Welchen Wert misst das Baltikum seiner Unabhängigkeit und Freiheit zu? Wie erleben die Menschen in Litauen die russische Bedrohung? Welchen Wert hat der neue Bundeswehrstandort in Litauen?
Das Kultusministerium lobt jährlich verschiedene Fach- und Themen-Wettbewerbe aus. Der Kurs Politik und Gesellschaft (12. Jahrgangsstufe) hat für die Ausschreibung in der Reihe „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn – Wir in Europa“ mehrere Beiträge erstellt. Das diesjährige Thema lautete „Baltische Wege“ und ergänzte den im Unterricht behandelten Lernbereich „Frieden und Sicherheit als zentrale Motive deutscher Außenpolitik“. Mittels des unten abgedruckten QR-Codes ist folgender Podcast von Tim Hofmeyer, Merlin Letzkus und Colin Fischer zugänglich: „NATO-Truppen im Baltikum: Langfristiger Schutz oder kurzfristiges Symbol?“.
Eingereicht wurde zudem eine Reportage von Gioia Guerra, Emma Depperschmidt, Jule Kistner und Naa Lamley Neumann mit dem Titel „Die russische Bedrohung in Litauen: Die Angst, die Nächsten zu sein“. Außerdem nahm eine szenische Inszenierung von Silja Döhler und Juliana Degel als Retrospektive der Menschenkette am 23. August 1989 am Wettbewerb teil. Alle Mitglieder des Kurses haben viel Mühe in das Projekt gesteckt, wenn auch nicht alle Beiträge wettbewerbsreif waren.
Schüler-Rückmeldungen zum Projekt lauteten zum Beispiel:
„Wir haben von dem Projekt insofern profitiert, als dass man sich auf privater Ebene selten so tiefgehend mit einem tagespolitischen Thema auseinandersetzt und über Nachrichtenmeldungen und den Unterricht hinaus Quellenarbeit betreibt. Diese sollte daher bei derartigen Wettbewerben eine größere Rolle (bei der Aufgabenstellung) spielen.“
„Durch das Interview mit einer Litauerin haben wir persönliche Einblicke in das Leben einer gleichaltrigen Jugendlichen verkommen, die von dem Ukraine-Krieg belastet ist.“
„Das Aufnehmen ist uns schwer gefallen und hat viel Zeit in Anspruch genommen.“
„Während der Arbeit haben wir unsere Recherchefähigkeiten verbessert.“
„Besonders wichtig war uns dabei, verschiedene Perspektiven einzubeziehen.“
„Wir haben das gemeinschaftliche und zielorientierte Arbeiten verbessert.“
„Wir haben gelernt, die Zeit richtig einzuteilen, um im vorgegebenen Rahmen rechtzeitig fertig zu werden.“
Von den gelungenen Beiträgen kann man einiges lernen, so dass das Hineinhören in den Podcast empfohlen wird.
Daniela Schwardt