Am Dienstagabend, dem 10. März 2026, verwandelte sich das großzügige Atrium des Adam-Kraft-Gymnasiums erneut in eine lebendige Ausstellungslandschaft. Zur alljährlichen Vernissage, organisiert von den beiden Kunstlehrkräften Susanne Stiegeler und Susanne von Janda, waren Schülerinnen und Schüler, Eltern, Kolleginnen und Kollegen sowie zahlreiche Gäste eingeladen.
Über drei Etagen hinweg präsentierten sich im offenen Raum des Hauptbaus ausgewählte Werke aus allen Jahrgangsstufen. Die Bandbreite der Techniken zeigte, wie vielfältig im Fach Kunst gearbeitet wird: filigrane, oft hyperrealistische Zeichnungen, malerische Arbeiten, Druckgrafiken sowie dreidimensionale Modelle und Objekte aus unterschiedlichsten Materialien.
Gleich beim Betreten des Atriums zog eine überdimensionale Arbeit die Blicke auf sich: Eine beinahe acht Meter lange Tischdecke mit Stilllebenmalereien zum Thema „Eat Art“ spannte sich wie ein riesiges Banner über fast drei Stockwerke und bildete so ein zentrales Element der Ausstellung. In der Mitte des Atriums wiederum luden auf zehn Staffeleien präsentierte Landschaftsbilder zu einer kleinen Reise zu persönlichen Sehnsuchtsorten ein – zu sehen waren Meeresküsten, Berglandschaften und idyllische Wiesen.
Das „Große Krabbeln“, eine Collage aus zahlreichen individuell gestalteten Käfern, überzog die Geländer des Treppenhauses. Daneben beeindruckte eine Reihe großformatiger Selbstporträts, die in ihrer Präsentation beinahe an eine Abfolge von Heiligenbildern in einer Kirche erinnerte. Wie kreativ sich Oberstufenschülerinnen und -schüler ihre zukünftigen Traumhäuser vorstellen, zeigten schließlich detailreiche Architekturmodelle, die mit viel Sorgfalt geplant und gebaut worden waren.
Schulleiter Harald Pinzner würdigte in seiner Ansprache die künstlerische Vielfalt und Qualität der ausgestellten Arbeiten. Dass die Vernissage inzwischen zu den festen Höhepunkten im Schuljahr gehört, zeigte auch der große Zuspruch: Über 400 Besucherinnen und Besucher nutzten an diesem Abend die Gelegenheit, ihre drei persönlichen Lieblingswerke per Stimmzettel zu wählen. Dank zusätzlicher Fördermittel des Schulpflegers Werner Sittauer können sich die Preisträgerinnen und Preisträger in der kommenden Woche über eine Auszeichnung freuen.
So blieb am Ende vor allem der Eindruck eines farbenreichen und rundum gelungenen Abends im Atrium des AKG – eines Abends, der einmal mehr gezeigt hat, wie viel Kreativität in den Schülerinnen und Schülern unserer Schule steckt.
Text und Fotos: Susanne von Janda


