kommt die Lust, Eier zu bemalen, und da die Osterferien in Sicht waren, hatten wir auch die Muse dazu. Wir wollten verschiedene Techniken ausprobieren und haben uns für Styropor-Eier entschieden, da diese vielfältig verwendet werden können. Die Eier wurden zuerst auf einen Holzstab gesteckt und zur Halterung in ein leeres Einwegglas gestellt, so kann man rund um das Ei arbeiten, ohne dass es beschädigt wird. Wir hatten Acrylfarben, Glitzer, Pompons, Sticker, Kristalle und die Serviettentechnik zur Verfügung, natürlich durften Kulleraugen auch nicht fehlen, um individuelle Kreationen zu schaffen. Auch Ideen wie ein aufgebrochenes Ei zu gestalten und etwas Material abzutragen, um dies besser darstellen zu können, machten die Oster-Aktion einmalig. Durch das Aufbringen der verschiedenen dünnschichtigen Servietten mit Bastelleim entstanden blumige, bunte und Katzen-Eier. Nachdem einige Schichten aufgetragen worden waren, wurden diese anschließend mit Glitzer bestreut oder mit Schriftzügen bemalt. Nach dem Trocknungsprozess wurden noch Schleifen oder lockere Bänder angebracht. So sind ganz unterschiedliche Ostermitbringsel entstanden, die zum Ferienbeginn mit nach Hause genommen werden konnten.Nachdem Frau Krupka mit ihren österlichen Blumensteckern den Anfang gemacht hatte, ergänzte Frau Stegmeier die Woche mit einer weiteren Osterbastelei. Die Kinder fertigten aus Klopapierrollen, Tonpapier, Kulleraugen, Schere, Kleber und Filzstiften verschiedene Tiere, z.B. Hasen, Küken oder Elefanten, an, indem sie die Rollen mit Tonpapier beklebten. Danach wurden die typischen Merkmale der Tiere, z.B. Kükenflügel oder Hasen- und Elefantenohren, auf Tonpapier gezeichnet, ausgeschnitten und auf die Rollen geklebt. Die Augen wurden mit Kulleraugen dargestellt und die Gesichter mit Filzstiften aufgemalt. Die Kinder und Frau Stegmeier hatten jede Menge Spaß bei der Osterbastelei und freuten sich über ihre gelungenen Kunstwerke.Zu guter Letzt suchten die OGTS-Kinder kurz vor den Osterferien im Billardraum und im Raum der Stille bunte Plastikeier. Jedes Kind, das ein Ei fand, durfte es anschließend bei Frau Schuckardt im Schulcafé wahlweise gegen ein Schokoladenei oder ein Kaubonbon eintauschen. So haben wir ihnen den Ferienbeginn ein wenig versüßt. Süße KüchenschlachtKuchen mitbringen oder selber machen? Diese Frage stellte sich Frau Krupka Mitte April ebenfalls. Die Idee war, Cakepops zu kreieren. Und was das eigentlich ist, wollten natürlich auch die Schüler wissen. Cakepops sind kleine Kuchenkugeln, die aufgespießt gegessen werden können. Das haben wir auch getan, nachdem wir zuvor in verschiedenen Gruppen die einzelnen Arbeitsschritte erledigt hatten: Die erste Gruppe waren die „Schokis“. Das Temperieren im Wasserbad ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn es darf kein Wasser in die Kuvertüre gelangen. Wir hatten alle drei Sorten: Vollmilch-, Zartbitter- und weiße Schokolade. Die Herausforderung bestand darin, dass alle drei Sorten die ganze Zeit überwacht werden mussten, um die gleiche Konsistenz zu behalten. Die zweite Gruppe waren die „Teigis“. Zuerst musste der Teig portioniert und zu gleichmäßigen Kugeln geformt werden. Diese wurden anschließend auf Holzspieße gesteckt, nachdem ein Ende zuvor in die Kuvertüre getaucht worden war. Die „Dekos“, unsere dritte Gruppe, bereiteten die verschiedenen Toppings vor und sortierten sie auf Tellern. Natürlich gab es Zuckerperlen, Streusel und Zuckeraugen zum Verzieren. Wichtig war uns aber auch, nicht auf Nüsse wie Pistazien und gefriergetrocknete Früchte wie Erdbeeren und Himbeeren verzichten zu müssen. So hatten wir eine bunte Auswahl an Leckereien, die wir über die Cakepops streuten, nachdem wir sie mit einer der Schokoladensorten glasiert hatten. Am Ende sangen alle Schüler ein Geburtstagslied für Frau Krupka und wir hatten viele leckere und bunte Kuchenkugeln „to go“ zur Auswahl, die wir anschließend gemeinsam im Café gegessen haben. Kressebeete Mitte April gestalteten viele OGTS-Kinder unter der Anleitung von Frau Schuckardt kleine Kressebeete. Dazu verzierten sie aufgeschnittene Tetrapaks mit farbigen Steinchen sowie Buntpapier und bemalten sie teilweise auch. Danach befeuchteten die Kinder Zellstoff mit Wasser aus einer Sprühflasche und säten Kresse aus. Gefrierbeutel vervollständigten die kleinen Beete und machten aus ihnen Mini-Gewächshäuser. Schon nach einem Tag auf dem Fensterbrett im Schulcafé konnten erste Keimlinge gesichtet werden und die Freude war groß. Text: Jusra Krupka, Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt Fotos: Kim Schuckardt
Mathematik-Olympiade

Gerade für die guten Schüler stellt der Wettbewerb eine hervorragende Möglichkeit dar, ihr Können unter Beweis zu stellen. Während beim Känguru- sowie beim Sudoku-Wettbewerb eher das Knobeln bei Logik-Aufgaben und das Ausschließen falscher Möglichkeiten, beim Landeswettbewerb eher formale mathematische Aufgaben im Mittelpunkt stehen, ist die Mathematik-Olympiade eine Art Bindeglied aller Wettbewerbe mit motivierenden Aufgabenstellungen aus dem Alltag, deren Lösung man mathematisch sauber und vollständig begründen muss. Nach der erfolgreichen Premiere am AKG im Vorjahr gab es in diesem Jahr insgesamt 49 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Mathematik-Olympiade. Was für eine tolle Resonanz! Es war schön mitanzusehen, wie sich die Schüler bei der schulinternen Regionalrunde in 180 (5./6. Klasse) bzw. 240 Minuten (ab der 7. Klasse) mit der Mathematik beschäftigten und hinterher das Feedback gaben, dass die Aufgaben Spaß gemacht haben. Letztlich gab es dreimal einen 1. Preis (mindestens 90% der Punkte), fünfmal einen 2. Preis (ab 80%) und achtmal einen 3. Preis (ab 70%). Bei acht Schülern war die Leistung so gut, dass sie zur Landesrunde an die Uni Erlangen eingeladen wurden. In Erlangen stand an einem aufregenden Tag nach der Wettbewerbsklausur und einem Mittagsessen in der Uni-Mensa auch ein abwechslungsreiches Freizeitangebot am Mittag auf dem Programm. Bei der anschließenden Preisverleihung war die Aufregung groß. Und tatsächlich konnten Sofia Asanov, Moritz Böhm, Benjamin Tóth und Moritz Brödel auch hier einen Preis gewinnen. Herzlichen Glückwunsch! Die folgenden Bilder zeigen die Siegerehrung der Regionalrunde am AKG und die glücklichen Teilnehmer des AKG an der Landesrunde in Erlangen. Text und Fotos: Matthias Meier
„Step to Business“: Schüler erhalten Einblick in die Unternehmenspraxis

Wie entsteht eigentlich ein Unternehmen? Welche Rolle spielen Finanzierung, Marketing oder die Wahl des richtigen Standorts? Mit diesen Fragen beschäftigten sich Schwabachs Schülerinnen und Schüler auch dieses Jahr wieder beim zweitägigen Gründerseminar „Step to Business“. Die Veranstaltung, initiiert vom Wirtschaftsreferat der Stadt Schwabach, richtete sich an die Schülerinnen und Schüler des Adam-Kraft-Gymnasiums sowie an das Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium, die FOS/BOS und die Berufsschule. Die zehnten Klassen der Gymnasien freuten sich besonders über diese willkommene Informationsquelle für die „Entwicklung eines Geschäftsmodells“ im Fach Wirtschaft und Recht. Für das Seminar wechselten die Jugendlichen zwischen den Schulen und dem SCHWUNG Gründerzentrum, besuchten verschiedene Workshops und kamen mit Expertinnen und Experten aus der Praxis ins Gespräch. Dabei nutzten sie die Gelegenheit, viele Fragen zu stellen, und entwickelten dabei selbst überraschend kreative und einfallsreiche Geschäftsideen für den Unterricht. Ziel der Veranstaltung war es, junge Menschen für die Themen Unternehmensgründung und -übernahme zu sensibilisieren und ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten sich auch direkt vor Ort in Schwabach bieten. Zum Auftakt gab die Löhr GmbH spannende Einblicke in die Praxis und stellte unter anderem ihre Unternehmensgeschichte als Hersteller von Präzisionsfedern vor. Anschließend vertieften die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen in Workshops am Adam-Kraft-Gymnasium, am Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasium, an der Berufsschule sowie im SCHWUNG Gründerzentrum. Dort setzten sie sich mit Themen wie Businessplan, Standortentscheidungen, Rechtsformen und Finanzierung auseinander. Besonders großes Interesse weckte ein Selbstmanagement-Seminar, das wichtige persönliche Kompetenzen für unternehmerisches Handeln in den Mittelpunkt stellte. Für die Jugendlichen war „Step to Business“ eine spannende Erfahrung: Sie erhielten nicht nur Einblicke in die wirtschaftliche Praxis, sondern entdeckten auch, wie viele unternehmerische Möglichkeiten direkt in ihrer Heimatstadt bestehen. Unser Dank gilt nochmals den Referenten sowie den Initiatoren der Stadt Schwabach und des BdS Bayern: Max Löhr, Federn Löhr GmbH – Geschichte eines UnternehmensJule Brückner, VR-Bank – Finanzierung von UnternehmenGerhard Dorner, nasdo AG – Geschichte eines UnternehmersSandra Joachim, InlineKommunikation – Marketing enttarntSabine Haslauer, Lohn und Gehalt – Rechtsformen von UnternehmenTheresa Wetz, SCHWUNG – Standortmarketing, Standortwahl und Vorstellung SCHWUNGPeter Ziegler, Ziegler Solutions – Businessplan und StandortwahlFriederike Spörl-Springer – SelbstmanagementAndrea Rübeach, BdS BayernStefanie Rother und Kim Westenhöfer, Wirtschaftsförderung Schwabach Text und Fotos: M. Vavvas
Starke Teamleistung: AKG-Handballerinnen sind Regionalmeisterinnen!

Am Dienstag traten die Handball-Mädchen der Altersklasse II des Adam-Kraft-Gymnasiums beim Bezirksfinale in Lauf an – und lieferten eine beeindruckende Vorstellung ab.Bereits im ersten Spiel legten die Schwabacherinnen einen Blitzstart hin. Die Gegnerinnen aus Oberasbach fanden zu keiner Zeit ins Spiel und wurden von der druckvollen Offensive regelrecht überrollt. Eine kompakte Abwehr und eine überragende Torhüterleistung bildeten das Fundament für einen ungefährdeten 16:3-Erfolg – ein Auftakt nach Maß.Nach kurzer Verschnaufpause wartete im zweiten Spiel mit dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium aus Nürnberg ein deutlich stärkerer Gegner. Die Nürnbergerinnen hatten sich zuvor souverän durchgesetzt und machten von Beginn an klar, dass dieses Spiel eine ganz andere Herausforderung werden würde. Früh erspielten sie sich einen Zwei-Tore-Vorsprung, den sie bis kurz vor der Pause verteidigten. Beide Teams überzeugten mit intensiver Abwehrarbeit, sodass Tore hart erkämpft werden mussten. Dank starker Einzelaktionen gelang es den Schwabacherinnen jedoch, bis zum Halbzeitpfiff auf 6:6 auszugleichen.Nach dem Seitenwechsel knüpften die Spielerinnen aus Schwabach nahtlos an diese Leistung an. Angetrieben vom Ausgleich entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Mit klugem Kombinationsspiel im Angriff und einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Abwehr setzten sie die entscheidenden Akzente. In der Schlussphase fanden sie immer wieder Lösungen gegen die offensive Deckung der Nürnbergerinnen und erspielten sich klare Abschlusschancen. Am Ende belohnten sich die Schwabacherinnen mit einem verdienten 13:10-Sieg.Damit krönen sich die Handball-Mädchen des Adam-Kraft-Gymnasiums zu Regionalmeisterinnen und qualifizieren sich für das nordbayerische Finale in Oberfranken – ein großer Erfolg und ein starkes Ausrufezeichen! Text: Vincent Baumann Foto: AKG
Zukunft gestalten: Digitalisierung und Nachhaltigkeit in Schwabach

Im Rahmen der Wissenschaftswoche unter dem Leitthema „Zukunftsvisionen Schwabach“ und dem Unterthema „Wie kann Schwabach in Zeiten der Digitalisierung wirtschaftlich wachsen und dabei nachhaltig bleiben?“ aus dem Fach Wirtschaft hatten die Schülerinnen Sarah Birnstiel, Lilli Scheler, Hannah Schilhab und Elodie Slioz die Gelegenheit, ein spannendes Interview mit der Schwabacher Stadtkämmerin Stefanie Rother führen. Im Gespräch wurde deutlich, dass die Stadt das Ziel verfolgt, die digitale Entwicklung aktiv zu begleiten und strategisch weiterzudenken. Dabei geht es nicht nur um technische Neuerungen, sondern auch um langfristige Strukturen, die Unternehmen stärken und gleichzeitig ökologische Aspekte berücksichtigen. Digitalisierung und Nachhaltigkeit werden dabei als zusammenhängende Themen verstanden, die gemeinsam mit allen Beteiligten gedacht und umgesetzt werden sollen. Ihre Vision für das Jahr 2040 formulierte Frau Rother klar: Sie sieht Schwabach als eine Stadt, in der wirtschaftliche Stärke und hohe Lebensqualität im Einklang stehen – attraktiv, zukunftsorientiert und jung. Das Interview hat den Schülerinnen dabei nicht nur spannende Einblicke ermöglicht, sondern auch gezeigt, dass wirtschaftliches Wachstum und nachhaltige Entwicklung sich nicht ausschließen, wenn sie konsequent zusammengedacht werden. Text: Lilli, Hannah, Sarah, Elodie
Von der Klassen- zur Schulsiegerin: Erfolgreiche Teilnahme am Diercke WISSEN 2026

Herzlichen Glückwunsch an Samuel Rotaru, Lukas Foreta und Wilhelmina Kirilow! Sie sind jeweils die Sieger ihrer Klasse beim Diercke-Geographie-Wissenswettbewerb 2026. Auch in diesem Schuljahr nahmen die Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe wieder am Wettbewerb teil, welcher bereits seit 26 Jahren veranstaltet wird. Nach der Ermittlung der Klassensieger traten sie gegeneinander an, um den Schulsieger zu bestimmen. Sie beantworteten dabei unter anderem Fragen zur Energieerzeugung und dem Energieverbrauch in Deutschland, benannten eine Stadt anhand des dargestellten Bahnnetzes, ordneten Städte nach ihrer Einwohnerzahl (Porto, Riga, Rotterdam, Sofia) und führten eine gedankliche Reise durch Europas Orte mit B (Balearen, Bergen, Birmingham, Bornholm, Bulgarien) durch, die sie anschließend auf der Karte verorteten. Wilhelmina Kirilow aus der Klasse 10c setzte sich gegen ihre Mitstreiter durch und sicherte sich dadurch den Titel der Schulsiegerin. Sie hat den Test auf der nächsten Stufe bereits absolviert, wodurch sie nun am Vergleich auf Landesebene teilnimmt. Mit viel Können und etwas Glück ist auch das Bundesfinale in Braunschweig möglich. Wilhelmina hat aber schon jetzt unter Beweis gestellt, dass sie umfassende geographische Kenntnisse besitzt, welche durch den Buchpreis „Die Macht der Geographie“ von Tim Marshall vor allem im Bereich der Geopolitik erweitert werden. Die komplett überarbeitete Neuausgabe geht auf aktuelle Entwicklungen ein, beispielsweise im Russland-Ukraine-Konflikt, in der Lage im Nahen Osten sowie bei den Machtbestrebungen in China, Asien, Afrika und Europa, und zeigt, welchen Einfluss die Geographie auf Regionen und auch Regierungen hat. Text: Franziska Winter Foto: AKG
Nato-Truppen im Baltikum – Langfristiger Schutz oder kurzfristiges Symbol?

Welchen Wert misst das Baltikum seiner Unabhängigkeit und Freiheit zu? Wie erleben die Menschen in Litauen die russische Bedrohung? Welchen Wert hat der neue Bundeswehrstandort in Litauen? Das Kultusministerium lobt jährlich verschiedene Fach- und Themen-Wettbewerbe aus. Der Kurs Politik und Gesellschaft (12. Jahrgangsstufe) hat für die Ausschreibung in der Reihe „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn – Wir in Europa“ mehrere Beiträge erstellt. Das diesjährige Thema lautete „Baltische Wege“ und ergänzte den im Unterricht behandelten Lernbereich „Frieden und Sicherheit als zentrale Motive deutscher Außenpolitik“. Mittels des unten abgedruckten QR-Codes ist folgender Podcast von Tim Hofmeyer, Merlin Letzkus und Colin Fischer zugänglich: „NATO-Truppen im Baltikum: Langfristiger Schutz oder kurzfristiges Symbol?“.Eingereicht wurde zudem eine Reportage von Gioia Guerra, Emma Depperschmidt, Jule Kistner und Naa Lamley Neumann mit dem Titel „Die russische Bedrohung in Litauen: Die Angst, die Nächsten zu sein“. Außerdem nahm eine szenische Inszenierung von Silja Döhler und Juliana Degel als Retrospektive der Menschenkette am 23. August 1989 am Wettbewerb teil. Alle Mitglieder des Kurses haben viel Mühe in das Projekt gesteckt, wenn auch nicht alle Beiträge wettbewerbsreif waren. Schüler-Rückmeldungen zum Projekt lauteten zum Beispiel: „Wir haben von dem Projekt insofern profitiert, als dass man sich auf privater Ebene selten so tiefgehend mit einem tagespolitischen Thema auseinandersetzt und über Nachrichtenmeldungen und den Unterricht hinaus Quellenarbeit betreibt. Diese sollte daher bei derartigen Wettbewerben eine größere Rolle (bei der Aufgabenstellung) spielen.“ „Durch das Interview mit einer Litauerin haben wir persönliche Einblicke in das Leben einer gleichaltrigen Jugendlichen verkommen, die von dem Ukraine-Krieg belastet ist.“ „Das Aufnehmen ist uns schwer gefallen und hat viel Zeit in Anspruch genommen.“ „Während der Arbeit haben wir unsere Recherchefähigkeiten verbessert.“ „Besonders wichtig war uns dabei, verschiedene Perspektiven einzubeziehen.“ „Wir haben das gemeinschaftliche und zielorientierte Arbeiten verbessert.“ „Wir haben gelernt, die Zeit richtig einzuteilen, um im vorgegebenen Rahmen rechtzeitig fertig zu werden.“ Von den gelungenen Beiträgen kann man einiges lernen, so dass das Hineinhören in den Podcast empfohlen wird. Daniela Schwardt
Sudoku-Turnier mit beeindruckendem Finale

Am Freitag vor den Faschingsferien fand mit großer Beteiligung das alljährliche Sudoku-Turnier am Adam-Kraft-Gymnasium statt. Zunächst mussten sich alle Teilnehmenden durch eine Vorrunde für das Turnier qualifizieren. Diese bestand aus drei Sudoku-Varianten (Chaos Sudoku, Thermometer Sudoku und Search 9 Sudoku), die zuhause zu lösen waren. Da die Abgabe auch zu zweit möglich war, konnten „altbewährte“ Teams erneut durch gemeinsamen Knobeleifer überzeugen. Am Turnier selbst nahmen 74 Schülerinnen und Schüler aus allen Jahrgangsstufen teil. Innerhalb von 60 Minuten sollten möglichst viele Punkte in insgesamt zwölf Rätseln gesammelt werden. Hier waren neben Standard-Sudokus auch viele trickreiche Varianten dabei. Unsere Siegerin Andreea Suprovici meisterte diese Aufgaben mit Bravour: Andreea gab nicht nur elf Minuten vor Ablauf der Arbeitszeit ab, sie löste auch alle Sudokus fehlerfrei! Damit sicherte sie sich absolut verdient den diesjährigen Turniersieg und qualifizierte sich außerdem für die Deutsche Jugend-Sudoku-Meisterschaft in Paderborn, die vom Verein „Logic Masters“ ausgerichtet wird. In der Oberstufe gingen die ersten drei Plätze an Anne Krisch (190 Punkte), Julia Wehl (185 Punkte) und Natalia Ceglarska (155 Punkte). In der Mittelstufe siegten Andreea Suprovici (230 Punkte), Benjamin Fascella (190 Punkte) und Malte Kroll (165 Punkte). Als beste Knobler der Unterstufe konnten schließlich unsere Siebtklässler Marius Eckhardt (135 Punkte) sowie Anja Reuter und Svenja Kauppert (beide 130 Punkte) geehrt werden. Schulleiter Harald Pinzner zeigte sich von so viel Knobeleifer beeindruckt und übergab die Urkunden und Preise. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit und Organisation des Turniers bei den Fachschaftsleitern Cathrin Wizinger und Matthias Meier sowie bei Friedhelm Fricke, dem Vorstandsmitglied des Vereins „Logic Masters“. Die Fachschaft Mathematik gratuliert allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern zu ihren Leistungen und bedankt sich für das große Interesse am diesjährigen Sudoku-Turnier. Text: Cathrin Wizinger Fotos: AKG
Englisch-Lesewettbewerb an der FAU

Im letzten Herbst gewann ich den schulinternen Englisch-Lesewettbewerb und durfte am 25. Februar 2026 im altehrwürdigen Kollegienhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen am Bezirkswettbewerb teilnehmen. Dort trat ich gegen 32 Schülerinnen und Schüler anderer mittelfränkischer Gymnasien an – das war richtig aufregend! Zuerst mussten wir einen unbekannten Text vorlesen, und zwar vor einer Jury aus Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftlern des Instituts für Anglistik und Amerikanistik, Mitarbeitern des Fremdsprachenzentrums und des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik der FAU. Danach trugen wir unsere vorbereiteten Texte vor, wobei auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Familien zuhören durften. Nach der Vorrunde gab es ein kleines Buffet, anschließend wurden die sechs besten Vortragenden von Organisator Dr. Schech bekannt gegeben. Als mein Name fiel, konnte ich es kaum glauben: Ich war dabei! Doch nach der großen Freude wurde ich schnell wieder nervös – den anderen ging es bestimmt ähnlich. In der letzten Runde lasen wir erneut einen unbekannten Text im großen Hörsaal vor Publikum und Jury. Die Konkurrenz war sehr stark und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen ihre Texte beeindruckend gut vor. Kurz darauf wurden die drei besten Platzierungen bekannt gegeben: Ich hatte für das AKG den 3. Platz erreicht! Neben einer Urkunde und Lektüren erhielt ich ein Preisgeld. Auch unsere Schulbibliothek bekam aufgrund meiner Platzierung ein Preisgeld, was ich richtig cool fand. Ich war unglaublich stolz und glücklich – fast so, als hätte ich den Lotto-Jackpot gewonnen! Zum Schluss möchte ich mich herzlich bedanken – bei meiner Mutter sowie bei meinen Lehrerinnen Frau Leickert und Frau Mathes, die mich unterstützt und begleitet haben. Ohne ihre Hilfe, Motivation und ihr Vertrauen hätte ich das nicht geschafft. Der Wettbewerb war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Und wer weiß? Vielleicht stehe ich ja bald wieder auf einer Bühne – dann hoffentlich mit weniger Herzklopfen. Text: Fran Tomasevic, 7d Foto: Gabriela Tomasevic