Frühlingsblumen aus Pfeifenputzern
Als erste Kreativarbeit mit Frau Krupka, Meisterfloristin, durften sich alle in die Welt der Blumen biegen und knoten. Als Vorlage hatten wir eine rot-rosa Tulpe mit grünem Stiel und Blatt. In der Gruppe machten wir jeden Schritt gemeinsam und haben aus zwei Pfeifenputzern eines der Blütenblätter erschaffen. Die Technik besteht aus mehreren Schritten, die wir mehrmals wiederholt haben, um sie uns gut einprägen zu können, denn einmal muss man oben durch und das andere Mal von unten, bevor man mit den Fingern die beiden Putzerdrähte miteinander verdreht, um so einen Knotenpunkt zu schaffen. Mindestens fünf solcher Blätter werden für die Blüte benötigt, deren Farbe frei wählbar war, sowie ein Blatt in Grün für den Stiel. Die Blütenblätter werden zum Schluss zusammengefasst und unten mit einem Draht zusammengebunden. Der Draht wird auf die Länge des Stiels gekürzt und mit einem grünen Draht umwickelt. Als Letztes wird das Blatt angebracht und eine pflegeleichte Frühlingsblume ist bereit, in eine schöne Vase gesteckt zu werden.
Oster-Kreativ-Werkstätten
Wenn Ostern naht, kommt die Lust, Eier zu bemalen, und da die Osterferien in Sicht waren, hatten wir auch die Muse dazu. Wir wollten verschiedene Techniken ausprobieren und haben uns für Styropor-Eier entschieden, da diese vielfältig verwendet werden können. Die Eier wurden zuerst auf einen Holzstab gesteckt und zur Halterung in ein leeres Einwegglas gestellt, so kann man rund um das Ei arbeiten, ohne dass es beschädigt wird. Wir hatten Acrylfarben, Glitzer, Pompons, Sticker, Kristalle und die Serviettentechnik zur Verfügung, natürlich durften Kulleraugen auch nicht fehlen, um individuelle Kreationen zu schaffen. Auch Ideen wie ein aufgebrochenes Ei zu gestalten und etwas Material abzutragen, um dies besser darstellen zu können, machten die Oster-Aktion einmalig. Durch das Aufbringen der verschiedenen dünnschichtigen Servietten mit Bastelleim entstanden blumige, bunte und Katzen-Eier. Nachdem einige Schichten aufgetragen worden waren, wurden diese anschließend mit Glitzer bestreut oder mit Schriftzügen bemalt. Nach dem Trocknungsprozess wurden noch Schleifen oder lockere Bänder angebracht. So sind ganz unterschiedliche Ostermitbringsel entstanden, die zum Ferienbeginn mit nach Hause genommen werden konnten.
Nachdem Frau Krupka mit ihren österlichen Blumensteckern den Anfang gemacht hatte, ergänzte Frau Stegmeier die Woche mit einer weiteren Osterbastelei. Die Kinder fertigten aus Klopapierrollen, Tonpapier, Kulleraugen, Schere, Kleber und Filzstiften verschiedene Tiere, z.B. Hasen, Küken oder Elefanten, an, indem sie die Rollen mit Tonpapier beklebten. Danach wurden die typischen Merkmale der Tiere, z.B. Kükenflügel oder Hasen- und Elefantenohren, auf Tonpapier gezeichnet, ausgeschnitten und auf die Rollen geklebt. Die Augen wurden mit Kulleraugen dargestellt und die Gesichter mit Filzstiften aufgemalt. Die Kinder und Frau Stegmeier hatten jede Menge Spaß bei der Osterbastelei und freuten sich über ihre gelungenen Kunstwerke.
Zu guter Letzt suchten die OGTS-Kinder kurz vor den Osterferien im Billardraum und im Raum der Stille bunte Plastikeier. Jedes Kind, das ein Ei fand, durfte es anschließend bei Frau Schuckardt im Schulcafé wahlweise gegen ein Schokoladenei oder ein Kaubonbon eintauschen. So haben wir ihnen den Ferienbeginn ein wenig versüßt.
Süße Küchenschlacht
Kuchen mitbringen oder selber machen? Diese Frage stellte sich Frau Krupka Mitte April ebenfalls. Die Idee war, Cakepops zu kreieren. Und was das eigentlich ist, wollten natürlich auch die Schüler wissen. Cakepops sind kleine Kuchenkugeln, die aufgespießt gegessen werden können. Das haben wir auch getan, nachdem wir zuvor in verschiedenen Gruppen die einzelnen Arbeitsschritte erledigt hatten:
Die erste Gruppe waren die „Schokis“. Das Temperieren im Wasserbad ist eine verantwortungsvolle Aufgabe, denn es darf kein Wasser in die Kuvertüre gelangen. Wir hatten alle drei Sorten: Vollmilch-, Zartbitter- und weiße Schokolade. Die Herausforderung bestand darin, dass alle drei Sorten die ganze Zeit überwacht werden mussten, um die gleiche Konsistenz zu behalten.
Die zweite Gruppe waren die „Teigis“. Zuerst musste der Teig portioniert und zu gleichmäßigen Kugeln geformt werden. Diese wurden anschließend auf Holzspieße gesteckt, nachdem ein Ende zuvor in die Kuvertüre getaucht worden war.
Die „Dekos“, unsere dritte Gruppe, bereiteten die verschiedenen Toppings vor und sortierten sie auf Tellern. Natürlich gab es Zuckerperlen, Streusel und Zuckeraugen zum Verzieren. Wichtig war uns aber auch, nicht auf Nüsse wie Pistazien und gefriergetrocknete Früchte wie Erdbeeren und Himbeeren verzichten zu müssen. So hatten wir eine bunte Auswahl an Leckereien, die wir über die Cakepops streuten, nachdem wir sie mit einer der Schokoladensorten glasiert hatten.
Am Ende sangen alle Schüler ein Geburtstagslied für Frau Krupka und wir hatten viele leckere und bunte Kuchenkugeln „to go“ zur Auswahl, die wir anschließend gemeinsam im Café gegessen haben.
Kressebeete
Mitte April gestalteten viele OGTS-Kinder unter der Anleitung von Frau Schuckardt kleine Kressebeete. Dazu verzierten sie aufgeschnittene Tetrapaks mit farbigen Steinchen sowie Buntpapier und bemalten sie teilweise auch. Danach befeuchteten die Kinder Zellstoff mit Wasser aus einer Sprühflasche und säten Kresse aus. Gefrierbeutel vervollständigten die kleinen Beete und machten aus ihnen Mini-Gewächshäuser. Schon nach einem Tag auf dem Fensterbrett im Schulcafé konnten erste Keimlinge gesichtet werden und die Freude war groß.
Text: Jusra Krupka, Ulrike Stegmeier, Kim Schuckardt
Fotos: Kim Schuckardt










