Im letzten Herbst gewann ich den schulinternen Englisch-Lesewettbewerb und durfte am 25. Februar 2026 im altehrwürdigen Kollegienhaus der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen am Bezirkswettbewerb teilnehmen. Dort trat ich gegen 32 Schülerinnen und Schüler anderer mittelfränkischer Gymnasien an – das war richtig aufregend!
Zuerst mussten wir einen unbekannten Text vorlesen, und zwar vor einer Jury aus Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftlern des Instituts für Anglistik und Amerikanistik, Mitarbeitern des Fremdsprachenzentrums und des Lehrstuhls für Fremdsprachendidaktik der FAU. Danach trugen wir unsere vorbereiteten Texte vor, wobei auch andere Teilnehmerinnen und Teilnehmer und deren Familien zuhören durften.
Nach der Vorrunde gab es ein kleines Buffet, anschließend wurden die sechs besten Vortragenden von Organisator Dr. Schech bekannt gegeben. Als mein Name fiel, konnte ich es kaum glauben: Ich war dabei! Doch nach der großen Freude wurde ich schnell wieder nervös – den anderen ging es bestimmt ähnlich.
In der letzten Runde lasen wir erneut einen unbekannten Text im großen Hörsaal vor Publikum und Jury. Die Konkurrenz war sehr stark und alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer trugen ihre Texte beeindruckend gut vor. Kurz darauf wurden die drei besten Platzierungen bekannt gegeben: Ich hatte für das AKG den 3. Platz erreicht! Neben einer Urkunde und Lektüren erhielt ich ein Preisgeld. Auch unsere Schulbibliothek bekam aufgrund meiner Platzierung ein Preisgeld, was ich richtig cool fand. Ich war unglaublich stolz und glücklich – fast so, als hätte ich den Lotto-Jackpot gewonnen!
Zum Schluss möchte ich mich herzlich bedanken – bei meiner Mutter sowie bei meinen Lehrerinnen Frau Leickert und Frau Mathes, die mich unterstützt und begleitet haben. Ohne ihre Hilfe, Motivation und ihr Vertrauen hätte ich das nicht geschafft.
Der Wettbewerb war für mich ein ganz besonderes Erlebnis, das ich nicht so schnell vergessen werde. Und wer weiß? Vielleicht stehe ich ja bald wieder auf einer Bühne – dann hoffentlich mit weniger Herzklopfen.
Text: Fran Tomasevic, 7d
Foto: Gabriela Tomasevic
