Herzlich willkommen am Adam-Kraft-Gymnasium

Von Schwabach hinaus in die Welt – Hubert Schwarz zu Gast am AKG

Als Anerkennung für ihre herausragende Leistung beim Schulradeln erhielt die Schulgemeinschaft des Adam-Kraft-Gymnasiums von der Stadt Schwabach einen besonderen Preis: einen Vortrag des Abenteurers und Extremsportlers Hubert Schwarz. Bevor dieser die Schülerinnen und Schüler mit auf seine Reise rund um den Globus nahm, richteten Herr Pinzner und im Anschluss Dr. Hartl, Referent für Umwelt und Gebäudemanagement der Stadt Schwabach, einige Worte an die Zuhörerinnen und Zuhörer. Dr. Hartl würdigte die über 32.000 gefahrenen Kilometer, mit denen sich das AKG den ersten Platz beim Schulradeln und damit diesen Vortrag verdient hatte. Unser herzlicher Dank gilt an dieser Stelle der Stadt Schwabach für diese Wertschätzung und Unterstützung sowie Frau Hiltl, die die Koordination von Seiten der Stadt übernommen und damit diesen besonderen Vortrag am AKG ermöglicht hat.

Mit eindrucksvollen Bildern, persönlichen Geschichten und Erfahrungen von seinen zahlreichen Reisen nahm Hubert Schwarz die Schülerinnen und Schüler mit auf eine Reise rund um den Globus – und regte dabei immer wieder dazu an, über die eigenen Ziele und das eigene Leben nachzudenken. Er berichtete insbesondere von seiner zweiten Weltreise und den Erlebnissen, die er dabei gesammelt hatte. Dabei wurde schnell deutlich: Das Fahrrad ist für ihn vor allem ein Mittel zum Zweck. Es ermöglicht ihm, die Welt unmittelbar zu erfahren, unterschiedliche Regionen und Kulturen kennenzulernen und Menschen zu begegnen.

Dass solche Reisen nicht immer einfach sind, machte Schwarz anhand zahlreicher Beispiele deutlich. Er erzählte von extremen sportlichen Herausforderungen an den entlegensten Orten der Welt. Entscheidend sei dabei nicht allein die körperliche Stärke, sondern vor allem die eigene Einstellung: „Wenn du glaubst, du schaffst es nicht, dann schaffst du es auch nicht.“ Wer sich dagegen ein Ziel setze und beharrlich daran festhalte, könne oft weit über die eigenen Grenzen hinausgehen. Konsequenz und Durchhaltevermögen seien entscheidend.

Besonders eindrucksvoll waren die Einblicke in die Lebensrealität der Menschen, denen Schwarz auf seinen Reisen begegnete. Er berichtete von Menschen, die unter schwierigsten Bedingungen arbeiten und für sehr wenig Geld ihren Lebensunterhalt verdienen müssen. Viele von ihnen lebten ganz im Hier und Jetzt und könnten sich keine Gedanken über eine ferne Zukunft machen. Gerade diese Begegnungen hätten ihm gezeigt, wie gut es uns geht und wie selbstverständlich vieles für uns geworden ist.

Zwischen all den Herausforderungen kamen auch die Schönheit und Vielfalt der Welt nicht zu kurz. Traumhafte Landschaften, unterschiedliche Kontinente und Regionen sowie die Begegnungen mit Menschen machten seine Reisen zu einem einzigartigen Erlebnis.

Am Ende blieb vor allem eine Botschaft, die sich auf viele Lebensbereiche übertragen lässt: Wenn man einen Traum hat, sollte man dranbleiben. Herausforderungen erscheinen oft im Vorfeld größer, als sie im Rückblick tatsächlich waren. Schwarz forderte die Schülerinnen und Schülern auf, Rückschläge nicht als endgültiges Scheitern zu sehen, sondern es immer wieder zu versuchen. Mit seinen Geschichten zeigte Hubert Schwarz den Schülerinnen und Schülern des AKG damit weit mehr als spektakuläre Fahrradtouren. Sein Vortrag war eine Einladung, die Welt mit offenen Augen zu betrachten, das eigene Glück wertzuschätzen und den Mut zu haben, die eigenen Ziele konsequent zu verfolgen.

Text und Fotos: Franziska Winter